Hotelanlage Dolphin Sri Lanka
Stadt & Land

Club Hotel Dolphin Sri Lanka

Es ist soweit, der erste Bericht über meine Sri Lanka Reise wird gerade getippt.

Schwierig hier einen Anfang zu finden, es sind sooooo viele Eindrücke und auch Fotos gemacht worden. Ich habe geschlagene 3 Stunden zum Aussortieren, minimieren und Benennen gebraucht – puh! Ich denke, die Besten habe ich ausgewählt um euch einen kleinen Einblick in die Hotelanlage zu geben, ja und auch vom Strand sind welche dabei.

Der Sri Lanka Bericht wird in 4 Teile aufgeteilt, sonst müsstet ihr eine elend lange Wurst lesen, das will ich euch nicht antun.

So gibt es 1. Hotel, 2. Ausflug Negombo, 3. Ausflug Kandy und 4. Land und Leute.

Ich habe etwas die Einheimischen ausgequetscht und Interessantes erfahren. Das werde ich euch natürlich im letzten Bericht alles auf die Nase binden.

Heute ist die Anlage an der Reihe – Club Hotel Dolphin ∗∗∗∗

Vom Flughafen Colombo ca. 30-40 Minuten entfernt, je nach Verkehr. Selten hat man mal in der Anlage einen Flieger gehört, da es ab und zu auf Portalen bemängelt worden ist.

Wir sind gegen 4 Uhr Morgens angekommen, hundemüde und schweißgebadet, und was war, unser Zimmer war noch nicht fertig.

Ich habe es mir aber nicht nehmen lassen und habe sofort die ersten Bilder gemacht.

Anlage innen

Club Dolphin innen

Einchecken erst um 14 Uhr möglich, gibt es ja gar nicht. Da war ich schon mal auf 180, könnt ihr euch ja vorstellen. Nichts geschlafen über einen Tag und dann das. Leider ging es mehreren so. Hierfür gibt es einen „Ruheraum“, jedoch ist dort kaum Platz für alle, noch dazu wenn sich eine Familie darin so breit macht, das keiner mehr hinein passt oder eine Liegemöglichkeit hat.

Die Hotelmitarbeiter waren aber sehr bemüht und schafften es, dass unser Zimmer um 12 Uhr fertig war. Schnell hinauf, rein in die Schwimmkleidung und ab zum Pool relaxen ;-)

Die gesamte Anlage ist riesengroß und sehr naturverbunden aufgebaut. Überall Tiere, angelegte Wasserbereiche und sehr viele Holzverzierungen.

Fast überall konnte man überdacht gehen. Die ersten paar Tage hat es Abends immer geregnet für ca. 1 Stunde, war aber nicht weiter tragisch, da es trotzdem um die 27 Grad hatte.

Es gibt in der Anlage sehr viel zu entdecken und man staunt auch immer wieder über welche Tiere man hier und da stolpert. Man kommt sich vor, wie in einem Tropenhaus.

Dominierend sind hier klar die Krähen, sollten sie je einen zweiten Teil von – die Vögel drehen wollen, hier braucht man keine Spezialeffekte *gg*. Nach einer Weile fallen sie aber gar nicht mehr auf, und man wundert sich wie frech die Kerle sind und alles stibitzen was unbeaufsichtigt herum liegt.

Es gab bei weitem noch viel mehr Tiere – Katzen, Hunde (weniger als ich dachte und befürchtet habe – 3 Stück), Gekkos, Echsen, Ameisen, verschiedene Vogelarten, Pferde, Agamen, Krebse, Kois, Streifenhörnchen, Kröten, … und das alleine nur im Hotel.

Ich hoffe ich erschlage euch jetzt nicht mit den vielen Bildern und Geschriebenen, aber es sprudelt nur so raus und ihr wollt doch sehen wie es dort ist.

Im Hotel gibt es Animation, die ist aber wirklich nicht aufdringlich und beginnt um 10 Uhr mit den „Guten Morgen“ Song. Wassergymnastik, verschiedene Spiele, Kochshows und abendliche Spiele und Aufführungen runden das Programm gut ab. Wundert euch nicht, ja denn das bin ich auf dem Bild. Haben sie mich einfach kurzerhand in ein Stück eingebaut tsts dürfte wohl zu laut gelacht haben davor.

TheaterWenn ich gewusst hätte, was da auf mich zukommt. Das Ende vom Lied, ich war klitsch-nass.

Meine Tochter war sogar einmal unter den Gewinnern und bekam ein paar Früchte als Gewinn!

Den Hut den ihr im Bild sehen könnt, wird von einen Animateur geflochten und hält nachdem er ca. 3-5 Tage zum Trocknen braucht, ganze 2 Jahre lang. Leider haben wir ihn dort vergessen.

ObstgewinnAber auch die gesamte Anlage wartet mit verschiedenen Abwechslungsmöglichkeiten auf. Es gibt einen Ruhepool (absolute Stille), einen kleinen Spa-Bereich mit den üblichen Dienstleistungen, Tennisplätze, ein Fitnesscenter (mit neuen Geräten), einen Kinderclub (falls die Racker mal zu lästig werden), Mango Tree Village – dort kann man noch sehen wie man das Essen traditionell macht und kleine Spiele werden auch gemacht (kostet extra), Minigolfanlage, Disco, Squas- und Badmingtonplatz und das traditionelle Volleyballnetz (darf an keinen Strand fehlen)!

Langweilig wird einem hier sicher nicht.

Kommen wir nun zum Poolbereich. Hier haben wir den größten auf Sri Lanka und hat zwei Tiefen ( ca. 1,39 und 2,49 ). Ein kleiner separater Bereich für die Allerkleinsten gibt es auch. Ja und den bereits erwähnten Ruhepool mit Extrabereich für die Kleinen (befindet sich am anderen Ende von der Anlage).

Im Pool gibt es noch ein Netz zum Spielen und zwei Tore. Es ist nie voll und teilt sich gut auf, da gleich nebenan das Meer ist.

Schatten gibt es nur am späten Nachmittag. Am 2. Tag hat es mich gleich voll erwischt und ich bekam einen üblen Sonnenbrand. Tipp: unbedingt Schwimmshirt nehmen! Einheimische haben ein „Schwimmkleid“ an. Ober- und Unterteil (kurze Short oder Lange) zusammengenäht und wird durch einen aufgesetzten Rock abgerundet. Ansonsten darf man nur mit einen rein weißen Shirt in den Pool.

Liegen gibt es auch genug. Bei den Schirmen sieht es schon etwas magerer aus, da viele gleich 2-3 sich aneignen. Wer zuerst kommt, malt zuerst. Liegenbesetzer mit dem Handtuch gibt es auch einige.

Nur ein paar Schritte weiter ist dann der Strand. Dort hatten wir rötlichen Sand, der etwas gröber war, jedoch nicht kieselig, so ein Zwischending.

Angelegt wie ein U, und die Spitzen mit Felsen abgegrenzt. Die Wellen schön hoch (könnten für mich noch höher sein) und jeden Tag die rote Flagge. Dies jedoch dürften trotz Schild mit Erläuterung einige falsch verstanden haben. Rot heißt zwar starker Wellengang, aber nicht, das man nicht hinein kann, lediglich das kein Rettungsschwimmer vor Ort ist. Zwei roten Flaggen – Schwimmverbot!!!

Hier würde ich trotzdem empfehlen, nur geübte Schwimmer. Oft hat es uns die Füße weggezogen wegen der Unterströmungen. Die sind schon etwas heftig. Eine Welle trägt dich zum Strand, während diese wieder retour zieht und hinter dir sich die nächste aufbäumt.

Das Meer hat angenehme 26 Grad gehabt und der Pool an die 29, und das bei einer durchschnittlichen Außentemperatur von 34 Grad.

Ihr seht, man kann es gerade so aushalten *gg*

Entlang des Strandes findet man neben extrem vielen Krebsen auch die verschiedensten Muscheln. Sobald man aber den hoteleigenen Strandabschnitt verlässt, das übliche Bild, Verschmutzung. Kleidungsstücke und Plastikteile die an den Strand gespült werden. Hier ist niemand der sauber macht, klar, deshalb sieht man es dann auch erst so richtig.

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Ein wirklich schönes Fleckchen Erde dort. Die ganze Anlage ist sehr sauber und auch die Waschräume. Einziges Problem das sie haben – Ameisen! Gut, da kann man aber nicht wirklich dagegen an.

Einmal im Monat – beim ersten Vollmond, wird kein Alkohol ausgeschenkt, da es ein buddhistischer „Feiertag“ ist!

Sämtliche Informationen liegen überall auf, und auf der Animationstafel sieht man das tägliche Programm.

Das Hotel Dolphin ist mit 4 Sternen gekennzeichnet und verdient es meiner Ansicht nach auch. Hier und da müssen noch Verbesserungen gemacht werden, wobei das eher das Personal angeht. Denn in Sri Lanka ticken die Uhren etwas anders. Pünktlichkeit ist nicht deren größte Stärke, oder ein gewisser Arbeitseifer.

So kommt es leider ab und zu vor, das einmal die Gläser ausgehen, das Essen zu spät nachgefüllt wird allgemeines Timing ist noch etwas verbesserungswürdig.

Essen, gutes Stichwort. Gefühlt habe ich sicher um die 5 Kilo zugenommen!

Frühstück gibt es von 05:30 – 07:30 (Continental – klein), 07:30 – 10:00 das volle Buffet

Mittagessen 12:30 – 15:00 und Abendessen kann man von 19:00 – 22:00. Man muss jedoch Mittags nicht im allgemeinen Speisesaal essen. Es gibt noch the Cove, ein kleines Restaurant neben dem Pool mit kleiner Karte. Alles im AI Preis enthalten. Abends kann man auch einen Tisch im Wave reservieren und a´la Card essen – kostet extra.

Kaffee gibt es an der Lounge Bar vom Vollautomaten, ansonsten Nescafe Pulver oder Filterkaffee. Tee gibt es in Hülle und Fülle. Für mich als Kaffeejunkie war das etwas heftig. Das erste das ich zu hause machte. Kaffeemaschine an, Knopf gedrückt und einen guten Kaffee genießen.

Niemand, aber wirklich niemand muss dort hungern. Es gibt immer fleischlose und Fleischgerichte, Fisch, Früchte, Salat, einheimisches Essen und süße, kleine Dessertköstlichkeiten.

Jeden Tag etwas anderes und abwechslungsreich. Nur die Pommes gab es jeden Tag im Kinderbereich, genauso Reis in verschiedenen Varianten. Einen Mottoabend hatten wir auch – Haiwaii! Und zu Ostern wurde alles zum Frühstück mit Eiern, Gras und einem Gehege mit Küken und Hasen verziert!

Mensch, das ist jetzt schon so eine lange Wurst zu sehen und lesen. Es tut mir echt leid, ich hoffe ihr könnt noch kurz durchhalten.

An alle die soweit gekommen sind – respekt! Schon beim Vorschau lesen war es mir fast zuviel. So, jetzt kommen wir aber schon zum Ende. Es fehlt nur mehr das Zimmer! Wir hatten die Kategorie – Superior. Es gab auch noch alleinstehende Villen die man buchen konnte (sind nur etwas sehr klein innen).

Selten habe ich so ein sauberes Zimmer gehabt. Als ich angekommen bin, habe ich sofort den Matratzencheck gemacht – bestanden. Dabei ist mir sofort die Größe des Bettes ins Auge gestochen. In der ersten Nacht dann die Bestätigung. Zweimal kann ich mich umrollen, dann bin ich erst bei meinen Mann auf der Seite. Das Doppelbett hat eine Länge von 2,40 m – wow! Für meine Tochter stand ein Zusatzbett bereit mit einer sehr dicken Matratze. Es war sehr stabil. Im Schlafraum war auch noch ein Flat-TV von Samsung, ein kleiner runder Tisch mit zwei Sesseln, Kleiderschrank, Spiegel und darunter eine elends lange Ablagefläche. Minibar – vorhanden. Toilette mit Dusche in einem Raum. Die Glaskabine ist stufenlos und auch eine Regendusche war vorhanden. Wirklich geschmackvoll und neu eingerichtet. Die Handtuchtiere durften natürlich auch nicht fehlen. Mal bekamen wir candle light Kerzen dann wieder einen Blumenstrauß. Unser zuständiger „Putzmann“ war sehr nett und hat uns jeden Tag überrascht, fragte stets ob alles passt, erzählte etwas von seiner Familie und der Arbeit.

Nur der Kleiderschrank ist zu klein für 3 Personen. So musste ich etwas stapeln und im Koffer lassen, oder ich hatte einfach zuviel eingepackt.

Eine wirklich schöne Anlage mit vielen Unterhaltungsmöglichkeiten ohne dabei überrennt zu sein :-) Gesprochen wird dort hauptsächlich Englisch, einige können aber auch Deutsch.

Die meisten Urlauber dort kamen aus Deutschland und England. So, habe ich etwas vergessen? Hmm, wenn ihr Fragen habt, nur her damit. Kann sein das ich im ganzen Schreibfluss vielleicht etwas vergessen habe das ihr gerne wissen möchtet!

Zum Abschluss gibt es von mir noch kitschige Bilder vom Sonnenuntergang

 

Leseratte, Hobbyfotografin, Globetrotter und Hobbyköchin aus Leidenschaft. Immer auf der Suche nach Neuem und Interessanten. Kreativität, Begeisterung, Liebe und meine Familie machen mein Leben so bunt. Ab und zu bin ich etwas verrückt also nicht wundern!

8 Comments

  • Anne

    Hi Tanja,
    wir (Mann, Tochter 15 J. und ich) fliegen am 21.08.15 zum ersten Mal nach Sri Lanka. Zuerst haben wir eine einwöchige Rundreise mit Privatfahrer gebucht, dann anschließend 13 Tage Club Hotel Dolphin. Ich habe Deine Berichte voller Begeisterung gelesen und kann es kaum erwarten, bis es endlich soweit ist. Je mehr Reiseberichte ich lese, desto ungeduldiger werde ich. Super, dass ich Deinen Blog gefunden habe. Eine kleine Frage habe ich noch: Gibt es in der Anlage (Hotel) sehr viele Moskitos? Mein Mann ist da absolut „panisch“.
    LG
    Anne

    • Tanja Gammer

      Hallo Anne, herrlich da wünsche ich euch eine Menge Spaß und es gibt dort wirklich viel zu sehen ;-) Wegen der Moskitos muss er sich überhaupt keine Sorgen machen. In der Anlage sind genug Gekkos und Vögel und ich habe genau 2 Moskitos gesehen. Das war bei der Toilette an der Rezeption im Waschbecken kurz bevor sie ertrunken sind *gg* Sind aber echt riesig die Dinger. Außerhalb der Anlage sieht es schon etwas anders aus. Meine Tochter und ich sind etwas gestochen worden, aber die juckten komischerweise nicht und gingen auch schnell wieder weg. Er braucht also keine Panik haben. Vielleicht kannst dich ja kurz nach dem Urlaub melden und mir sagen wie es dir gefallen hat?! lg

  • Sabrina

    Hallo Tanja,

    ganz fasziniert habe ich gerade deinen Artikel gelesen. Wow! Die Bilder sind toll und die Anlage klingt wirklich gut.
    Sri Lanka würde ich auch gerne mal bereisen.
    Die anderen Berichte werde ich mir später auch noch anschauen.

    Hab einen tollen Tag!
    Sabrina

  • Thomas

    Hallo Tanja,
    wir sind einmal in Dubai früh angekommen und das Zimmer war auch noch nicht fertig (ist ja fast klar, weil man bis 12 uhr auschecken kann). Das Hotel lag am Strand also Badeklamotten aus dem Koffer geholt und gleich ins Meer gesprungen. Später dann auf das Zimmer und Sightseeing Dubai gestartet.
    Ich freue mich immer wenn ich Gekkos sehe. Dann weiss ich, dass sie die Moskitos „vernichten“.
    Lg Thomas

    • Tanja Gammer

      Moskitos hatten wir im Zimmer gar keine. Gestochen haben uns die Biester bei den Ausflügen ;-) Tja, leider waren wir schon so kaputt und meine Tochter müde, das wir alle etwas knatschig waren. Wir konnten absolut nicht im Flieger schlafen. LG

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