Foodday at home
Küche

Aufgetischt – Japanisches Essen


Foodday @ home! Rezepte aus Japan

Kennt ihr das auch? Man überlegt sich was man am Wochenende kochen soll und irgendwie fällt einem nichts ein. Egal was man auch vorschlägt, es kommt einem vor als ob man es erst vor kurzen gehabt hatte. Mein Mann ist da kaum eine Hilfe, denn aus seinem Mund kommen so Antworten wie: Etwas Warmes! Was zum Essen! Keine Ahnung! Ihr seht, ich bin da etwas auf mich gestellt. Ich koche gerne und ja leider esse ich auch gerne. Es darf aber auch einmal etwas aus einem anderen Land sein. Schon lange hängt mir meine Tochter mit einem Gericht in den Ohren. Gemeinsam gucken wir gerne die Animeserie Naruto. In der isst er liebend gerne Ramen. Suppe mit Nudeln und und und. Dann dachte ich mir, wieso nicht den ganzen Tag einem Motto widmen und unseren eigenen Foodday machen. Immer Gerichte aus einem anderen Land. Egal ob Vor- Haupt- oder/und Nachspeise. Gesagt getan. Ich habe sie dann  auch auf Instagram und Facebook gepostet und es kam wirklich gut an! Nun gibt es bei uns zuhause öfter einen Foodday der einem Land gewidmet ist. Den Anfang macht Japan.


Ramen

Ramen

Zutaten (2 Personen)

800ml Hühnerbrühe

100g Ramen

4 Scheiben Chashu (habe dünngeschnittenen Schopf genommen)

1 hartgekochtes Ei

1 Frühlingszwiebel

1/4 Blatt Nori

60g Bambussprossen

3EL Sojasauce

1EL Sake

1EL Mirin

1TL Zucker

1/2TL Salz

Pfeffer

Zubereitung

Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Nori in zwei Hälften schneiden und jeweils einen Streifen um eine Scheibe Chashu legen. Chashu ist eine koreanische Barbecue Sauce. Hier habe ich einfach sehr dünn geschnittene Schopfscheiben eingetaucht und im Öl angebraten und beiseite gelegt. Das Ei halbieren.

Die Hühnerbrühe in einem Topf auf mittlerer Hitze erwärmen. Wenn die Brühe fast kocht, Sojasauce, Sake, Mirin und Salz beigeben, die Hitze ausstellen, gut umrühren und zwei Minuten zeihen lassen. Gleichzeitig in einem anderen Topf einen Liter Wasser zum Kochen  bringen und die Ramen hineingeben. Al dente kochen und in einem Sieb das Wasser abtropfen lassen. Die Suppe in eine große Schüssel geben, Nudeln  und sämtliche anderen Zutaten beigeben. Mit Pfeffer abschmecken.


Onigiri

Onigiri + Tamagoyaki

Zutaten für 8 Onigiri

4 Tassen kurzer Sushireis

4 1/2 Tassen Wasser

1/4TL Salz

3g Bonitoflocken (Fischgewürz)

2 Blätter Nori

Zubereitung

Reis in einem Sieb waschen und mit dem Wasser bei hoher Hitze aufkochen lassen. Hitze reduzieren, abdecken und Reis solange köcheln, bis das ganze Wasser aufgenommen ist. Danach 15 Minuten stehen lassen zum Ausdampfen und Abkühlen.

Mit Wasser die Hände nass machen, für mehr Geschmack kann man auch Salzwasser nehmen. Eine Portion nehmen und in eine geformte Kule die Bonitoflocken geben. Danach ein Reisbällchen formen und das Noriblatt auf die Größe zuschneiden die man benötigt. Unten um das Reisbällchen legen und genießen.

TIPP: Ihr könnt das Ganze auch sofort in den Reis untermischen und formen. Mit Sesam garnieren und bestreuen, schmeckt auch lecker.


Zutaten 1 Tamagoyaki (Omelett)

2 Eier

2TL Sake

1/2EL Zucker

1 Prise Salz

Öl zum Braten

Zubereitung

Die beiden Eier verquirlen. Sake, Zucker und Salz dazugeben und solange druchrühren, bis sich Zucker und Salz aufgelöst haben. Etwas Öl in die Pfanne geben. Ein Drittel der Eimasse in die Pfanne geben. Sobald die Unterseite gestockt ist, das Omelett von einer Seite aufrollen bis es zusammengelegt auf einer Seite der Pfanne liegt. Den leeren Teil der Pfanne mit einem weiteren Drittel der Eimasse füllen und das Omelett wieder zurückrollen. Den Rest der Eimasse neben das zusammengerollte Omelett in die Pfanne geben und ein letztes Mal aufrollen.

In Scheiben schneiden und anrichten.


japanischer Käsekuchen

Japanischer Käsekuchen

Zutaten (Springform 26cm)

250g Frischkäse

100g Staubzucker

75ml Milch

60g Kartoffelstärke

4 Eier

2EL Zitronensaft

1TL Backpulver

Zubereitung

Die Springform einfetten. Die Eier trennen. Frischkäse und Milch in eine Schüssel geben und verrühren. Anschließend Eigelbe und Zitronensaft hinzugeben und Kartoffelstärke und 50g Staubzucker hineinsieben. Die Masse glatt rühren.

Eiweiß steif schlagen und den restlichen Staubzucker und Backpulver hinzugeben. Eiweißmasse unter die Eigelbmasse heben. Alles in die Springform geben und auf ein tiefes Backblech geben. Das Blech mit kochendem Wasser auffüllen und bei 180 Grad Heißluft 45-55 Minuten backen. Falls er oben dunkel werden sollte, Alufolie darauf legen.

Den Kuchen nach der Backzeit noch 25 Minuten im Ofen ruhen lassen. Nicht die Tür aufmachen, dann stürzt er sofort zusammen. Ist mir aber trotzdem passiert *gg* Danach noch mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen und genießen.


Das war unser erster Foodday mit Japan. Es hat wirklich lecker geschmeckt und war eine neue Erfahrung. Da es nun öfter gemacht wird, gibt es den Foodday @ home hier. Die nächsten Gerichte sind dann Sri Lanka gewidmet. Von meinen Urlaub habe ich zwei Rezepte mitgenommen und auch Gewürze!

Wie findet ihr die Idee? Habt ihr eines der Gerichte schon einmal gegessen oder gar gekocht?

Sämtliche Rezepte habe ich von Nekobento.Eine tolle Seite mit leckeren Rezepten

Leseratte, Hobbyfotografin, Globetrotter und Hobbyköchin aus Leidenschaft. Immer auf der Suche nach Neuem und Interessanten. Kreativität, Begeisterung, Liebe und meine Familie machen mein Leben so bunt. Ab und zu bin ich etwas verrückt also nicht wundern!

83 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.