Die Pubertistin #Horriblebookweeks

Buch Pubertistin

Buchtipp – Die Pubertistin

Wie im letzten Jahr auch, durfte ich heuer bei der Horrible Book Week mitmachen. Hier erhält man ein vermeindlich schlechtes Buch eines anderen Teinehmers. Durch dieses quält man sich dann mehr oder weniger und wird in den einzelnen Berichten der Mitleser genauer beleuchtet. Da Geschmäcker verschieden sind, kann sich da schon mal ein „schlechtes“ Buch als gut erweisen. Diese Aktion wurde von Teddy und Jessi, ich denke die Zwei haben eine sadistische Ader, anders kann ich mir die freiwilligen Lesequalen die sie und dadurch bescheren, nicht erklären.

Den gestrigen Beitrag findet ihr bei Jessi (habe oben beim Namen verlinkt) und morgen ist Alena an der Reihe! Jetzt aber zu meinen Buch, um was es geht und wie es mir gefallen hat oder eben nicht.


Die Pubertistin – Die willste nicht geschenkt haben!

Autor – Anja Maier

Seiten – 160

Klappentext

Mutter und Tochter. Der Teenie ist 16, im zehnten Schuljahr und sein Leben voller Glück und natürlich auch Probleme und Katastrophen. Klassenfahrt, Ernährung, Geschwister, Eltern, erste Liebe, der eigene Körper, das nahende Austauschjahr. Verschleppt aus hauptstädtischem In-Bezirk in die Kleinbürgeridylle im Umland strebt die Pubertistin zäh und unbeirrbar nach dem urbanen Moloch. An sich finden ihre Eltern das akzeptabel, aber lauern da nicht auch Gefahren? Komatrinken, Mall Kids, Drogen im Park, ungeschützter Sex? Die Mutter, Mitte vierzig, nicht selten kopfschüttelnd verwundert über ihre Tochter und sich selbst. Dachte sie noch vor kurzem, am Ende der Kinder- und Familienzeit stünde eine große Freiheit, so ängstigt sie nun, was kommen könnte. Für sie selbst, fürs Kind, für den Mann…

Persönliche Meinung

Hier erzählt die Mutter aus ihrer Sicht wie es ist mit einer Pubertistin. Ihre Tochter ist genau im richtigen Alter um aufmüpfig, faul und desinteressiert zu sein. Hier entstehen im Alltag witzige Begebenheiten und so manches Mal musste man auch den Kopf schütteln und an seine eigene Pubertät denken.

Das ganze Buch ist etwas im Dialekt geschrieben und stört mich größtenteils nicht. Insgesamt ist das Buch in Kapiteln unterteilt und springt gerne mal hin und dann wieder her. Alles jedoch abgeschlossen und nur einmal wusste ich gerade nicht wo ich war. Man fühlt direkt mit der Mutter mit, wobei diese in meinen Augen eigentlich öfter zu cool reagiert. Der Vater bleibt eher im Hintergrund. Die Tochter als Pubertistin fällt weder negativ noch positiv auf. Ein kurzer, lustiger Zeitvertreib.

Das Cover mit dem Pink und dem Totenkopf finde ich passend und macht neugierig!


So, die Horrible Book Week wäre natürlich nicht diese, würde ich nur Gutes schreiben und wieso sollte man dann ein „schlechtes“ Buch eines anderen Lesers erhalten.

Teddy hat wieder Fragen gestellt, auf die ich ehrlich antworte, versprochen!

Mit welchen Erwartungen bist du an das Buch herangegangen? Hattest du gar keine Lust, da das Buch als schlecht bezeichnet wurde oder hat dich die Story doch ziemlich angesprochen?

Ganz ehrlich, als ich das Cover sah und nach dem Klappentext guckte, hatte ich schon etwas bammel und bedenken. So ganz meine Lesewelt ist das nun ja wirklich nicht.

Wurden deine Erwartungen oder auch Ängste erfüllt?

Nur zum Teil. Es waren eineige witzige Passagen dabei, wobei mir der Dialekt nicht ganz zusagte und es schwer zu lesen war.

Und jetzt mal ehrlich: Hat dir das Buch wirklich so gut gefallen, wie es in deiner Meinung dargestellt wurde?

Gefallen eher nein bzw. hätte ich es mir nie gekauft. Wie gesagt, ein netter Zeitvertreib aber es war jetzt nicht sonderlich mitreissend oder interessant.

Gab es einen Charakter, der dich richtig zur Weißglut gebracht hat und einen den du in dein Herz geschlossen hast?

Nicht wirklich. Weder die Mutter oder Tochter sind mir ans Herz gewachsen oder haben mich sonderlich auf die Palme gebracht. Der Vater war ja eher im Hintergrund und die Freunde von ihr blass.

Stimmst du der Meinung zu dem Buch von Teresa zu?

Teilweise ja. Es ist wirklich kein Buch das man gelesen haben muss. Als sehr schlecht würde ich es nicht bezeichnen aber auch nicht Durchschnitt.

Zusammenfassend gesagt: Würdest du dieses vermeintlich schlechte Buch weiterempfehlen?

Empfehlen kann und will ich es nicht wirklich. Bekommt man es geschenkt und hat selbst einen Teenager (Pubertistin) zuhause, dann kann es ganz witzig sein – stellenweise. Ansonsten kein Buch das sich besonders hervorhebt.

Erwartungen:  4 /10
Charaktere:    5 /10
Schreibstil:    5/10
Handlung:    5/10
Emotionen: 5/10
Gesamt:    5 /10


Das war wieder die Horrible Book Week mit meinen grausigen Buch. Eine schöne Idee und es freut mich immer wieder dabei zu sein. Hoffentlich gibt es eine 3. Runde.

So, wie sieht es bei euch mit sogenannten schlechten Büchern aus, hattet ihr auch schonmal eines oder mehrere, wenn ja welches?

Tanja Gammer

Leseratte, Hobbyfotografin, Globetrotter und Hobbyköchin aus Leidenschaft. Immer auf der Suche nach Neuem und Interessanten. Kreativität, Begeisterung, Liebe und meine Familie machen mein Leben so bunt. Ab und zu bin ich etwas verrückt also nicht wundern!

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