Buch die Katzenlady
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Die Katzenlady

Buchtipp – Die Katzenlady

Nachdem ich wieder etwas Ausschau nach „Futter“ für meinen Reader geguckt hatte und in der Kategorie Thriller hinein lugte, sprang mir der Titel sofort ins Auge. Selbst liebe und habe ich zwei Katzen, und der Klappentext hat mich positiv angesprochen. Zuerst musste ich dadurch auf doch ein etwas dunkleres Buch denken, wurde dann aber amüsant überrascht.

Die Katzenlady

Autor: Melisa Schermer

Seiten: 258

Klappentext

Jahrelang erträgt Sabrina den Psychoterror ihrer alkoholkranken Mutter. Dann endlich beschließt sie, sich zu wehren. Doch was als Denkzettel geplant ist, geht gewaltig schief und plötzlich liegt ihre Mutter tot im Wohnzimmer. Da Sabrina nicht vorhat, ihr neues, hart erkämpftes Leben im Gefängnis zu verbringen, muss sie irgendwie die Leiche loswerden. Die einzigen Mitwisser dabei sind die Katzen. Zumindest glaubt sie das… (amazon.de)

Persönliche Meinung

Ich bin an das Buch mit wenig Erwartungen ran gegangen und habe mir höchstens einige schaurige Momente mit einer abgründigen Seele als Protagonistin vorgestellt. Sabrina scheint hier die klassische Opferrolle einzunehmen und einem Leben nachzuträumen, dass sie nie erreichen wird. So muss sie unter den verbalen Beschimpfungen ihrer Mutter auch noch die ein oder andere Katze für einen leckeren Braten organisieren (bäh). Erschwerend kommt noch dazu, dass ihre Mutter ein Messie ist und hygienisch so dermaßen pfui ist, das man sie fast aus dem Buch riechen kann. Insgesamt bin ich hier aber durch diverse Sendungen des TV schon abgestumpft und weiß wie solche Leute hausen. Der Zustand selbst hat mich also weniger berührt, im Gegensatz zu den Katzenbraten. Es gibt jedoch noch eine zweite Geschichte im Buch, die sich dann zusammenfügt. Dieser Übergang ist wirklich gut gemacht und passt perfekt.

Nachdem Sabrina ihr einen Denkzettel verpassen will und dieser anscheinend nach hinten losgegangen ist, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Ein doofer Zufall folgt dem Anderen und irgendwie tut sie mir dann sogar leid. Man sollte ja eigentlich nicht lachen, aber stellenweise konnte ich echt nicht anders. Zudem kam mir der Spruch: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm! immer wieder unter.

Der Schreibstil ist sehr ansprechend und angenehm zu lesen. Alle Szenen sind sehr gut ausgeleuchtet und somit kann man es sich gut vorstellen. Der Dominoeffekt lässt einen öfter schmunzeln, auch wenn es etwas vorhersehbar ist dadurch. Insgesamt ein schönes Buch mit toller Geschichte und einem überraschenden Ende. Der Titel ist jedoch meiner Meinung nach nicht sehr passend. Die Katzen sind für mich in dem Buch doch nicht so im Vordergrund, wenn sie auch vorkommen. Alles im Allen ein gutes Buch mit Gänsehautfaktor, etwas Humor, einen Hauch von doofen Schicksal und ein paar Katzen.

Leseratte, Hobbyfotografin, Globetrotter und Hobbyköchin aus Leidenschaft. Immer auf der Suche nach Neuem und Interessanten. Kreativität, Begeisterung, Liebe und meine Familie machen mein Leben so bunt. Ab und zu bin ich etwas verrückt also nicht wundern!

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