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Buch & Film

52 Bücher – Woche 14

Buchtipp – Ein Geschenk von Bob

Wir sind schon in Woche 14 angelangt, wie die Zeit vergeht – Wahnsinn!

Bald ist schon wieder Weihnachten, hm ob es heuer mal weiß ist am Heilig Abend?!

Aber ich schweife ab. So nun zum aktuellen Wochenthema.

Ein Buch, bei dem du (zumindest teilweise) dachtest, der Autor hätte dich oder dein Leben als Vorbild genommen! (und warum! :P )

Mensch noch schwieriger geht es eh nicht mehr oder. Wem haben wir das nur zu verdanken, die liebe Kathy von Mestra Yllana…jaja…da war sie aber sehr „drachisch“ !

Also ich dachte ja bis jetzt, schlimmer geht’s nimmer, aber da habe ich mich getäuscht.

Ich glaube das Buch wurde noch nicht geschrieben! Zumindest habe ich keines gelesen das auch nur ansatzweise etwas aus meinen Leben hat.

Mein Genre sind ja eher Psycho-Thriller, Fantasy, Mangas,….

So, und da mir hier wirklich nur Eines einfällt, ich es euch aber  schon einmal vorgestellt habe, möchte ich euch nun die Edition für Weihnachten davon vorstellen!

Ein Geschenk von Bob
Bildquelle: Amazon.de

Warum habe ich also das Buch gewählt? Ganz einfach, es erinnert mich etwas an die erste Begegnung mit meinen Charly.

Damals bin ich mit einer Freundin mitgefahren, die sich ihre Babykatze bei einer Bekannten abholen wollte. Hat mir aber vorher schon gesagt, das sie noch ein paar zum Hergeben hätte, so eine Schlimme gell, ganz ohne Hintergedanken – eh klar!

Ich habe natürlich vorsorglich eine Box im Auto gehabt…ich bin mit Katzen aufgewachsen, ohne einen Begleiter fühle ich mich nicht vollkommen, also war auch mein Plan, ich gebe es zu, einen kleinen Racker mit zunehmen, wenn es denn passt. Bis jetzt habe ich mir nie eine Katze ausgesucht, sondern sie mich.

Als wir dann dort waren….ich kann es euch nicht sagen. Schrecklich, Chaos, kleine Kinder die mit den armen Kätzchen umgegangen sind..schlimm! Ich bekomm jetzt noch eine Gänsehaut wenn ich daran denke und das Bild vor mir sehe. Ihr kennt doch diese Traktoren auf denen die Kleinen sitzen und fahren können, mit der Schaufel vorne daran, naja jetzt stellt euch vor, der jagt euch damit und ihr seit eine Babykatze. Mehr muss ich glaube ich nicht sagen, zudem flogen da manche Spielsachen durch die Luft…aber aus, nicht mehr daran denken…

So, da stehe ich nun im Türrahmen, warte auf meine Freundin und das sie ihre Katze findet oder besser gesagt erwischt, als plötzlich ein kleines Wollknäuel auf mich zu kommt. Riesige Augen und Ohren und sonst nichts…ein Traum von „Alien-Katze“. Ich kein Unmensch, nehme sie hoch, nachdem sie schon minutenlang um meine Beine schnurrt, und dann passiert es.

Die Katze meiner Freundin wurde gefunden und kam in die Transportbox und wir wollten gehen. Ich nehme den kleinen Racker und will ihn auf den Boden setzen, verkrallt er sich so dermaßen in mich, das ich sogar leicht geblutet habe. Egal was ich versuchte, er schnurrte und ließ nicht mehr los.

Ehrlich, was hättet ihr denn in der Situation gemacht, mit dem Blick  hinein in das Höllenchaos und der armen Seele die dich nicht mehr loslässt und mehr oder weniger nach Hilfe ruft?!

Wir sind dann wieder nach hause gefahren, neben mir in der Box war CHARLY und fuhr mit mir in sein neues zu hause. Bis heute weiß ich, das es die richtige Entscheidung für ihn aber auch für mich war. Er zeigt es mir täglich und dankt mir mit seiner Liebe und seinen Vertrauen.

Tanjas Katze

Es tut mir wirklich leid falls ich etwas sentimental jetzt beim Schreiben geworden bin, aber wenn ich daran denke, tippen meine Finger automatisch!

Habt ihr ein Haustier, wenn ja Welches und wie habt ihr zueinander gefunden?

Leseratte, Hobbyfotografin, Globetrotter und Hobbyköchin aus Leidenschaft. Immer auf der Suche nach Neuem und Interessanten. Kreativität, Begeisterung, Liebe und meine Familie machen mein Leben so bunt. Ab und zu bin ich etwas verrückt also nicht wundern!

10 Comments

  • Ludwig

    Vielen Dank für euren hilfreichen Artikel.

    Ich habe euren Weblog schon länger als Newsfeed abonniert.
    Und heute musste mich mal zu Wort melden und „Danke“ sagen.

    Macht genauso weiter, freue mich schon auf die nächsten Artikel

  • Ruby

    Oh, das ist aber mal ein sehr schöner Bericht, auch wenn die Stellen mit den Kindern, den Tracktoren und zwischen drinnen kleinen Baby-Katzen etwas verstörend finde. Als Züchter sollten man eigentlich die Ahnung haben, dass das mit Sicherheit nicht das Beste für Baby-Katzen ist -.- Gut das du Charly wenigstens retten konntest. :)

    Ich kenne bisher auch kein Buch, welches mit meinem Leben auch nur irgendwie zusammenpasst und ich glaube das wird es wohl auch niemals geben. :D

    Lieben Gruß,
    ruby

    • Tanja Gammer

      Nene Charly kam nicht von der Züchterin, sondern der Zweite! Aber auch so, das darf nicht sein wenn man Tiere hat, oder eher gesagt allgemeine Erziehung ;-) Wenn du verstehst..
      Ja ich glaube ein Buch über mein Leben wird es nie geben, zudem wären da ein paar Kapitel die sollte eigentlich niemand wissen, da sie sicher viele verstören *gg* Ich habe für mich mal ein paar Seiten geschrieben, so quasi als ob ich beim Psychofutzi sitze und ihm einen kurzen Auszug aus meinen bisherigem Leben schildere…ich habe mir das dann durchgelesen und dachte, okay, das darf nie wer lesen.

  • flausenfee

    Da bin ich beim Lesen selber ganz sentimental geworden. Ich kann mich total gut in die Lage versetzen. Unseren Hund hat uns auch als Welpe ausgesucht. Und wir erleben jeden Tag, dass es die richtige Entscheidung war.

    Liebe Grüße
    Flausenfee (Anja Infarbe)

  • Fellmonsterchen

    Charly ist ein Süßer und hatte großes Glück, dass Du ihn aus dem Chaos befreit hast.
    Ich habe Raspu via Internet bei einer Tierschutzorga in Mecklenburg-Vorpommern entdeckt. Wir also hingefahren, und da saß er etwas verloren vor seiner Hütte. Ich wusste sofort, er ist es.
    Und Nelly ist ein Tierschutzhund aus Spanien, das erste Mal, dass ich einen Hund nur nach Foto und Beschreibung ausgesucht habe…
    Beide sind riesengroße Glückstreffer. ♥♥♥
    Viele Knuddeleinheiten an Charly schickt die Monstermeute :-)

  • MestraYllana

    Was für eine schöne Geschichte! Klar hätte ich das Augen-und-Ohren-Tier, dass sich später als Kater entpuppte auch mitgenommen! Der wusste einfach, dass du die Richtige für ihn bist! =)
    Bei meinem Kater lief die Sache pragmatischer ab: mein Vater war der Meinung, ein Bauernhof ohne Katze geht nicht, also kam er eines Tages mit den zwei Katzerln heim – und da war er dann, der Kugelkatzerich! <3

    • Tanja Gammer

      Hihi, du hättest ihn sehen sollen, Gott so süß, naja ist er jetzt ja auch noch!
      Beim Zweiten war es etwas anders ;-) Wir waren bei einer Hobbyzüchterin und sie hat uns den Wurf gezeigt. Alle waren emsig und wollten unbedingt von uns gestreichelt werden, aber mein gnädiger Herr Mephisto nicht, der drehte uns glatt den Rücken zu, rollte sich ein und schlief tief und fest! Da war für mich klar, der ist es. Beim nächsten Mal dann, kam er zu uns, als ob es so oder so klar war, das er zu uns kommt. Genial, ich liebe Katzen und ihre Art!

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