Frauen
Life

Frauen im Wandel!

Sind Frauen die zukünftigen Männer?

Diese Überschrift soll leicht provozieren (wird es sicher auch) und ich werde mit den nachfolgenden Zeilen sicher einige kritische Stimmen hören und nicht jedermanns Meinung damit ansprechen. Dennoch möchte ich euch gerne meine Meinung und Beobachtungen zu diesen heiklen Thema mitteilen. Auch da vor einigen Wochen ein Artikel bei Justynas Pinnwand auf FB gepostet wurde und mir irgendwie sehr gefallen hat. Hier der Artikel *klick*! Die Diskussionen unter dem Post von ihr waren auch sehr interessant. Schon länger schwirrt mir das Thema rund um Frau im Kopf herum und nimmt immer klarere Formen und Konturen an. Ich möchte niemanden vor den Kopf stoßen oder persönlich angreifen, dies sind meine persönlichen Meinungen und Ansichten! Freuen würde ich mich natürlich über eine rege Diskussion darüber und eure Meinungen würden mich auch brennend interessieren.  Da ich wieder etwas zurück zu meiner Weiblichkeit  finde, fallen mir so manche Dinge in Bezug auf Frau und wie sie heutzutage sind oder sich zeigen, besonders auf. Ich möchte die einzelnen Bereiche nur kurz ankratzen, es  gebe sicher noch weit mehr zu schreiben dazu. Natürlich ist es nicht bei allen und immer so, es fällt  einem nur verstärkt auf.


 

  • Beruflich gesehen…

Vorweg, bevor ihr mich zerfleischt, ich BIN für Gleichberechtigung und Gleichstellung! Ich sehe auch nicht ein das eine Frau die in der selben Position mit den gleichen Erfahrungen und Ausbildung, sowie Betriebszugehörigkeit weniger verdient als ein Mann. Ich glaube kaum, das es hier wirklich noch so große Ungerechtigkeiten gibt. Wir in Österreich haben für unsere Berufsbranchen Kollektivverträge. Diese setzen anhand der Ausbildung und Dienstjahre die man auch von Fremdfirmen anrechnen kann, sofern sie berufsverwandt sind, Mindestlöhne fest. Daher kann ich es nicht verstehen das hier noch großartig gejammert wird. Ich habe einmal mit einer Bekannten gesprochen, diese hat sich ausgelassen das sie weniger verdient als ihr Kollege in der gleichen Position mit selber Ausbildung. Tja, was sie aber vergessen hatte, der Kollege war schon über viele Jahre im Unternehmen. Hier kann man doch bitte nicht davon ausgehen, den selben Lohn zu erhalten. Dieser hatte in der Zeit Vorrückungen und wenn er geschickt war auch schon Lohnerhöhungen gefordert. Das Verhalten und der Unmut darüber entschließt sich mir und verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht. Dies war nur ein Beispiel zur Veranschaulichung. Natürlich könnte ich noch weit mehr schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen. Vielleicht mache ich einmal eigene Posts zu den einzelnen Themen bezugnehmend auf Frauen! Interessant wären Meinungen von Frauen die sich in den sogenannten „Männerberufen“ befinden.


 

  • Aussehen

Ein sehr heikler Punkt der natürlich viel von der Werbung und Gesellschaft beeinflusst wird. Es gibt überall Ausnahmen, dennoch sehe ich dem wachsenden Trend der Vermännlichung in diesen Sektor und frage mich immer: Muss Frau das unbedingt anziehen oder tragen nur weil es gerade modern ist aber eigentlich überhaupt nicht weiblich ist. Wenn man sich im Schuhgeschäft fragen muss, ob man gerade in der Frauenabteilung ist oder in der für Männer!

Bitte nicht falsch verstehen, ich spreche hier nicht von Turnschuhen oder Boots. Es gibt schon seit letztem Jahr einen Trend, den ich persönlich einfach schrecklich finde und uns an den Füßen nicht mehr wirklich geschlechtlich unterscheidet.

Bildquelle: www.trendweiser.de
Bildquelle: www.trendweiser.de

Seien wir ganz ehrlich, daran ist wirklich nichts weibliches und wenn wir noch ehrlicher sind, was wäre denn, wenn Mann plötzlich auch meint unsere Schuhe anziehen zu wollen da sie ihm so gefallen. Oder der Trend gerade das vorschreibt und sie Pumps & Co anziehen, wer von den Frauen würde da nicht sofort laut schreien: Gott nein, das sind doch keine Männerschuhe, das geht gar nicht!!!  Diese Frage stelle ich mir immer öfter, nicht nur auf den Bezug auf Kleidung & Co gesehen. Doch bei den Schuhen hört es nicht auf. Wenn man mal gezielt auf der Straße guckt, sieht man nur wenige Frauen die auch wirklich weiblich angezogen sind. Bewusst sage ich nun weiblich und nicht aufreizend, nicht verwechseln. Ich sehe Frauen (und Männer) in Jogginghosen auf der Straße, BaggyHosen und maskulinen Shirts die man eigentlich aus einem Fitnessstudio von früher kennt, dort hatten die Männer auch diese Oberteile an, die seitlich so lang geschlitzt waren, das man alles gesehen hat. Alle sind irgendwie gleich angezogen und man sieht keine Persönlichkeiten mehr. Jeder will den neuesten Trends nachjagen, egal ob es einen eigentlich gefällt oder nicht.


 

  • Verhalten

Hier muss ich sagen das wir etwas zu energisch geworden sind. Wir Frauen sind sehr selbständig und selbstbewusst und tragen es offen nach außen – das ist GUT. Doch ich denke wir übertreiben auch einfach viel zu viel. Ein Beispiel: Werbeplakate die etwas verführerischer angehaucht sind, oder allgemeine Werbung mit dünneren Frauen! Was machen wir sofort, wir springen auf die Barrikaden und protestieren wegen dem „feindlichen, sexistischen Frauenbild“. Machen es sogar noch öffentlich und über Medien, während alle anderen Frau zustimmen und sich somit wieder Gedanken um etwas machen, das sie eigentlich nicht müssten. Hat schon jemals jemand einen Mann gesehen, der dies neben der Unterwäschewerbung mit David Backham macht? Hat sich je ein Mann beschwert weil er nicht so aussieht wie die muskelbepackten Werbeträger? Sofort wird hinter allem und jedem schlechtes gesucht und öffentlich demonstriert dagegen. Wir Frauen wollen mehr in Männerberufe einbezogen werden, gut können wir doch machen, doch viele von uns haben nun einfach nicht die körperliche Verfassung dazu (bis auf ein paar Ausnahmen). Das ist uns so von der Natur gegeben worden, warum uns dann darüber auslassen wenn man doch als Firmenchefin gleich denken würde und vielleicht für diesen schweren Job auch einen Mann einstellen würde, da er einfach diese Arbeit besser bewältigen würde.

Wir Frauen verlagern das auch gerne in unser Zuhause und durch die Emanzipation verlangen wir immer mehr und wollen weniger machen. Wenn beide Teile Vollzeit arbeiten gehört natürlich die Arbeit aufgeteilt und manche können das Eine eben besser als das Andere. Wenn ein Mann nun mal handwerklich geschickter ist, wieso sollte Frau dann nicht wollen, das er zB. die Lampe repariert. Das hat doch nichts mit Männer- oder Frauenarbeit zu tun oder damit das wir Frauen uns dadurch  wieder einmal diskriminiert fühlen oder sonst irgendetwas. Wenn Mann nicht bügeln kann, wieso sollte er es dann trotzdem machen, nur weil Frau meint er sollte auch einmal „Frauenarbeit“ machen zwecks Gleichberechtigung und dann vielleicht hinterher sich beschweren das es nicht passt. Ab und zu verstehe ich einfach nicht welchen Sinn solche Aktionen haben. Wieso muss sich eine Frau neben ein Plakat stellen und die Öffentlichkeit nutzen um zu protestieren das sie nicht so dünn ist, oder so aussieht oder es sexistisch ist. Wieso fühlen wir uns immer sofort persönlich angegriffen?! Das Leben ist doch so schon so kompliziert und verlangt uns immer mehr ab. Wieso müssen wir immer vergleichen. Was ist daran falsch, den Mann im Glauben zu lassen, er sei das starke Geschlecht und dies mit einigen Gesten oder Handlungen zu unterstreichen (siehe Artikel oben-Link). Wieso lasse ich nicht einfach den Mann das machen, obwohl ich es auch könnte, um ihn ein gutes Gefühl zu geben und stark wirken zu lassen, das baut sein Selbstwertgefühl noch zusätzlich auf (würde es ja bei uns auch). Insgeheim weiß ja jeder das wir Frauen stark sind und weit mehr aushalten können als es manchmal den Anschein hat.


 

  • Fazit

Nun ist es doch wieder mehr Text geworden und ich wollte nicht wieder so ausschweifen. Tja, leider nicht geschafft. Eigentlich wollte ich nur sagen, das wir aufpassen müssen. So sehr ich für das alles teilweise bin, so sehr mache ich mir auch Sorgen darüber. Wir vergessen nämlich eines: unsere Männer! Wenn man es von dem Standpunkt aus sieht, machen wir dann nicht genau das Selbe das sie angeblich mit uns machten?

Ich weiß das viele jetzt sicher die Hände über die Köpfe zusammen schlagen und sich denken werden, was redet die da für einen Stuss. Doch ich sage euch, das alles wird uns einmal über den Kopf wachsen und die Männer werden die neuen Frauen, da sie schon von klein auf eingetrichtert bekommen, das nur Frauen stark sind. Wir werden immer mehr zu Männern und benehmen uns auch so wie früher unsere Männer.

 

Ich möchte euch noch eine kleine Unterhaltung näher bringen. Am Nebentisch in einem Restaurant saß eine Gruppe Männer, Alter so um die Ende Zwanzig Anfang Dreißig. Sie haben sich über Frauen unterhalten. Alles konnte ich nicht hören oder habe ich mitbekommen, da das Essen kam. Einer sagte dann, das es ihm keinen Spaß mehr macht mit den Frauen da sie immer komplizierter werden, er dürfte Single gewesen sein nach dem Reden zu urteilen. Ich musste wirklich grinsen und wollte schon rüber gehen und ihm sagen: ich fühle mit dir und du hast nicht unrecht, wir verkomplizieren alles und ihr habt es nicht leicht mit uns!

Es tut mir leid das ich wieder etwas den roten Faden verloren habe und es einiges mehr an Text wurde als ich vorhatte. Dafür mache ich jetzt und hier einen Punkt.

Wie steht ihr zu dem Thema und den einzelnen Punkten. Ihr könnt ganz offen und ehrlich sein. Solange die Kommentare nicht beleidigend sind, schalte ich alles frei *gg*

Leseratte, Hobbyfotografin, Globetrotter und Hobbyköchin aus Leidenschaft. Immer auf der Suche nach Neuem und Interessanten. Kreativität, Begeisterung, Liebe und meine Familie machen mein Leben so bunt. Ab und zu bin ich etwas verrückt also nicht wundern!

49 Comments

  • ingo

    Hallo Tanja,
    mir haben Dein Beitrag und Deine Einstellung zu diesem Thema gut gefallen. Da bin ich in allen Punkten bei Dir.
    Die anschließende Diskussion finde ich auch recht interessant. Ich habe viel mehr Reaktionen, wie die von deiner Namensvetterin erwartet.
    Was sind eigentlich „Männerberufe“?
    In meinen Augen sind „Männerberufe“ körperlich schwere Berufe in denen Akkord gearbeitet und leistungsspezifisch bezahlt wird. Frauen, die in diesen Berufen arbeiten, arbeiten absolut gleichberechtigt und werden dementsprechend entlohnt. Da kann es durchaus Männer geben, die weniger als eine Frau verdienen.
    … ach nee, die sitzen dann im Büro und sorgen aus Rachsucht dafür, das Frauen, in typischen „Frauenberufen“, schlechter als Männer entlohnt werden … na das nenne ich ja mal: „Emanzipation“ ~schmunzeln~

    • Tanja Gammer

      Danke dir, es ist natürlich nur „oberflächlich“ aber meinen Standpunkt wollte ich einfach einmal klarstellen. Momentan wird wieder sehr darüber gesprochen. Gelesen haben es viele, aber vielleicht trauen sich manche nicht etwas zu schreiben oder finden meine Ansichten einfach so absurd das sie nichts nettes schreiben könnten. Urlaubszeit ist momentan ja auch noch. Trotzdem freue ich mich sehr über die ganzen Kommentare und ich muss wirklich noch einen Bericht oder mehrere machen um das genauer zu beleuchten. Gerade was typisch Mann und Frau ist brennt unter den Nägeln ;-) jetzt musste ich bei deinen letzten Zeilen auch schmunzeln. Wünsche dir noch einen schönen Tag und WE

      • ingo

        Hallo Tanja,
        gibt es ein „typisch Frau, typisch Mann“ tatsächlich oder sind da nicht, insbesondere durch Medien, aufgezwungene Klischees? Stecken nicht, absolut unspezifisch vom Geschlecht, in jedem Menschen die gleichen Eigenschaften?

        • Tanja Gammer

          Ich denke auch das es fast kaum Unterschiede, außer den offensichtlichen körperlichen Merkmalen gibt. Einen Punkt aber gibt es der wirklich offensichtlich ist und zu 80% der Männer „befolgen“ ;-) sie denken nicht so kompliziert und zerpflücken nicht alles in ihre Einzelteile. Die Frage zur Kleidung stellt sich hier sicher auch groß in den Raum. lg

  • Mimi Sunshine

    Liebe Tanja,

    das ist ein sehr interessantes Thema, welches du hier ansprichst. Und eigentlich müsste man ein Buch darüber schreiben, ein Text dieser Länge alleine reicht nicht aus.

    Wir Frauen wollen immer alles perfekt machen, viel perfekter als ein Mann das machen möchte. Wir kümmern uns um die Familie, um den Haushalt, um unsere Freunde, um unseren Job und vergessen uns dabei. Wir jagen irgendwelchen Idealen hinterher anstatt einfach mal Frau zu sein. Warum lassen wir die Männer nicht Männer sein?

    Ich bin nicht der Meinung, dass Frauen das Weibchen zu Hause am Herd ist, welches sich nur um die Kinder kümmert. Ich bin für Gleichberechtigung und für Arbeitsaufteilung. In der Realität kann es auch klappen, meistens bleibt der größte Teil an uns Frauen hängen, aber dafür beschützen uns die Männer vor der bösen Außenwelt ;)

    Nein, Spaß beiseite. Frauen sollen Frauen sein und Männer Männer. Das wäre doch mal ein Thema für einen Blogpost oder gleich mehreren. Was ist typisch Mann / Frau und was machen wir daraus?

    Ich freue mich auf weitere Posts zu diesem Thema.

    LG
    Mimi

    • Tanja Gammer

      Hallo Mimi,
      ja bei dem Thema gehört weit mehr geschrieben und es ist echt nur oberflächlich angekratzt. Ich bin im Haushalt auch für „Gleichstellung“ und sehe keine Frau altmodisch und strikt hinterm Herd stehen. Nur wenn Mann einfach nicht kochen kann, egal wie oft er es vom Kochbuch raus macht, na dann fällt Frau doch kein Zacken aus der Krone wenn sie kocht. Oh ein eingener Post was typisch Frau oder Mann ist…hmm interessant! Mal sehen ;-) auf jedenfall kommt hier sicher noch einiges nach und wird dann genauer beleuchtet. lg

  • Sabienes

    Liebe Tanja, du triffst es ganz gut, was ich auch in meinem Artikel angesprochen habe. Ich denke nicht, dass Frauen die neuen Männer sind, aber wann ist eine Frau eine Frau? Wenn sie hohe Schuhe trägt oder ein warmherziger, nachgiebiger Mensch ist oder alle ihre (männlichen) Kollegen in die Pfanne haut?
    Ich komme übrigens urprünglich auch aus einem Männerberuf und habe festgestellt, dass Frauen in solchen Berufen alles viel, viel besser machen mussten, als ihre männlichen Kollegen. Dafür aber weniger Gehalt bekamen. Das ist zwar schon sehr lange her, aber was ich gehört habe, ist das in Deutschland immernoch so. In Österreich seid ihr viel, viel weiter.
    LG
    Sabiene

    • Tanja Gammer

      Ja das habe ich jetzt auch öfter gehört und gelesen, dass es in DE hier noch eine riesige Kluft dazwischen gibt und gemacht wird. Schrecklich wenn man bedenkt das wir 2015 haben. Mir fällt eben immer öfter das aggressive Verhalten der Frauen auf und das vieles auf diese Rollenverteilung von früher geschoben wird. Nachdem das Thema hier doch besser angenommen oder angekommen ist als ich dachte, werde ich noch genauer auf einzelne Punkte eingehen und darüber schreiben. Es fasziniert mich wie verschieden jeder es sieht und am meisten der Unterschied der Länder ist, obwohl wir quasi Nachbarn sind. lg

  • Nadine

    Hallo Tanja,

    ich bin mir nicht sicher, ob ich in meiner etwas speziellen Situation dazu befugt bin, Stellung zu nehmen, aber ich muss Dir völlig recht geben. Du hast es auf den Punkt gebracht und sehr schön formuliert.
    Es sollte wohl eine Selbstverständlichkeit sein, dass Frauen in Beruf gleichgestellt sind und auch finanziell nicht benachteiligt werden. In vielen Fällen hast Du recht, dass die Benachteiligung einfach durch andere Umstände (wie die angesprochenen Vordienstzeiten oder auch oft gewünschte Teilzeitarbeiten) gegeben ist, leider gibt es aber auch in Österreich noch immer Fälle, in welchen Frauen bei gleicher Arbeitsleitung und Qualifikation weniger verdienen.

    Wie Du ja weißt, plädiere ich sehr für ein weiblicheres Auftreten. Als „freiwillige Teilzeitfrau“ ist diese Einstellung klar, aber hier habe ich wahrscheinlich keinen Anspruch, ernst genommen zu werden. Schon seit Kindesbeinen an liebe ich alles Weibliche, ob es die Mode, das Schminken oder auch die Attitüde ist. Für mich ist es ein innere Drang, mich weiblich zu kleiden und zu geben. So gesehen verstehe ich manche biologische Frauen nicht, die dies für sich ablehnen. Aber wir sind Gott sei Dank ja alle verschieden und so hat jeder oder jede das Recht, nach seiner oder ihrer Fasson zu leben. Aber es ist schon schade, dass sich viele Frauen immer mehr männlich geben. Es geht dadurch dieser wunderbare Reiz zwischen den Geschlechtern verloren. Der von Dir verlinkte Artikel hat das auch sehr gut beschrieben.

    Nun hab ich mich auch ein wenig verplaudert … Abschließend noch mein Appel an die Frauen: Steht zu Eurer Weiblichkeit, es ist ein wunderbares Geschenk, das auch viel Spaß machen kann!

    Wünsch Dir ein wunderbares Wochenende!

    Bussal,
    Nadine

    http://nadinecd.blogspot.co.at/

    • Tanja Gammer

      Danke Nadine, ach du bist doch ein sogenanntes Vollblutweib, weshalb solltest du da nicht mit urteilen oder beurteilen dürfen. Ich habe nun immer öfter gehört das es in Deutschland wirklich extrem sein soll. Hier in Österreich wird es sicher ab und an auch noch vorkommen, aber nicht wie früher. Genau der Unterschied und Reiz Frau-Mann verpufft irgendwie. Wir Frauen verblassen etwas, hoffe du weißt was ich jetzt meine ;-) Dir auch ein schönes WE

  • Felicitas

    Hi Tanja,
    Dein Text ist nicht zu lang, ich hätte gern noch weiterlesen können. Du schreibst so temperamentvoll und engagiert und gibst so viele Denkanstöße, und darauf kommt es an, soll sich überhaupt mal etwas ändern.
    Natürlich war es nötig, dass sich die Situation der Frauen in der Gesellschaft und der Familie in den ganzen letzten Jahren ändern musste, dass sie sich emanzipieren mussten, vielleicht ist das Pendel teilweise zu weit ausgeschlagen, mag sein. Ich bin sicher, dass langfristig, wie so oft, ein Mittelweg gefunden wird.
    Auf keinen Fall aber sollte eine Frau ihre Weiblichkeit, so wie Du sie verstehst und anstrebst und uns in tollen Beiträgen gezeigt hast, aufgeben.
    Liebe Grüße
    Felicitas

    • Tanja Gammer

      Hallo Felicitas,
      danke, ich hätte echt ewig noch weiterschreiben können und werde es auch noch, versprochen. Es werden einige Posts noch kommen und auch zu meinen Weg der Weiblichkeit. Diesen habe ich im Sommer echt gut hinbekommen und möchte ich euch unbedingt erzählen. Das es nicht so sein darf wie früher ist ganz klar, es gehört auch noch einiges gemacht in diese Richtung, nur wie sagt man so schön: Der Ton macht die Musik! und die kommt mir gerade etwas Heavy Metal vor. lg

  • Ruby-Celtic

    Hey liebe Tanja,

    ein sehr interessanter Bericht, der bestimmt den ein oder anderen zum Nachdenken anregen wird. Ich kann dir in vielem zustimmen, denn es ist einfach so dass wir Frauen immer mehr nach oben wollen. Ob es nun daran liegt, dass wir früher so „klein“ gehalten wurden und dies ausgleichen wollen oder was anderes.
    Ich finde es oft schon traurig, wie die Frauen mit ihren Männern umgehen. Natürlich gehört der Haushalt aufgeteilt, aber mal ganz ehrlich. Wenn der Mann des Hauses gerade beispielsweise das Haus mehr oder weniger alleine umbaut (mal abgesehen, von den Dingen die die Frau helfen kann) dann bleibt es nun mal nicht aus das die Frau an der Hausarbeit hängen bleibt.

    Wenn ein Kind ins Haus kommt, wieso sagen manche Frauen der Mann muss jetzt mal ran und alles machen? Will man nicht selber eine Verbindung zum Kind aufbauen, ist es für eine Frau nicht irgendwie das schönste überhaupt? Natürlich sollte der Mann helfen und seinen Teil zu beitragen, aber wieso auf einmal alles sofort abgeben und dann jammern, wenn es einem nicht passt.

    Ich finde schon, dass wir teilweise sehr nerviger, nicht nachvollziehbar und bestimmender geworden sind. Es wäre einfach schön, wenn mal ein Gleichgewicht reinkommen würde wo beide Seiten zufrieden sind. ;o)

    Ich glaube zu wissen, dass es bei uns zu Hause sehr gut läuft aber auch wir hängen solchen Dingen bestimmt in manchen Sachen nach. Aber leider Gottes sieht und hört man immer mehr das Gegenteil, wie eine Seite immer etwas „unterdrückt“ wird.

    Eigentlich unheimlich traurig.

    Liebe Grüße,
    Ruby

    • Tanja Gammer

      Ja Ruby, irgendwie verlagert sich das alles gerade und wird wieder einseitig. Es ist sicher schwierig ein Gleichgewicht zu finden, daher ist es gut, wenn man sagen kann das man es bei sich und zuhause geschafft hat. Mein Mann und ich reden sehr oft darüber und sind gleicher Meinung. Alles mit Maß und man kommt besser zum Ziel. lg

  • Sabine Gimm

    Liebe Tanja,
    ich bin bei diesem Thema wirklich zwiegespalten. Mein Mann und ich haben schon vor 35 Jahren die Hausarbeit etc. geteilt. Jeder das, was er am besten kann. Das hat sich so eingependelt. In Deutschland sind die Verdienstmöglichkeiten sehr unterschiedlich. Ich arbeite im öffentlichen Dienst. Hier gibt es Tarifverträge. Was die Weiblichkeit bzw. Männlichkeit betrifft: Soll doch jeder so rumlaufen, wie es ihm gefällt. Ich denke, zu jedem Pott passt ein Deckel. Das sollte man ganz locker sehen.

    Wir jammern hier sowieso auf hohem Niveau. Was sollen denn die Frauen in den Entwicklungsländern sagen, wo es noch zugeht wie in der Steinzeit?

    LG Sabine – Bling Bling Over 50

    • Tanja Gammer

      Ja das stimmt Sabine, klar, jeder soll rumlaufen wie er will, Ist natürlich doof und bin sicher etwas voreingenommen da mir solche maskulinen Schuhe nicht gefallen. Oh da sind wir dann viel, viel weiter als die Entwicklungsländer, ganz klar. Trotzdem gefällt mir diese oft „brutale“ Art wie man was machen will oder haben nicht. Deutschland scheint hier echt noch Aufholbedarf zu haben, was ich jetzt so mitbekommen habe. lg

      • Sabine Gimm

        Klar. Es gibt nun mal Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Und das ist auch gut so. Mann bzw. Frau sollte nicht gegen die Biologie „arbeiten“. Es sei denn, man fühlt sich in seinem Körper nicht wohl. Aber das ist ein anderes Thema :)

        • Tanja Gammer

          Das stimmt Sabine, es gibt da sicher noch ganz andere Sichten bzw. wäre es wirklich ein anderes Thema. Ich finde die Unterschiede auch gut und warum diese radikal ändern, wenn man es mal nur auf das Thema hier sieht. lg

  • Romy Matthias

    Das „schwache Geschlecht“ gibt es schon seit Jahren nicht mehr. Wir Frauen machen und tun, Job, Haushalt, Kinder….
    es wird gefordert von der Gesellschaft…das ist der Gtund der Veränderung. Wo dann auch der Spruch passt „Wir stehen unseren Mann“. LG Romy

    • Tanja Gammer

      Wir waren ja immer schon irgendwie das „starke Geschlecht“ und hatten sozusagen die Hosen an ;-) Viele Männer bringen sich wirklich schon gleichgestellt ein im Haushalt oder auch der Kindererziehung ein. lg

  • Mel

    Wie heißt es so schön: eine Frau die so gut sein will wie ein Mann hat einfach keinen Ehrgeiz… ;-)

    Die Debatten um Gleichstellung, nicht-Gleichstellung, Feminismus und so weiter und so weiter betrachte ich immer mit einem gewissen Erstaunen. Klar, diese Lohnnummer ist hier in Deutschland durchaus ein Thema, zumindest wird es einem durch die Medien suggeriert… Dazu hole ich jetzt mal nicht aus, das sprengt hier sonst den Rahmen.

    Vielleicht bin ich naiv aber offensichtlich leidet der Großteil unserer Gesellschaft irgendwie an geschundenem Selbstbewußtsein. Männlein übrigens genauso wie Weiblein. Individualität ist zum Extremsport mutiert und nur was für die ganz Mutigen – kein Wunder also, daß der Rest zu einer austauschbaren, geschlechts- und identitätslosen Masse verschmilzt.
    Schade eigentlich.

    Wie gut, daß Frau sich aussuchen kann, wie sie sich selbst in ihrer Welt sieht.
    Ich jedenfalls fühle mich nicht benachteiligt, brauche keine Quoten-Extrawürste und freue mich über alle Kurven die ich habe, liebe High-Heels und gärtnere im Rock und habe einen Blaumann im Schrank.
    GLG, Mel

    • Tanja Gammer

      Hallo Mel, sehr schön gesagt bzw. geschrieben! Wie es in DE ist kann ich kaum sagen, aber durchwegs schreiben hier alle, das es einen großen Unterschied gibt. Nein du bist nicht naiv, da ist sicher was dran ;-) lg

  • Hans

    Es ist völlig richtig, dass Frauen genau so bezahlt gehören, wie Männer, so die Qualifikation gleich ist.

    Ich als Mann begrüße das, Ich hatte nie ein Problem damit, wenn „der“ Chef eine Frau war.
    Ich kann bügeln, waschen, Fenster putzen und und.. viele Tätigkeiten, die in den Köpfen mancher als eher weiblich gelten. Als ich das konnte, ging es bei uns eher darum, wer was gut kann, oder, wer mehr Zeit hat, sich um die anfallenden Arbeiten zu kümmern. Ich will hier kein Lob einheimsen.

    Es soll vielleicht zeigen, dass ich die Frau grundsätzlich als gleichwertig ansehe. Ich mag sie aber eher als weibliche Frau, die sich auch gerne noch „beschützen“ lässt.
    Wenn ich auf eine „Extrem-Emanze“ treffe, dann stellen sich mir alle Nackenhaare hoch. Dann soll diese sich die Tür mal schön selber aufhalten und ihre Koffer kann sie auch alleine schleppen.

    Scheint schwierig zu sein. Eine weibliche Frau zu sein, die ihren“ Mann“ immer gleichberechtigt steht.

    Ein Schmunzler am Rande: es war meine Schwiegermutter, die mir so vor 26 Jahren entrüstet sagte, „was sollen denn die Nachbarn sagen, wenn sie dich beim Fensterputzen sehen“?
    Es war und ist mir herzlich egal, was Nachbar sagt. ;-)

    LG Hans

    • Tanja Gammer

      Hihi Hans, ja die was denken da bloß die lieben Nachbarn ;-) Nein, aber ich finde es klasse das du diese noch eher typischen „Frauenarbeiten“ (zumindest deklariert man sie als diese) auch machst. Hier können ja viele Männer schon mitreden und können bügeln, waschen,… Trotzdem verstehe ich es, wenn Mann sich eine weibliche Frau wünscht. Die meisten Frauen wollen ja auch männliche Männer *gg* da gehört auch schon die Hausarbeit dazu. In Deutschland muss ja die Gehaltskluft riesig sein und wirklich einen enormen Unterschied zwischen Mann und Frau in gleicher Position haben. Traurig das es das noch gibt. Danke für deine Zeilen Hans und noch einen schönen Mittwoch

  • Madeleine

    Liebe Tanja,

    wow, da hast du dich echt an ein mega Thema gewagt. Heikel, provokativ und gerade deswegen finde ich es gut. Vor allem finde ich klasse, dass auch so rege mit diskutiert wird, und das ohne große Beleidigungen.
    Ich selbst sehe das Thema vielleicht nicht ganz so eng wie du, stimme dir aber in manchem doch zu: Ganz ehrlich, mit Abstand keine Frau würde ihrem Freund erlauben, Pumps zu tragen und viele von diesen Kloben-Schuhen finde ich auch Horror. Gleichberechtigung ist mir auch super wichtig aber immer nur nach vernünftigem Menschenverstand und nicht aus blindem Aktionismus, wie das manche gerne hätten. Es ist lächerlich und traurig, dass manche Menschen wollen, dass es keine Geschlechter mehr gibt und mir geht diese Gender-Diskussion gehörig auf die Nerven, dass Mädchen doch bitte keine Puppen geschenkt bekommen dürfen, sondern selbst entscheiden sollen, welches Geschlecht sie sein wollen. („Willst du nicht doch lieber das Auto? Oder ein geschlechtsneutrales Spielzeug?). Das mit den Löhnen liegt viel aber auch daran, dass Männer forscher sind oftmals und Frauen weniger einfordern. Das mit den Reklamen kann sicher ohne Ende weitergesponnen werden. Sind nur noch dicke zu sehen, fühlen sich dünne diskriminiert. Da sind Männer einfach entspannter. Mir ist auch wichtig, nicht das Heimchen am Herd zu sein und da mein Partner und ich beide Vollzeit arbeiten, müssen wir auch beide die gleiche Menge an Arbeit machen und ich möchte auch nicht mehr in Zeiten leben, wo der Mann nur noch das Sagen hat, aber vieles ist doch ein wenig ins Absurde getrieben worden. Ich würde mich selbst schon als emanzipiert und modern bezeichnen, aber ich selbst finde es schade, wenn Frauen ganz aufhören Frauen zu sein, ihre Eizellen einfrieren und sich einen raueren Ton zulegen. Denn gerade das Frau-Sein kann doch auch so wunderschön sein.

    In diesem Sinne.

    Madeleine

    • Tanja Gammer

      Danke Madeleine, ja es ist toll eine Frau zu sein und warum das nicht auch zeigen ;-) Gleichberechtigung ist mir ein sehr wichtiges Thema und sollte gerade im Beruf wirklich gegeben sein. Hier scheint es von Land zu Land verschieden zu sein. In Österreich ist es bei weitem besser als in DE, da höre ich jetzt schon wirklich schlimme Sachen. Die alte Struktur will ich auch auf keinen Fall, denn die hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Mir kommen die Mittel wie Frau heutzutage vorgeht einfach ab und zu, zu aggressiv vor.
      lg und noch einen schönen Tag

  • Tanja L.

    Ach ja, zum Thema Job und Frauen hat ein Bekannter ein nettes Buch geschrieben: „How to Play the Game“. OK, dem Punkt, nur eine sexuell zufriedene Frau kann sich im Job behaupten hätte ich so nicht formuliert, aber vieles, was er schreibt, stimmt schon(zum Beispiel wollen sich Frauen immer rechtfertig, statt zusagen, „Sorry, bin zu spät“ (so sagen es Männer), Ergänzung der Frau: aber mein Kind hat verschlafen, ich musste es noch zum Kindergarten bringen, da musste ich noch unbedingt etwas klären, dann war Stau und ein unfall und….“ Frauen sollten in gewissen Punkten noch etwas mehr von Männern lernen und dieses Wissen zu ihrem Vorteil nutzen!

  • Tanja

    Wie stehe ich also zu diesem Thema?
    Ganz ehrlich?
    Mir geht es auf die Nerven.
    Männer sind keine Männer mehr, Frauen wenig weiblich.
    Das Benehmen ist oft „unter alle Würde“ oder zu „kernig“.
    Ich habe mir exra ein Buch geholt, um wieder zu begreifen, was es heißt FRAU zu sein und zurück zu seiner Weiblichkeit zu kommen. Das Dumme daran: legt man es länger als ein jahr aus der Hand rutscht man aufgrund der ganzen Anforderungen hierzulande und aus persönlicher Frustration heraus wohlmöglich ganz schnell wieder in das alte Muster.
    Und warum es mich nervt?
    Man ist was man ist und wir dürfen, was immer wir können. Das ist in meinen Augen Gleichberechtigkung genug. Sein eigener HERR zu sein (<—- gibt es seine eigenen Frau sein? Nein, egal) sollt reichen, ohne sein Frau sein abzulehnen oder der Gesellschaft Wunder was beweisen zu müssen:"Ach schau mal ich bin genauso gut wie ein Mann!"
    Das Thema hat soooo einen Bart.
    Der reicht bis zur Antike, aber nie war es so anwidernd wie heute, finde ich persönlich.
    Gleichberechtigt sein ist eine Sache, diese ewige "Weiblichkeitsablehnungsding" ein ganz anderes.
    Leider wird das sehr oft miteinander vermischt.
    Ich kann den armen Mann aus dem Gespräch schon verstehen.
    Ganz im ernst.
    Aber tja und nun kommt meine Doppelzüngigkeit: auch ich würde mich immer lieber für einen "Hosenanzug" als für ein "Kleidchen" entscheiden. Man ist härter, man kann sich damit abgrenzen. Man macht sich für einige Menschen unsichtbar. Unsichtbar, was die Weiblichkeit angeht. Und das, was die Weiblichkeit ausmacht; Weichheit und Sanftmut, Geduld und Liebe, Wärme und Zuversicht, Häuslichkeit und noch viele wunderschöne andere Dinge. Machst du dich "weich", bist du zerbrechlich. Das liest und hört man auch sehr oft in "Thekengesprächen".
    Nicht Frauen tuen mir leid. Nein.
    Sondern unsere Männer.
    Ich erlebe eine Vielzahl als frustriert und irritiert, auch wenn sie es selbst noch gar nicht bemerke oder wahr haben wollen.
    Erst liest man Jahre lang in diversen Zeitschriften wie sich ein Mann gefälligst einer Frau gegenüber zu verhalten hat, was er alles u leisten hat, um was er sich alles zu kümmern hat. Und in der Werbung erleben wir männliche Waschlappen, denen innerlich einer abgeht vor Freude, wenn sie ihre Unterhosen "weißer als weiß" gewaschen bekommen.
    Ich werde hier ende, sonst schreibe ich mich noch in Rage, denn mir kommt das kalte Brechen, wenn ich die Freundin der Nachbarin von ihrer Kariereleiter faseln höre…

  • Tanja L.

    Hallo Tanja,

    ich stimme dir voll und ganz zu, bis auf den Punkt der Haushaltsteilung. Der Mann kann das Bügeln ja durchaus einmal lernen und jede Frau sollte in der Lage sein, die Sicherung wieder einzustellen, wenn die kaputte Birne sie mal rausgehauen hat. Trotzdem bügel ich zu Hause, weil mein Liebster es einfach nicht gerne macht. Nervt mich zwar, aber weniger weil ich mich als Frau diskriminiert fühle, sondern weil ich die Tätigkeit als solche einfach nicht mag.
    Zum Gehalt, nicht alle Branchen haben Kollektiv-/ Tarifverträge und es ist schon irgendwo ein Unding, dass eine Mutter, die ein oder mehr Kinder betreut hat bis zu einem gewissen Alter (und sie nicht irgendwo zur Erziehung abgegeben hat wie ein kleines Acsessoir) dadurch weniger Geld bekommt, obwohl sie auch einen entscheidenden Beitrag zur Gesellschaft geleistet hat (nämlich für zukünftige Steuerzahler zu sorgen). Klar sollte die Zeit nicht voll angerechnet werden, aber so gar nicht ist auch schwierig. Auch werden Frauen zwischen 20 und 35 gefühlt noch häufiger übergangen bei Beförderungen, vor allem wenn sie noch kinderlos aber in fester Partnerschaft sind. So sagt man zumindest, belegen kann ich diese Behauptung nicht, aber ich habe durchaus die Sorge, dass ich es beruflich schwerer habe als eine Frau gleichen Alters, die schon Kinder hat und wahrscheinlich nicht mehr ausfallen wird. Ob begründet oder nicht ist dabei für mich völlig egal.
    Insgesamt finde ich auch, dass Männer immer mehr benachteiligt werden.Ich parke immer auf einem Frauenparkplatz, aber es gibt beispielsweise auch männliche Senioren, die auch spezielle Parkplätze brauchen könnten. Oder kleine, schwache, kranke oder anders „benachteiligte“ Männer, die ebenso geschützt werden müssten vor Überfällen. Und erst dieses dämliche in/innen, als ob man als Frau nicht angesprochen wird, wenn erinfach nur „Politiker/Studenten/Bürger“ stehen würde. Die geschlechtsneutrale und oftmals kürzere Schreibweise ist doch völlig OK!

    • Tanja Gammer

      Du sagst es. Wir haben sogar unsere Nationalhymne deshalb geändert und die FRAU eingebaut – schwachsinnig. Möchte nicht wissen wie viel Geld der Unsinn gekostet hat. Deshalb meinte ich Anfangs auch nur – bei gleichen Bedingungen. Klar, Frau bekommt Kind, das können wir nun mal nicht ändern und ich weiß auch, dass die Firmen bei einem gewissen Alter sich Sorgen machen wegen der Familienplanung und dem Ausfall. Es ist egal wie man es dreht oder wendet, macht man es so passt es für die Frau aber Mann fühlt sich dann vielleicht benachteiligt, macht man es anders passt es auch nicht. Es ist wirklich schwierig und manchmal zum aus der Haut fahren. Mich beunruhigt einfach das teilweise aggressive Verhalten der Frauen. lg

  • Karin Austmeyer

    Hi Tanja, ich war immer gerne Frau, obwohl ich Schränke zusammen bauen kann, Löcher auch notfalls über Kopf bohre usw. Als ich noch angestellt gearbeitet habe, mußte ich am eigenen Leib erfahren, wie Frauen untereinander sein können. Ich habe immer gerne Pumps getragen und Kostüme und wurde von meinen Geschlechtsgenossinnen nicht ernst genommen und als Mode-Püppchen beschimpft. Auch ein Grund, warum ich immer schon lieber mit Männern gearbeitet habe. Mein Leben lang war ich voll berufstätig, bin selbstständig und selbstbewußt und trotzdem gerne Frau und will das auch zeigen.
    Meinen Mann habe ich immer gelobt um ihm ein gutes Gefühl zu geben. Auch wenn er Dinge im Haushalt nicht Karingerecht machte, bin ich trotzdem nicht hinterher gegangen sondern habs einfach so gelassen. Männer, wenn man sie ständig kritisiert, machen dann irgendwann nichts mehr.
    LG Karin

    • Tanja Gammer

      Danke Karin, ja mit Frauen zu arbeiten ist immer schwierig. Sobald mehr als 3 zusammen sind kann es problematisch werden. Keine Ahnung warum wir so sind, Männer sehen das viel lockerer und es gibt kein Gezicke bei denen. lg

  • Sarah

    Ähm… wow.
    Ich glaube ich kann dir in keinem einzigen Punkt Recht geben.
    Punkt Beruf: es ist nachgewiesen, dass Frauen (zumindest in D) für gleiches weniger verdienen – teils sogar nur 2/3!
    Punkt Aussehen: wer mit der Mode geht mur um modisch zu sein hat in meinen Augen keinen Anspruch darauf, sich über die neuste Mode zu beschweren – man trägt sie einfach nicht und gut ists. Nur weil es vereinzelt Kleidung gibt die nicht figurbetont ist, nicht rosa und keine Rüschen hat – jeder findet ganz sicher die weiblichen Klamotten die er tragen will. Und wenn eine Frau in Baggyhose, Sportshirt und Turnschuhen, Dinge, die allgemein als männlicher Kleidungsstil bezeichnet werden, rumlaufen möchte – wer bin ich, es ihr zu untersagen? Genauso können meinetwegen Männer in Röcken aus dem Haus. Es ist ja deren Sache. Übrigens wurden Absätze an Schuhen ursprünglich für Männer erfunden.
    Thema Verhalten: der ganze Magerwahn der seit Jahren vor allem bei Teenagern Einzug hält kommt nicht von ungefähr. Die Öffentlichkeit vermittelt ein Bild der vermeintlich perfekten Frau (und des perfekten Mannes!) und junge Menschen, die sich typisch für ihr Alter noch nicht in ihrer Welt zurechtgefunden haben, eifern fiktiven Idealen nach statt sich selbst zu finden. Das gilt auch für Jungs.
    Die Lösung ist nicht, dass wir Frauen aufhören sollen uns gegen diesen Wahn zu wehren, nur weil die Männer ja auch nicht jammern. Vielmehr sollte man auch viel mehr auf die falschen Vorbilder für junge Männer eingehen!

    Ich finde deinen Beitrag leider sehr seicht, unreflektiert und unbedacht. Außerdem treibst du sowohl Frau als auch Mann in einen gesellschaftskonstruierten Stereotypen, dem die Bevölkerung zu entsprechen hat. Zumindest kommt es bei mir so an.

    • Tanja Gammer

      Sorry das er bei dir so ankommt, deshalb auch meine Meinung und jeder darf seine haben und vertreten. Ich bin aus Österreich, weshalb ich auch dies extra erwähnt habe und auch mit den Kollektivverträgen, und auf hier bezogen ist. Mir ist klar das der Magerwahn nicht von irgendwo her kommt, war aber vor der ganzen Werbeindustrie auch schon vorhanden nur nicht medizinisch benannt. Ich sagte ja nicht das wir es nicht machen sollten nur weil es die Männer auch nicht tun. Trotzdem danke für deine ehrliche Meinung und das du hier deine Worte geschrieben hast. lg

  • Tanja

    Liebe Tanja,

    kennst du denn die Gründe, wieso ein Frau unter Umständen im selben Job weniger verdient, als ein Mann?
    Mein Partner arbeitet als Chef der Personalabteilung an der Inforamtionsquelle und kurz gesagt, sind Frauen teurer.
    Und einer Firma geht es doch des Meist um Gewinn und das Wirtschaftliche.
    Ergo –> kalkulieren = weniger Geld für Frauen.

    • Tanja Gammer

      Hallo, deshalb finde ich es gut, das in Österreich ein Kollektivvertrag es vorgibt. Zumindest in der ersten Einstellung wenn alles gleich ist. Wieso sollen Frauen teurer sein (außer zwecks Karenz, Kinder und Pflegefrei)? Die gesetzlichen Abgaben für den Dienstgeber sind bei uns in Österreich nicht geschlechtsspezifisch und daher gleich. Wenn dann kann es sich nur auf die Karenz beziehen. lg

      • Tanja

        Es geht wieder einmal nur um Statisitken und Erfahrungewerte. Öfter krank, eventueller Ausfall durch Schwangerschaft, labiler und daher öfter frühere Berufsaufgabe und so weiter…
        Und je nach Job kommt noch der Punkt „leistungsschwächer“ hinzu…

        • Tanja Gammer

          Ja das Denken an sich kann ich mir schon vorstellen, aber Männer holen da schon sehr gut auf und immer öfter fallen diese auch ins Burnout oder es wird ihnen zu viel, ja gehen sogar schon in Karenz. Ich denke in einigen Jahren zählt der Punkt dann nicht mehr ;-) lg

  • Andrina

    Hallo Tanja,

    wo du recht hast, hast du recht! Bei uns ist das mit den Kollektivverträgen noch nicht in jeder Branche durchgekommen, leider. Bisher ist es leider in vielen Berufen weiterhin so, dass die männlichen Kollegen (mit selber Ausbildung, selber Betriebszugehörigkeit, etc.) mehr verdienen. Ja, das ist ein Punkt, der in der heutigen Zeit einfach nicht mehr sein darf. Aber was „darf nicht sein“, ist dann aber doch so? ^^ Zum Punkt Verhalten kann ich nur sagen: JA DU HAST MEHR ALS RECHT! Im mancher Hinsicht spinnen wir Frauen einfach. Ja, dann ist dieses komische Model auf dem Werbeplakat eben unnatürlich dünn und wenn schon? Sagt uns jetzt schon ein Werbeplakat, wie wir aussehen müssen? Schreibt es uns vor, dass uns genau das zu gefallen hat? Nein! Das haben die Männer in der Hinsicht auf jeden Fall besser verstanden :)

    Danke für den tollen und vor allem aussagekräftigen Bericht!

    Liebe Grüße
    Andrina

    • Tanja Gammer

      Hallo Andrina,
      echt jetzt, in DE ist es noch so ungerecht? Das ist echt hart und darf nicht sein. Hier darf keine geschlechtliche Trennung gemacht werden oder Unterschied, das sagt einem doch der Hausverstand. Leider kommt es auch oft vor, das Frau sich einfach auch nicht behaupten kann beim Vorstellungsgespräch und alles hinnimmt anstelle zu sagen: nein für diesen Job will ich mehr Geld bzw. das Geld das mir zusteht und mein Kollege der ebenfalls mit mir anfängt, bekommt. Das im Jahr 2015 ist ja schon ein Armutszeugnis und verstehe ich vollkommen das hier die Frauen auf die Barikaden gehen.
      Männer haben es echt gut, die machen sich über solche Sachen keinen Kopf und zerpflügen alles wie wir. Eine Eigenschaft um die ich sie sogar etwas beneide. Danke für deine lieben Worte.
      lg und noch einen schönen Tag

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