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Gaming, nur etwas für Nerds?!

Blogparade – Gaming, nur etwas für Nerds?

Heute beteilige ich mich wieder einmal bei einer Blogparade, die Letzte ist schon einige Zeit aus. Momentan ist meine Zeit sehr begrenzt und vergeht mir gefühlt einfach zu schnell.

Als aber Tanja von Die Prüfkiste bezüglich Games und unserer Einstellung dazu gefragt hat, wollte ich unbedingt mitmachen. Vielleicht auch, weil das Wort Nerd enthalten war oder aber weil ich sie als liebe Bloggerkollegin sehe, egal warum, heute gibt es meinen Senf zu dem Thema!

Doch wo fange ich da an. Als ein richtiger Gamer oder besser gesagt Hardcore-Gamer würde ich mich nicht sehen. Das hat jedoch nichts mit dem Alter zu tun, sondern eher aus Zeitmangel.

Wobei ich hier unterscheide zwischen zwei Arten von Spielen. Zum einen das an der Konsole oder PC und zum Anderen die ganzen Onlinespiele die einfach einen zu hohen Suchtfaktor haben (zb. Candy Crash, Bubble Witch & CO).


Mit meinen mittlerweile jungen und zarten 34 (bald 35) Jahren ist man nicht zu alt, um noch einige Stunden mit Zocken zu verbringen. Es gibt keine Altersgrenze oder Beschränkung. Vielleicht ändern sich nur die Vorlieben und Spiele. Nie würde ich sage: Du bist für so etwas aber echt schon zu alt!

Zuhause wird bei uns hauptsächlich mit der Konsole gezockt. So haben wir aktuell die PS4, welche am häufigsten zum Spielen verwendet wird. Die Vorherigen hatten wir auch alle. Meine Tochter hat ihre eigenen Konsolen. Gehen wir nur von mir aus, bin ich eine klassische Kurzzockerin. Es packen mich nicht viele Spiele, wenn aber, dann vergeht die Zeit wie im Flug. Das passiert regelmäßig bei den Teilen von Final Fantasy, sollte ich mal Zeit dazu haben und aufdrehen. Ganz schlimm war es bei Little Big Planet, denn hier konnte man im Mehrspielermodi zocken und somit verbrachten mein Mann und ich viele Stunden zu zweit auf der Couch und spielten gemeinsam.

Eine Zeit lang bin ich auch dem Hay Day, Bubble Witch und Candy Crash Wahn verfallen. Praktisch wenn man mit den Öffis in die Arbeit fährt und schnell mal ein paar Levels machen möchte. Wenn es dabei bleiben würde. Irgendwie hat sich das aber gelegt in den letzten Monaten und auch an der Konsole findet man mich kaum noch. Nicht weil mein Mann sie besetzt, sondern es juckt mich einfach nicht in den Fingern.

Als ich das Bloggen angefangen habe, wurde meine Zeit immer enger und die Fenster kürzer. Abends gibt es an bestimmten Tagen einfach Serien die wir immer gemeinsam zusammengekuschelt ansehen. Irgendwie ist mir das wichtiger. Da ich Vollzeit arbeite und erst gegen 18 Uhr nachhause komme, könnt ihr euch ja vorstellen, dass ich nicht wirklich viel freie Zeit neben Haushalt, Mutter, Ehefrau & CO sein, noch habe. Ab und zu muss ich jedoch dann doch wieder aufdrehen und etwas hinein schnuppern.

Ich weiß, dass diese „Welt“ auch Schattenseiten haben kann und viele sich darin verlieren oder flüchten. Spielsüchtig werden. Tag und Nacht nur mehr davor sitzen und zocken, dabei das Leben total aus den Augen verlieren und somit sich selbst auch. Mittlerweile ist es eine anerkannte Krankheit und ich kenne niemanden aus meinem Umfeld, der diese hat. Gott sei Dank!

Trotzdem finde ich es eine schöne Möglichkeit, gerade online. Hier kann man mit oder gegen andere Spieler weltweit antreten, sich vernetzen und oft lernt man sich auch im realen Leben kennen. Es gibt jährlich einige Conventions hierzu, welche mehr als überrennt werden.

Was mich eher stört an der ganzen Sache, sind die extrem hohen Preise der Spiele und dem Drumherum. So kann man locker mit 300-400 Euro für eine neue Konsole einrechnen und wenn Spiele neu auf dem Markt kommen, sollte man sich zwischen 50-70 Euro bereit halten. Wenn man alles zusammen zählt, das man je in seinem Leben für all diese Dinge ausgegeben hat, könnte man sich einen Kleinwagen damit kaufen. Aber wer will das denn schon *gg* ist ja bei allem so.

Zusammengefasst könnte man mich als Gelegenheitszockerin nennen. Rollenspiele und auch Strategiespiele sind bei mir am beliebtesten. Meine Lieblingsspiele sind die Final Fantasy Reihe, Little Big Planet, Civilization, Myst und noch einige mehr die ähnlich sind. Ganz verfallen bin ich nicht, wenn mich aber einmal ein Spiel packt, vergeht die Zeit immer zu schnell ;-)

Bildquelle: www.unabhaengige-tester.de
Bildquelle: www.unabhaengige-tester.de

 

Und so habt ihr dank Tanja, welche die Blogparade ins Leben gerufen hat, auch hier einen kleinen Einblick bekommen, was ich so neben dem Bloggen, Arbeiten, Haushalt, Kochen und Fotografieren noch mache.

Vielleicht wollt ihr auch mitmachen, bis 20. März ist dazu die Möglichkeit! Umso mehr umso besser, oder.

Wie sieht es denn bei euch aus, spielt ihr gerne oder ist das überhaupt nichts für euch?

Leseratte, Hobbyfotografin, Globetrotter und Hobbyköchin aus Leidenschaft. Immer auf der Suche nach Neuem und Interessanten. Kreativität, Begeisterung, Liebe und meine Familie machen mein Leben so bunt. Ab und zu bin ich etwas verrückt also nicht wundern!

31 Comments

  • Inge

    Zum spielen ist man nie zu alt. In meinem fortgeschrittenen Alter spiele ich noch immer gerne Strategiespiele. Im Moment wieder liebend gerne Starcraft2 und ja, ich habe auch schon den ersten Teil vor xx Jahren gespielt :-)

    Liebe Grüße
    Inge

  • Manuela Candal

    Liebe Tanja,
    habe mir oft mal vorgenommen so ein Spiel zu machen, bin jedoch nie dazu gekommen. Irgendwie bin ich eher der Klassische Spieler und benötige einfach was in der Hand – so geht es mir übrigens auch mit Büchern!
    Trotzdem finde ich diese Games eine gute Sache, bei der man hier und da auch was lernen kann!
    Liebe Grüße
    Manu
    P.s. übrigens klasse geschrieben!

  • Mia Bruckmann

    Liebe Tanja, ich mag deinen Bericht sehr! Ich würde mich als „Freizeitspielerin“ bezeichnen. HayDay spiele ich nun seit 1 Jahr und komme langsam voran. Es geht mir beim Spielen gar nicht um das rasche vörwärts kommen, sondern um den Genuss des Spielens. “ Meine“ Tiere füttern, ernten, verkaufen… Ab und zu ein neues Produktionsmittel dazu kaufen. Das macht mir Spaß. Natürlich gibt es bei uns auch die PS4. Aber damit spielen meine Kinder und mein Ehemann . Ich stelle mich da “ dusselig“ an, meinen meine Männer. Ehrlich gesagt sind mir diese Spiele auch zu “ stressig“. LG Mia

    • Tanja Gammer

      Hallo Mia,
      oh Hay Day habe ich schon ewig nicht mehr gespielt. Das Boot und die Aufgaben nervten mich nach der Zeit so sehr. PS4 Spiele ich auch selten. Sobald ich zweimal an einer Stelle sterbe oder nicht weiter komme, würde ich am liebsten alles kaputt machen ?

  • Rebecca/Produktfreiraum

    Ich war vor der Geburt meiner Tochter eine leidenschaftliche Zockerin. Jeden Abend waren wir gemeinsam mit Freunden im TS und in den weiten Welten der MMO’s unterwegs. Leider fehlt mir momentan echt die Zeit dazu, bzw habe ich noch das Nähen für mich entdeckt und ich habe nur ca 1 Stunde täglich Zeit für mich. Das muss genau getimed werden.
    Mein Mann ist noch fast jeden Abend am PC. Ich müsste erstmal nen Haufen Geld investieren, damit ich die neuesten Spiele spielen könnte, das ärgert mich etwas…
    Liebe Grüße Rebecca

    • Tanja Gammer

      Oje Rebecca, aber die Prioritäten ändern sich schlagartig mit einem Kind. Leider auch die verfügbare Zeit für einen selbst. Irgendwann aber bleibt einem mehr Luft und man kann vielleicht wieder hier und da ein Spiel starten. Leider gebe ich dir recht, aufrüsten kostet sehr viel Geld und es tut sich in dem Sektor echt viel, dass man fast immer auf den neuesten Stand sein muss.
      Liebe Grüße

  • Petra

    Ich spiele immer noch echt gerne, ob nun auf dem PC oder den Konsolen, ich mag kleine Games wie Tetris genau so gerne wie aufwändige Games wie . Blood Borne oder Dark Souls. Für mich ist das Spielen immer eine gute Möglichkeit, Abends mal ein bissle abzuschalten.

  • Olga

    Meins ist das gar nicht, ich spiele nie Computerspiele, habe aber auch noch nie Interesse daran gehabt. Wünsche dir ein schönes Wochenende! LG OLga

  • Romy Matthias

    Bei dem Thema bin ich irgendwie raus. Ich hab noch nie ein Computerspiel gespielt…warum auch immer. Wahrscheinlich fehlt mir die Zeit, um mich damit zu beschäftigen oder ich bin zu alt dafür;-) LG Romy

  • Tina-Maria

    Hallo ich bin und war nie ein ein Gamer gewesen, aber unser Sonnemann. Der kennt sich da gut aus. Ich hingegen muss gestehen, ich kenn mich mit diesen ganzen Spiele überhaupt nicht aus. Lg Tina-Maria

  • Nila

    Yeha, mit meinen drei Töchtern auf der WII „Mario Kart“ spielen.Können wir stundenlang. Einmal miteinander, einmal wieder gegeneinander. Das ist der größte Spaß und entspannt ungemein. Im TV bringen sie ja eh so oft Mist, da ist dann ein Spielchen viel lustiger.
    Liebe Grüße
    Nila

  • Beate

    Huhu Tanja,

    ich selbst frage mich auch immer, wieso es Menschen gibt, die der Meinung sind, man könne zu alt zu zocken sein… ich verstehe es nicht. Wirklich. Müssen wir ab 30 alle irgendwelchen Kegelklubs beitreten? Nee danke, ich bleibe dann lieber weiter bei meinen PC Spielen, die ich Abends in aller Ruhe zocken kann wenn die Kinder im Bett sind und ich nicht grade mit dem Männe auf dem Sofa beim Serien gucken versacke.

    Liebe Grüße,
    Beate

    • Tanja Gammer

      Hei Beate,
      ja wieso auch nicht. So wie sich die Zeiten ändern, können sich auch die Aktivitäten ändern. Redet man aber mit älteren Personen, verstehen sie das meist nicht. Sind ja anders aufgewachsen.

  • Tina

    Oh das kann zum Zeiträuber erster Klasse werden. Ich liebe es, abends vor dem Fernseher, das Notebook auf dem Schoß und Solitär oder Candy Crush Saga etc. spielen.
    Sucht? Vielleicht, vielleicht auch nicht?
    Dann liebe ich es auch mit meinem GöGa mit der WII zu bowlen. Dafür sind wir mit Ende 50 auch nicht zu alt. Ich mache alles was mir Spaß bringt und zu alt fühle ich mit nur sehr selten. Grins.
    Nur mit Adventures kann ich nichts anfangen.
    Also auf in den nächsten Level :-)
    Lieben Gruß
    Tina

    • Tanja Gammer

      Du sagst es Tina, schnell übersieht man dabei die Zeit und sagt sich, ein Level noch GG hier und da zicken muss aber auch sein und holt einen etwas runter bei Stress zB.
      Liebe Grüße

  • Olive

    Spielen fördert die Kreativität, die Reaktionsfähigkeit und auch die Fähigkeit zwischen verschiedenen Dingen schnell hin und her schalten zu können. Es wurde schon viel Negatives über das Spielen geschrieben und vieles davon ist tatsächlich wahr, aber wir dürfen dabei die positiven Seiten nicht vergessen.

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