Foodday at home
Küche

Aufgetischt – Russland, wo der Rubel rollt!

Foodday @ home! Russland, im Land von Putin

Und weiter geht es mit der kulinarischen  Reise rund um den Globus. Der Foodday führte nach Russland. Ein großes Land, bekannt für seinen Reichtum, Gas, Putin und schönen Frauen. Euch wird auffallen, dass ich an diesen Foodday etwas weniger gekocht habe. Der Grund, ich konnte mich nicht wirklich für ein Dessert entscheiden, zudem habe ich bereits einen russischen Zupfkuchen gemacht – Beitrag Zupfkuchen.

Trotzdem musste etwas Süßes auf den Teller, weshalb ich mich für Syrniki entschieden habe, ja keine Blinis *gg*

Also los geht es mit der Reise und lasst den Rubel rollen, äh ich meinte die Rezepte folgen


russisches RoggenbrotBorodinsky – russisches Roggenbrot

Zutaten für eine Kastenform (Quelle: Chefkoch.de)

350ml lauwarmes Wasser

1 Würfel Hefe

400g Roggenmehl

200g Weizenmehl

100g Roggenschrot

4EL Malz, flüssiges Gerstenmalz Extrakt

3EL Honig

2EL Sonnenblumenöl

1EL Apfelessig

1TL Salz

1EL Brotgewürzmischung

1EL Koriander ganz

Zubereitung

Alle Zutaten miteinander vermixen bis sich alles schön vom Rand löst. Der Teig selbst ist noch etwas klebrig, aber so ist er richtig.

Die Kastenform mit einem Backpapier auslegen und den Teig hineingeben. Ich habe ihn dann auf der mittleren Schiene bei 180 Grad Ober-Unterhitze 45 Minuten gebacken. Einfach die Stäbchenprobe machen. Bleibt noch etwas kleben, dann etwas länger im Ofen lassen. Ich habe dann jedoch die Hitze auf 150 gedreht.

Aus der Form nehmen und abkühlen lassen. Schmeckt extrem lecker und duftet auch so.

Borodinsky


Soljanka

Soljanka

Zutaten für 4 Personen (Quelle: eatsmarter.de)

250g Kartoffeln

2 Zwiebeln

4EL Butter

2EL Tomatenmark

1L Gemüsesuppe

3 Essiggurken

1/2 Glas Letscho (wahlweise einfach Paprika und Tomaten mit Zwiebeln klein schneiden)

2 Lorbeerblätter

200g gekochtes Rindfleisch

200g Kasseler, Fleischwurst (Selchkarree)

3EL Kapern

Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß, Zucker

100g saure Sahen (Ersatz – Sahne bzw. Schlagobers mit Zitronensaft oder Weißwein)

Zubereitung

Kartoffeln schälen und kleinwürfelig schneiden. Die Zwiebel in Scheiben schneiden und im Topf mit Butter anbraten. Tomatenmark unterrühren und mit der Suppe ablöschen. Die Essiggurken in Streifen schneiden und mit dem Letscho beigeben. Lorbeerblätter und Kartoffeln in den Topf geben. Das Ganze ca. 30-45 Minuten köcheln lassen. Bis die Kartoffeln durch sind.

Fleisch und Selchkarree in Würfeln schneiden und zur Soljanka mit den Kapern geben. Abschmecken mit Salz, Pfeffer, Paprika und Zucker. Zum Schluss noch die Sahne unterrühren und servieren. Wir haben das Brot dazu gegessen, passt perfekt!


Syrniki russische Topfenpuffer

Syrniki – russische Topfenpuffer

Zutaten für ca. 16 Stück (Quelle: mitgeschmack.de)

750g Magertopfen (Quark)

3 Eier

5EL Zucker

1Pkg. Vanillezucker

10EL Mehl

Prise Salz

Sonnenblumenöl zum Braten

Zubereitung

Den Topfen gut Abtropfen lassen und wichtig ist, dass es ein Magerquark ist. Diesen in einer Schüssel mit dem Zucker und Salz vermischen. Danach 2 Eier beigeben und nach jeder Beigabe gut vermischen. Löffelweise Mehl beigeben und zum Schluss das letzte Ei. Sollte der Teig noch zu nass sein um Syrnik zu formen, etwas Mehl beigeben. Danach in einer Pfanne das Öl erhitzen, sie dürfen jedoch nicht im Öl schwimmen. Mit einem Esslöffel portionsweise Teig nehmen und diesen von beiden Seiten bemehlen. Flach drücken ( etwas Finderdick) und rausbraten. Einmal wenden, denn nur wenn die Seite schön braun ist.

Bei der Hälfte vom Teig habe ich dann noch Schokodrops beigemengt für meine Tochter. Die waren fast noch besser als die Ohne ;-) Ihr könnt Rosinen oder Nüsse dazu geben. Einfach probieren.

In Russland werden sie anscheinend zum Frühstück gegessen, jedoch finde ich sie am Abend irgendwie passender. Zudem schmecken sie besser, wenn sie kalt sind.


Und schon wieder fertig mit dem Foodday. Russland ist ein faszinierendes Land und hat auch eine gute, wenn auch deftige Küche. Gut, bei der Kälte braucht man auch etwas Wärmendes von innen das lange anhält.

Ich freue mich immer schon wie ein kleines Kind und auch zuhause heißt es immer öfter – Wann gibt es den nächsten Foodday und welches Land?! Eine tolle Möglichkeit andere Länder kulinarisch kennen zu lernen, wenn man schon so nicht hinkommt.

Leseratte, Hobbyfotografin, Globetrotter und Hobbyköchin aus Leidenschaft. Immer auf der Suche nach Neuem und Interessanten. Kreativität, Begeisterung, Liebe und meine Familie machen mein Leben so bunt. Ab und zu bin ich etwas verrückt also nicht wundern!

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