Schlafende Frau auf Sofa
Life

Das Leben ist ermüdend, und manchmal darf man es auch sein

 Wenn das Leben müde macht und meine Erinnerung an euch

Zuerst, keine Sorge, mir geht es gut und ich kann mich nicht beklagen. Bis auf einige Kleinigkeiten. Trotzdem gab es vor ein paar Wochen wieder einen dieser berühmten Tage. An dem kann ich mich nicht einmal zu einem Lächeln aufraffen. Kennt ihr das?

Wenn die Schultern leicht nach unten sinken, die Gefühle irgendwie stumpf sind und alles an einem vorbei geht. Wenn man keine Kraft zu Lächeln hat und sämtliche Gesichtsmuskeln einfach erschlaffen lässt. Man fühlt sich einfach müde. Müde vom Leben, den Ereignissen und den ständig wachsenden, negativen Informationen die einen rundherum bombardieren. An solch einen Tag höre ich auch ständig von meinen Mitmenschen: Was hast du, du guckst so sauer! Nein ich gucke nicht sauer, sondern emotionslos. Ich bin es seit ich zurückdenken kann gewohnt, stets ein leichtes Lächeln auf den Lippen zu tragen. Freundlich in den Tag zu gehen, egal was einen wieder etwas aus der Bahn geworfen hat zuvor. Doch immer zu lächeln, obwohl man es eigentlich gar nicht will, ist sehr anstrengend. Es gibt dann eben einen oder zwei Tage im Jahr, da stürzt es ein und bröckelt. Wenn einem wieder bewusst wird wie schwer es manchmal ist Ehefrau, Mutter, arbeitende Frau und Mensch zu sein. Wenn man die Welt wie sie Stück für Stück untergeht, vor Augen hat und sich Sorgen über so vieles macht.

Motivation
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Ja das Leben ist manchmal sehr ermüdend und oft wünscht man sich einfach nur zu schlafen. Und wisst ihr was, ein kleines Nickerchen schadet niemanden. Hier und da darf ich es mir leisten und bin eben nicht die heitere Frohnatur und lasse die Sorgen etwas gewinnen. Ich weiß was ich habe und bin wirklich froh und stolz darauf. Ich liebe das Leben und auch die Auf und Abs. Es ist schön und zeitgleich beängstigend.

Vieles hätte ich gerne nicht erlebt in meinem Leben, aber das hat mich auch zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Wer weiß was sonst passiert wäre und vielleicht hätte ich dann auch nie meinen Mann kennengelernt, meine Tochter geboren oder wäre vielleicht gar nicht mehr hier. Wer weiß das schon, nun ist es aber so wie es ist und das ist zum Großteil auch gut so. Jeder hat seine eigenen Lasten zu tragen. Manche mehr und manche weniger. Man darf sich nur nicht von ihnen erdrücken lassen. Ich genehmige mir aber hier und da den Luxus und bin einfach müde. Tanke meine Batterien neu auf und gehe am nächsten Tag wieder mit einen Lächeln auf den Lippen in die Welt. Diese ist so schön und lebenswert. Täglich werden wir mit Negativem bombardiert und wir übersehen deshalb die guten Dinge. Lasst euch bitte das Glück nicht von ein paar Zeilen, Videos oder Worten nehmen oder beeinflussen.

Das Leben ist so kurz, wie ein Wimpernschlag, vergeudet diese Zeit nicht mit Negativen und erfreut euch auch an den kleinen Dingen, denen wir zu wenig Bedeutung messen. Mir ist bewusst, ist jemand krank, scheint die Welt sofort etwas weniger hell und man sieht darin nichts Positives, vorerst. Doch erinnert euch lieber an die gute Zeit und das man diese auch nutzen durfte. Man darf auch müde sein vom Leben und ein kurzes Nickerchen machen, doch versinkt nicht in den Tiefschlaf und verpasst es zu leben. Lasst euch nicht von dieser Welt verschlucken und von dem Negativen erdrücken.

Mir ist klar dass es schwer ist und manche Umstände es noch schwerer machen. Auch ich habe einen geliebten Menschen an Krebs verloren, wurde gemobbt, geschlagen und nicht geliebt von der eigenen Mutter und vielen mehr. Habe eine Tochter mit Handycaps und war viel und oft alleine. Musste mit 18 schlagartig erwachsen werden und wusste oft nicht, wo ich Geld auftreiben sollte um etwas zu Essen zu kaufen. Es sind Freunde von mir gestorben und auch in der Ehe gab es dunkle Zeiten. Hatte oft das Gefühl, nicht mehr leben zu wollen und war es auch gar nicht wert, dass ich es tue. Ja auch ich habe meine Päckchen zu tragen und daher nehme ich mir einfach diese Freiheit raus dies hier zu schreiben. Doch man darf sich deshalb nicht für immer in eine dunkle, einsame Ecke pressen lassen. Irgendwo gibt es immer Licht, wo es auch Dunkelheit gibt. Beides kann ohne einander auch nicht existieren. Diese Zeilen sollen keine Weisheiten sein, ein Ratgeber oder Anleitung wie man was macht, nein, es soll lediglich eine Erinnerung sein. Daran das jeder immer etwas Positives hat, sich daran erinnern soll und auch einmal vom Leben müde sein darf!

Leseratte, Hobbyfotografin, Globetrotter und Hobbyköchin aus Leidenschaft. Immer auf der Suche nach Neuem und Interessanten. Kreativität, Begeisterung, Liebe und meine Familie machen mein Leben so bunt. Ab und zu bin ich etwas verrückt also nicht wundern!

58 Comments

  • Nadine

    Hallo, liebe Tanja,
    gerade wenn man so viel erleben musste wie Du, hast Du natürlich das Recht, ab und zu auch einmal etwas müde zu sein! Ich finde es großartig, dass Du trotz Deines Schicksals immer wieder die Kraft findest, dem Leben etwas schönes und positives abzugewinnen.
    Auch wenn ich es wahrscheinlich viel leichter gehabt habe als Du, bleibe auch ich nicht von solchen Erschöpfungen geschont. und kann daher diesen Zustand recht gut nachvollziehen.
    Ich wünsche Dir alles, alles Liebe und Gute,
    Nadine

  • Anonymous

    Liebe Tanja,
    für mich bist Du eine starke Frau, weil Du es fertigbringst auf die eigenen Sorgen und Nöte einzugehen. Da unterscheidest Du Dich wohltuend von vielen anderen, die wider besseres Wissen von sich behaupten, alles sei in Ordnung.
    Ich wünsche Dir so sehr freudvolle Tage und dass Du sagen kannst, frei nach Goethe, das Leben sei, wie es wolle, es ist doch so schön.
    Ganz liebe Grüße
    Felicitas

    • Tanja Gammer

      Hallo Felicitas,
      danke für deine Worte und ich hoffe, viele machen es gleich und schauen wieder mehr auf sich und nehmen auch die schlechten Tage und Seiten an, arbeiten aber daran. Liebe Grüße

  • Tina-Maria

    Hallo das kenne ich nur zu gut. 2011, 2013, 2014 und 2015 da sind alle meine Eltern und Schwiegereltern gestorben. Da hätte ich mich verkriechen können und … ich musst aufstehen … denn das Leben geht weiter. Lg Tina-Maria

  • Jenny

    Toller Beitrag mit vielen Wahrheiten.
    Ich habe das selber in der letzten Woche erlebt. War nicht die beste Woche. Aber man darf dann nicht aufgeben und auch, wenn mal ein paar schlechtere Tage dabei sind, kommen auch wieder viele viele Gute. Das muss man sich dann nur immer wieder ins Gedächtnis rufen.
    LG Jenny

  • wellness4yoursoul

    Sehr schön geschriebener Beitrag! Ich kann dich total verstehen, hatte letztes Jahr leider eine Phase in der ich täglich solche Gedanken hatte, aber auch das geht vorbei. Manchmal muss man sich einfach ausruhen um im Anschluss wieder mit neuer Energie voll durchstarten zu können.

  • Heike Muster

    Hi meine Süße,
    ein richtig toller Beitrag und so wahr. Solche Tage hat wirklich jeder und sie rauben einem teilweise wirklich die Kraft. Dennoch darf man sich nicht unterkriegen lassen und muss immer wieder aufstehen und sich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen.

    Es passiert ohnehin genug Schlimmes auf dieser Welt und deswegen sollte man sich lieber den positiven Dingen widmen. Leichter gesagt als getan aber auf Dauer die einzige, wirksame Lösung. Es gibt immer wieder Hürden oder Ereignisse die einem den Boden unter den Füßen wegziehen aber für jedes Problem gibt es eine Lösung.

    Fühl dich gedrückt und umärmelt <3

    deine Heike

  • Tanja

    Hallo Tanja,
    solche Tage gibt es in meinem Leben auch mal. Wie du schon erwähnt hast, einfach mal die Batterie wieder aufladen und dann geht es wieder besser. Aber manchmal klappt es nicht immer gleich mit dem Auftanken. Da muss ich dann doch noch ein Weilchen durchhalten. Mein Körper sagt mir dann schon bescheid, wenn Schluss ist!
    LG Tanja

  • Thomas

    Sehr schön geschrieben! Solche Tage kennt jede/r .. aber das Leben schenkt einem ja bekannterweise alle 24 Stunden einen neuen Tag .. und das heißt: neuer Tag, neue Chance!

    Liebe Grüße
    Thomas

    • Tanja Gammer

      Mir scheint so, aber ich muss solche Tage nicht unbedingt haben. Man kommt sich so leer vor und als ob man ein Roboter wäre. Wie du so schön sagst, der Tag hat zum Glück nur 24 Stunden und der Nächste ist dann wieder schöner Thomas.

  • Ruby

    Hey Süße,

    solche Tage kenne ich auch. Man kommt aus seinen trüben Gedanken nicht raus, kann sich zu nichts wirklich aufraffen und irgendwie klappt auch einfach alles nicht. Da ist es einfach für einen zuviel überhaupt was zu machen. ^^°

    Aber glücklicherweise sind das nur ein paar Tage von so vielen lebensfrohen, strahlenden und kraftgebenden dass sie nicht ganz so ins Gewicht fallen. Dennoch glaube ich dass sie auch wichtig sind, um sich nicht vollends zu verlieren ;)

    Liebe Grüße,
    Ruby

    • Tanja Gammer

      Da hast du recht und sie haben sicher auch ihren Grund. Vielleicht um nicht zu zerbrechen oder was auch immer. Es gibt ja wirklich genug schöne Tage und die muss man immer vor Augen haben.
      Liebe Grüße

  • Sabienes

    Es ist nicht jeder Tag gleich und man kann nicht immer voll fit und gut drauf sein.
    Auch hat jeder Mensch Probleme und Sorgen, manchmal große, manchmal kleine.
    Heute erst habe ich erfahren, dass der Mann einer guten Freundin ein Opfer des Zugunglücks in Oberbayern gewesen ist, das am Faschingsdienstag geschah.
    Weist du, heute bin ich mit allem zufrieden gewesen, denn so eine Nachricht relativiert wirklich vieles.
    LG Sabienes

  • Sabine Topf

    Liebe Tanja,

    ich kenne einen Teil deiner Geschichte, die mich damals beim Lesen schon sehr erschüttert hatte. Jeder kann „hinfallen“, aber die Kunst besteht in dem „aufstehen“ und weiter gehen.

    Jeder von uns hat Negataives in seinem Leben, der eine mehr, der andere weniger. Hat es mich erwischt, bin ich ein paar Tage kopflos. Das ist halt so. Und dann beginne ich damit, mich wieder aufzurappeln und nach einer Lösung zu suchen, wie es weitergehen soll. Meine Freunde und meine Familie wissen, dass ich so bin und lassen mir dann meine Ruhe. Das ist die Zeit, in der ich meine Auszeit brauche.

    Liebe Grüße
    Sabine

    • Tanja Gammer

      Das ist schön Sabine, wenn auch Freunde und Familie es verstehen und richtig handeln. Da hapert es hier einfach, obwohl ich nicht weiß warum, sie kennen meine Vergangenheit. Mein Mann hat es schon etwas raus, aber verwechselt es noch oft mit einen normalen schlechten Tag. Erklären ist immer schwer, mehr als Leere fühlt man hier oft nicht. Sich wieder aufzuraffen ist das Wichtigste und auch wenn man es nicht alleine schaffen sollte, so sollte man nicht auf Hilfe verzichten. Danke für deine ehrlichen Worte
      Liebe Grüße

  • Alnis

    Liebe Tanja, leider ist es so, jeder hat sein Packerl zu tragen hat, einer mehr und einer weniger! Ich hatte vor kurzem auch eine ganz schlimme Phase, eigentlich ist nichts passiert und trotzdem ging es mir nicht sehr gut, so ein Gefühl hatte ich bisher in meinem Leben noch nie gehabt, es hat sehr lange gebraucht, bis ich mich da wieder rausgewurstelt habe. Jetzt geht es mir wieder gut!
    Liebe Grüße an dich und einen schönen Abend
    Alnis

    • Tanja Gammer

      Das tut mir jetzt richtig leid zu lesen, das hätte ich nicht gedacht oder gespürt, wenn ich deine Posts lese. Gut das es dir wieder besser geht. Ja solche Momente können einen, gerade wenn es das erste Mal passiert, etwas aus der Bahn werfen.
      Liebe Grüße

  • Doris

    Hallo Tanja, hm. Mir fällt es jetzt total schwer etwas auf deine Zeilen zu schreiben. Hm. Ich denke auch so wie du, dass jeder sein eigenes Packerl zum Tragen hat. Nur warum bekommen manche Menschen ein dickes, fettes, hässliches Packerl vom Leben und manche nur ein superleichtes schönes?
    Was ist da fair – bitteschön?
    Tja und gerade jene mit den superleichten schönen Packerln im Leben nehmen es sich meistens raus sich nicht jeden Tag zu bemühen und nicht jeden Tag ein Lächeln auf den Lippen zu haben und trotzdem läufts und keiner verurteilt sie.
    Wo einer sich mit dem dicken, hässlichen Päckchen jeden Tag viel mehr abplagen muss und es so quasi dann von ihm verlangt wird immer zu lächeln und wenn man es dann nicht tut so quasi alle ein bisschen enttäuscht sind. Aber hallo es ist erlaubt mal sauer auf sein dickes hässliches Päckchen zu sein. Es ist erlaubt die Fairness des Lebens in Frage zu stellen. Es ist erlaubt müde zu sein. Denn alle die auch ein schweres, hässliches Päckchen tragen wissen, dass man sein Päckchen nur lernt zu nehmen bzw zu lieben, wenn man es lernt zu akzeptieren und da gehört vorher dazu enttäuscht müde zu sein etc dazu. Die mit dem superleichten, schönen Päckchen werden das vielleicht niemals verstehen, aber darum geht es ja auch nicht. Ich denke es geht nur darum, zu lernen mit seinem eigenen Päckchen umgehen zu können – egal ob andere das verstehen oder nicht – und das ist ofmals nicht easy. Ich umarme dich ganz ganz dick und das du schnell wieder Kraft schöpfst. Danke für deinen Text <3

    • Tanja Gammer

      Das hast du wirklich sehr schön geschrieben, danke. Ja oft fühlt man sich einfach vom Leben ungerecht behandelt und fragt sich oft, wieso man selbst so ein schweres Pakerl hat und andere dafür nie eines tragen müssen. Ich gebe dir recht, das die Meisten der Leichtträger auch das Lächeln nicht wirklich können oder wollen, ja manche sogar meinen, ihr Federgewicht sei schwerer als das eigene Paket. Im Grunde lebt jeder sein eigenes Leben und muss mit seinem zurecht kommen. Leider vergleicht Mensch sich immer gerne mit anderen. Drücke dich auch ganz fest Süße. Bussal

  • Kiss & Make-up

    I’m sorry you’ve gone through so many hard times in your life. I had no idea. But it’s true that even when you are faced with bad luck and tough times it’s not impossible to get out of the darkness and feel happy again. We only have one life, and it’s a short one, so we’d better savor every second of it when we can.

  • Leane

    Diese Momente kennt jeder, das hast du sehr schön dargestellt, ich drück dich ganz lieb ich sage immer carpe diem
    LG Leane

  • Tanja L.

    Hallo Tanja, sehr ehrliche Worte! Manchmal ist es eben schwer im Leben, aber meistens darf man dann auch mal um Hilfe bitten, und sei es nur um das Feuerzeug, dass ein kleines Lichtlein ins Dunkeln bringt. Und wer niemals unglücklich ist, der kann das Glück doch gar nicht richtig schätzen!

  • Sigrid Braun

    Dein Betrag stimmt mich etwas traurig, da ich vieles davon auch selbst erlebt habe und es mich an meine Vergangenheit erinnert. Vater an Krebs gestorben, Ehe gescheitert, Kind mit scherem Asthma usw. Man sieht kein Licht am Ende des Tunnels. Aber jetzt bin ich seit einigen Jahren glücklich geschieden, habe einen neuen Partner, meine Kinder haben mich zur 6 fachen Oma gemacht und ich denke nur ab und zu an diese manchmal schwere Zeit zurück. Im Alter wird man ein wenig gelassener und sieht manches aus der Vergangenheit etwas verschwommener.
    Liebe Grüße

    • Tanja Gammer

      Es tut mir sehr leid, dass deine Vergangenheit nicht so schön war und es freut mich umso mehr zu lesen, dass es dir heute gut geht. Es verschwimmt oder verblasst etwas mit der Zeit, prägt einen aber dennoch. Alles Gute und danke für deine Worte

  • Sabine Gimm

    Genau so ist es liebe Tanja. Man darf auch mal traurig sein und ein Nickerchen machen. Wer immer nur krampfhaft lächelt, obwohl ihm nicht danach ist, wird irgendwann despressiv. Also nichts in sich reinfressen und mal Dampf ablassen. Dann sieht die Welt am nächsten Tag gleich ganz anders aus.

    Liebe Grüße Sabine

  • Kerstin

    Hallo Tanja,
    solche Tage hat jeder, sogar ich mit meiner optimistischen Grundeinstellung. Ich gönne mir dann einfach einen Tag, an dem ich ganz bewusst in Selbstmitleid und schlechter Laune bade. Bis ich mir „jetzt ist aber auch wieder gut“ sage und weiter geht´s. Der Vorteil vom Ältersein ist der, dass man nicht mehr überall dabei sein und ständig einen auf „Strahlemann & Söhne“ machen muss ;-)
    Liebe Grüße
    Kerstin

    • Tanja Gammer

      Hallo Kerstin,
      ich denke auch, dass man umso älter man ist und einiges erlebt hat, anders betrachtet. Diese Tage bei mir, richten sich nicht einmal in Selbstmitleid oder nur an dem was mir passiert ist, irgendwie ist das ein Erdrücken der Welt an sich auf einen . Schwer zu beschreiben. Die persönlichen Faktoren sind dann das i Tüpfelchen und lassen es zusammen brechen. Solange man wieder hochkommt, ist alles gut. Es ist irgendwie menschlich, scheint mir, das mit der extremen Gefühlswelt.
      Liebe Grüße

  • Mimi Sunshine

    Liebe Tanja,

    einem Satz aus deinem Post stimme ich besonders zu: „Lasst euch nicht von dieser Welt verschlucken und von dem Negativen erdrücken.“ Das Leben ist zu kurz es mit negativen Gedanken zu verschwenden. Es gibt immer wieder Tage, an denen es einem schlecht geht, aber wie du so schön schreibst, ein kleines Nickerchen ist erlaubt und dann steht man auf und lächelt der Welt entgegen.

    Fast jeder von uns hat Negatives im Leben erlebt, bei mir war es z. B. eine Krankheit, mit der ich nie gerechnet habe. Aber als Frohnatur habe ich nach meiner persönlichen „Trauerphase“ meinen Optimismus und meine positiven Gedanken wiedergefunden und schaue positiv in die Zukunft.

    In dem Sinne, erfreu dich an deinem Leben und an deinen Lieben und genieße das Leben in vollen Zügen.

    Liebe Grüße
    Mimi

  • Vera

    Ein oder zwei Tage im Jahr? :D
    Nein, auch wenn ich es für völlig in Ordnung halte, das auch öfter zu haben, stimme ich dir total zu!
    Mir hilft es – auch wenn es mir gerade nicht gut geht – trotzdem im Hinterkopf zu behalten, dass das nicht wirklich mein Leben ist, das so negativ ist, sondern z.B. die Hormone (bin ein typischer PMS-FAll ;). Unter dem Aspekt darf man sich auch mal fallen lassen und zumindest mir fällt es dann auch leichter, wieder die Motivation finden, sich dem Negativen zu stellen.

    Liebe Grüße und ein schönes langes Wochenende!
    Vera

    • Tanja Gammer

      Hallo Vera,
      ja ich weiß, es ist jetzt nicht so oft aber es reicht. Zudem habe ich leider auch noch andere Phasen die jetzt nicht so in diese Kategorie passen. Es spielen oft viele Dinge zusammen, unter anderem auch PMS ? und noch weitere, aber bei solchen Themen könnte man ja wirklich unendlich viel schreiben.
      Liebe Grüße

  • Ede Peter (Herr R.)

    Hallo Tanja,
    dazu braucht man gar nicht viel zu sagen. Du triffst es genau. Sehr schön dargestellt und voller Emotionen.
    Wo Licht ist, ist auch Schatten, beides gehört zusammen – so toll benannt und leider muss ich auch für mich eingestehen, dass ich manchmal mehr den Schatten sehe, wie das Licht. Aber wie du schon richtiger Weise erwähnst, schaue ich dann auch mal nach den Kleinen Dingen in meinem Leben und versuche mich an dem zu erfreuen, was ich habe. Nicht in der Vergangenheit schwelgen, das ist Gift für mich, aber im Hier und Jetzt. Das ist es was zählt. Auch wenn ich, genau wie du, manchmal unendlich müde bin. Müde und erschöpft von den Dingen die um mich herum passieren.
    Aber es gibt eben auch diese Momente, wie grad jetzt, als ich deine Zeilen gelesen habe – sie geben mir ein Gefühl des Verständnisses für das, was auch ich fühle und denke.
    Vielen herzlichen Dank für deinen tollen Artikel.
    Herzlichen Gruß
    Ede

    Nun ist es doch ein wenig mehr geworden :) :)

    • Tanja Gammer

      Lieber Ede,
      auch deine Schatten sind mir teilweise bekannt und ja du sagst es richtig, wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Leider verweilen wir einfach zu viel und oft im Schatten und merken es erst dann, wenn es schon fast zu spät ist. Ich freue mich immer, wenn du etwas „mehr“ schreibst ;-)
      Die Vergangenheit kann man nicht ändern, man sollte sie akzeptieren und lernen mit ihr umzugehen. Ich weiß, immer leicht gesagt als getan, da wir Gefühlsmenschen sind und das in unserer Natur liegt.
      Liebe Grüße und ich hoffe Ede, du gehst öfter freiwillig ins Licht und lässt dich sonnen!

  • Mia Bruckmann

    Liebe Tanja, ich verstehe ganz genau, was du uns sagen möchtest. Ja, diese Momente kennt wohl fast jeder! Dein Beitrag ist sehr schön! Und du hast recht: wer hingefallen ist darf nicht liegen bleiben!! LG Mia

    • Tanja Gammer

      Danke Mia, oft braucht man Hilfe zum Aufstehen, das ist mir auch klar, aber man muss wirklich wieder lernen zu sehen und die kleinen Dinge zu schätzen.
      Liebe Grüße

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