Blick von oben Höhenangst
Life

Reisen mit Flugangst und Höhenangst – Meine Erfahrungen

Leider ist es ja so, dass man mit der Zeit, oder gleich zu Beginn, einige Ängste entwickelt. Kann sein, muss aber nicht!

So war mir früher die Höhe egal und ich wohnte sogar in einem Hochhaus im 7. Stock. Je wilder und höher, umso besser, damals, als Teenager. Je älter ich wurde, desto ängstlicher wurde ich in diese Richtung. Warum, weiß ich leider auch nicht, aber ich weiß, dass vielen es ebenso ergeht.

Jetzt ist es so, dass ich wirklich total muffensausen bekomme, wenn ich weiter oben bin als der 2. Stock. Ist das Geländer jedoch aus dicken Beton, verspüre ich die Angst nicht ganz so stark, wie wenn sie zb. aus Glas ist.

Mir wird dann sofort schwindelig, meine Beine werden zu Butter und mein Mund ganz trocken. Meine Hände kalt und beginnen zu schwitzen. Genauso ergeht es mir leider auch schon beim Fliegen. Als Kind sind wir zwar kaum geflogen, aber wenn, war es mir egal.

Heutzutage gurte ich mich im Flieger an und schon geht es los und die Angst nagt an mir. Ich habe dann die selben Symptome wie mit der Höhenangst. Meine Hände krallen sich entweder schmerzvoll in die meines Partners, oder die Armlehne muss herhalten. Der Start und Flug bis zur richtigen Höhe sind für mich dabei das Schlimmste. Wenn wir einmal ruhig an die 30 Minuten gleichbleibend fliegen, alle herumlaufen und keine Turbulenzen sind, dann fange auch ich an, mich endlich entwas zu entspannen. Die Landung ist hingegen gar kein Problem für mich.

Für jemanden der gerne reist, ist die Kombination von Flugangst und Höhenangst natürlich sehr praktisch *gg*

Abschalten kann man diese leider kaum, nur verdrängen und sich mit kleinen Hilfestellungen und Übungen helfen.

Wichtig für mich ist, die Angst zu erkennen und ihr entgegen zu treten. Schwanz einziehen, wie man so schön sagt, funktioniert nicht und ich muss jedes mal aufs Neue durch und mich dazu drängen. Leider gibt es die Möglichkeit des Beamen noch nicht. Sollte man aber vielleicht mal schnellstens erfinden.

Beim Fliegen kommen jedoch beide Ängste zusammen. Mir hilft dabei immer, nicht am Fenster zu sitzen, auch wenn ich den Ausblick liebe. Mich an meinen Partner oder der Armlehne festzukrallen und auf meine Atmung zu hören. Die Augen zu schließen erzeugt bei mir der gegenteilige Effekt, also bleiben sie offen. Zudem rede ich unentwegt um mich abzulenken. Mein Partner weiß schon, dass er mir dann aber auch antworten muss, sonst werden meine Gedanken sofort wieder an mögliche Szenarien gelenkt. Höhenangst bekomme ich nur, wenn ich am Fenster sitze, und das versuche ich wie gesagt, immer zu vermeiden.

Ich glaube ja auch, dass hier so der ein oder anderer Film schuld ist. Sofort rattert es im Kopf, was nicht alles passieren könnte. Was wenn wir im Wasser landen, sinkt das Flugzeug dann oder zerschellt es. Was passiert wenn es während des Absturzes plötzlich in zwei Teile gerissen wird? Das und noch viele anderer Dinge gehen mir auf einmal durch den Kopf. Ich sehe manchmal im Kopfkino sogar meinen Sitz mit mir einfach hinauskatapultiert oder meine Familie wie sie beim Absturz umkommen.

Gedanken die so unsinnig sind, belastend aber einfach nicht abzuschalten sind.

Warum auch immer.

Bei der Höhenangst kann ich mir leider gar nichts einreden. Denn wenn ich merke, mir wird schwindelig, muss ich schnell in „Sicherheit“. Nicht auszudenken was passiert, wenn ich da irgendwo dadurch hinunter falle und zerschelle. Nein, so wichtig ist das dann auch nicht. Wenn ich aber im Flieger alleine sitzen muss, wird es schwierig. Eines der Dinge die ich dann mache, ich beginne im Kopf zu singen und lenke mich so ab, während ich nicht aus dem Fenster sehe und mich an die Armlehne kralle.

Jeder Flug bzw. jede Reise ist für mich ab des Angurten eine regelrechte Qual, aber darauf verzichten, nein – niemals!

Dafür liebe ich es einfach zu sehr, in fremde Länder und Kulturen zu reisen. Ich kann natürlich in den 100. Stock fahren, muss aber dann nicht so weit nach vorne, dass ich hinunter sehen kann. Ich muss mich nicht auf eine Glasplatte stellen, bei der ich unter mir nur die unendliche Weite meine möglichen Todes sehe. Das sind Dinge die ich gezielt vermeiden und umgehen kann, nicht jedoch zu fliegen. Manche Orte und Länder erreicht man leider nur so, und ich möchte noch so viel von der Welt sehen. Die Uhr läuft ja, wie ihr wisst – Tick, Tack….

So heißt es weiterhin Pobacken zusammenkneifen, Augen zu und durch!

Wie sieht es bei euch aus, habt ihr auch Flugangst oder Höhenangst? Wenn ja, wie geht ihr damit um?

Leseratte, Hobbyfotografin, Globetrotter und Hobbyköchin aus Leidenschaft. Immer auf der Suche nach Neuem und Interessanten. Kreativität, Begeisterung, Liebe und meine Familie machen mein Leben so bunt. Ab und zu bin ich etwas verrückt also nicht wundern!

51 Kommentare

  • Nina

    OH nein, genau aus dem Grund schiebe ich unsere Amerika Reise noch so weit weg. Früher hatte ich nie Flugangst und dann war ein längerer Flug von 4,5 Stunden und nach 3 Stunden wurde ich unruhig und merkte, ich kann jetzt nicht raus. DAS machte mich fertig. Von jetzt auf gleich. Und bei der Rückreise hatten wir auch noch ganz schlechtes Wetter, dabei weiß ich ja, dass weder der Pilot noch die Stewardessen es darauf anlegen, nicht mehr nach Hause zu kommen (also in 99.9 Prozent der Fälle jedenfalls). Ja und dann ist es nur in unserem Kopf. Schon Schräg wie die Psyche sich da wichtig macht. :)

    LG Nina

    • Tanja Gammer

      Unsere Fantasie ist oft der größte Feind von uns Nina, aber man kann kaum aus seiner Haut. Entweder man akzeptiert es und überwindet es, oder man lässt sich davon blockieren und verpasst dadurch sehr viel

  • Tina-Maria

    Ich habe auch Höhenangst und konnte schon als Kind im Schwimmunterricht nicht vom 3 Meter Sprungbrett springen. Dabei hatte mir meine damalige Lehrerin 2 Tafel Schokolade versprochen, wenn ich es tue. Ich habe es nicht getan und habe dafür lieber die Note 6 genommen. Heute springe ich auch nicht, dafür aber meine Kinder. Das komische ist, fliegen macht mir nichts aus. Liebe Grüße Tina-Maria

  • Nila

    Huhu Tanja! *winks*
    Hui, da sind wir Beide uns aber ziemlich ähnlich. Ich hatte früher auch keine Höhenangst. Sowas kannte ich nicht. Und dann stand ich vor 2 Jahren auf den „Cliffs of Moher“ in Irland. Ich bekam Schweißausbrüche, Kopfweh, es drehte sich Alles und zu guter Letzt kamen Luftprobleme dazu. Genau ab diesem Zeitpunkt habe ich diese Anwandlungen, wenn ich aus einer gewissen Höhe hinuntergucke. Letztens wieder am Baumkronenweg passiert.Genauso habe ich eine „scheiss“ Flugangst. Sobald der Flieger startet und ich in den Sitz gedrückt werde ist auch schon die Panik da. Danach denke ich immer wieder, was ist, wenn dem Flugzeug der Schub ausgeht. ….. In der Luft und beim Landen habe ich keine Probleme. Außer, es gibt Turbulenzen. Himmel!!! Lol, das kann was werden. Heuer fliege ich 16 Stunden in den Urlaub. Gnade mir Gott.
    Alles LIebe und ein wunderschönes Wochenende
    Nila

    • Tanja Gammer

      16 Stunden, oje Nila, dann wünsche ich dir einen ruhigen Flug ohne Turbulenzen. Es ist wirklich komisch, dass solche Ängste erst mit der zunehmenden Alter kommen, wenn man sie vorher noch nicht hatte

  • Nadine

    Liebe Tanja,

    so eine Flug- und Höhenangst kann einem die Lust am Reisen ganz schön vermiesen, noch dazu, wenn man das so gerne wie Du machst. Zum Glück habe ich diese Gefühle nicht, aber auch ich bin beileibe nicht frei von Ängsten. Hast Du schon einmal überlegt, an so einem Seminar gegen Flugangst teilzunehmen? Ich weiß ja nicht, ob so etwas hilft, aber vielleicht kann es die ärgsten Leiden ein wenig lindern.

    Liebe Grüße,
    Nadine

  • S.Mirli

    Liebe Tanja, dass sich so manche Ängste erst nach und nach entwickeln kann ich absolut bestätigen, mittlerweile habe ich nämlich auch leichte Flugangst, die Ironie dabei, ich war einige Zeit Flugbegleiterin, damals hatte ich überhaupt keine Probleme, der Flieger war mein Arbeitsplatz, dabei habe ich gar nicht wirklich Angst abzustürzen, ich halte es einfach nicht aus über Stunden eingesperrt zu sein, mein Leben vollkommen einer mir fremden Person anzuvertrauen. Ich finde es großartig, dass du dich von deiner Angst nicht daran hindern lässt, zu reisen, das würde mir auch nie in den Sinn kommen. Aber ein wirklich toller und offener Beitrag. Ich wünsche dir noch ganz viele Momente, in denen du deine Angst überwinden kannst, alles Liebe und ganz ganz liebe Grüße, x S.Mirli!

    • Tanja Gammer

      Danke Mirli. Ja noch überwiegt einfach der Drang zu reisen über die Angst. Ich weiß natürlich nicht wie es in Zukunft ist, aber ich gebe mein bestes. Bei der Höhenangst kann ich da leider nicht mehr viel machen, da es sich auch körperlich auswirkt. Schönen Abend noch

  • Anni

    Ich habe gar keine Höhenangst, nur eine leichte Nervosität wenn ich mich in großen Höhen unsicher fühle. Aber das würde ich eher als „normal“ bezeichnen :)
    Beim Fliegen ist das anders. Ich werde total nervös und schwitze richtig arg. Aber schlußendlich kann ich mich immer wieder überwinden in den Flieger zu steigen. Witzigerweise ist es tagsüber schlimmer als nachts. Wenn ich nachts fliege, habe ich weniger Probleme, aber wenn ich tagsüber sehe, was unter mir ist, bekommt ich richtiges Muffensausen

    Liebe Grüße Anni

  • Amely Rose

    Dankefür deine ehrlichen Worte.
    Ich habe in einem meiner Posts zugegeben, dass ich unter Flugangst leider und wurde eher belächelt.
    Dabei ist es wirklich schlimm, vor allem wenn man so gerne reist. Ich versuche einfach während des Flugs viel zu schlafen,
    wobei mich Start und Landung oft zum weinen bringt. Mir hilft auch wenn einfach jemand dabei ist.
    Wenn ich alleine ist frage ich manchmal auch meinen Sitzpartner ob wir reden können, damit ich abgelenkt bin oder so :D
    Die meisten Menschen sind da sehr nett.

    alles Liebe

  • Alnis

    Ich habe absolut keine Flugangst und glaub mir ich habe schon einiges erlebt, ich liebe es zu fliegen. Anders sieht es bei mir mit der Höhenangst aus, ich kann oft nicht einmal Rolltreppen benutzen oder auf Aussichtsplattformen steigen, da überkommt mich das kalte Grauen, was ich aber schon beobachtet habe ist, dass ich mit dieser Angst mittlerweile schon etwas besser umgehen kann und manchmal bin ich richtig stolz, wenn ich einen Aussichtsturm bezwungen habe.
    Liebe Grüße an dich
    Nicole

  • Ria

    Hallo Tanja,
    schon verrückt, dass es auch uns Reisefanatiker mit Flug- und Höhenangst treffen kann. Auch wenn ich das Fliege nicht schön finde und immer nervös bin (selbst schon Tage vorher, wenn es schlecht läuft), steige ich dennoch ein. Am schlimmste finde ich es oben in der Luft, wenn es wackelt…beim Start und der bei der Landung habe ich keine Probleme. Was mir aber hilft: am Fenster sitzen und die Chance haben, raus zu gucken, um zu sehen, dass alles in Ordnung ist. Bei der Höhenangst ist bei mir der Weg nach oben. Eine offene Treppe in einem Kirchenturm….puh…da bleib ich irgendwann stehen. Aber wenn die Stufen gemauert sind und die Geländer auch nicht offen sind, dann gehe ich hoch. Am besten ist natürlich ein Lift :-) Wenn ich oben bin, hab ich keine Ängste. Schon komisch. Naja, bisher ist meine Neugier viel viel größer als dass ich zu Hause bleiben würde!
    Liebe Grüße
    Ria

    • Tanja Gammer

      Ja es ist wirklich doof Ria, wenn man gerne verreist und dann diese Ängste hat. Aber ich lasse mich nicht einschränken deshalb, zumindest bei der Flugangst. Sonst würde ich die Hälfte vom schönen Leben und den Ländern verpassen. Das mit den Treppen und Geländern ist bei mir auch. Es trifft doch mehr als ich dachte, die gleich empfinden

  • Sabine Gimm

    Ich kann das so gut nachempfinden liebe Tanja. Jahrelang habe ich in einer Etagenwohnung im 4. Stock gewohnt. Am Balkongeländer musste ich mich immer festhalten. So ein komisches Gefühl im Bauch. Im Flieger nehme ich keinen Fensterplatz. Am schlimmsten finde ich die Turbulenzen. Ruhige Flüge gehen.

    Liebe Grüße Sabine

  • Anja S.

    Hallo liebe Tanja,
    mein Mann hat leider auch Flugangst und daher fliegen wir seit 2 Jahren gar nicht mehr, sondern fahren mit dem Auto in den Urlaub. In die USA muss ich nächstes Jahr mit meiner Großen wohl alleine. Früher hatte er keine Angst, da war er oft Übersee mit dem Flieger.
    Liebe Grüße
    Anja von Castlemaker.de

    • Tanja Gammer

      Das ist wirklich schade, weil man ja einiges verpasst, aber natürlich geht davon trotzdem die Welt nicht unter. Vielleicht schafft er es bis zur USA Reise ja noch irgendwie, es zu überwinden. Vielleicht wie bei der Serie das A-Team, Spritze und schlafen gg

  • Ruby

    Hey Tanja,

    flugangst an sich habe ich nicht. Es ist wirklich nur ein kleines murmeliges Gefühl, welches mir sagt dass es nicht ganz so toll ist wenn das Flugzeug abstürzen könnte. :P Aber richtige Angst habe ich zum Glück nicht.
    Auch Höhenangst habe ich nicht direkt, wobei diese durchaus vorhanden ist sobald ich beispielsweise auf einem wackeligen Gerüst stehe. Da merke ich, dass ich vor der Höhe schon ordentlichen Respekt habe :D
    Zum Glück hindert mich beides nicht daran irgendwas zutun :)

    Liebe Grüße,
    Ruby

      • Ruby

        Mein Respekt ist schon sehr ausgeprägt würde ich sagen. :D Aber ich bin auch froh drum, lieber etwas vorsichtiger als zu übermütig. Wie du schon sagst, das kann oftmals nach hinten losgehen.
        Das verstehe ich vollkommen und ich bin darüber auch mehr als froh. Ich hab zwar durchaus mal diese Ansätze von Angst, aber nie dass sie mich direkt beeinträchtigen. Toi, Toi, Toi das es so bleibt ^^

        Schönen Tag dir.

  • Lippenstift-und-Butterbrot

    Liebe Tanja,

    wir sind uns da schon sehr ähnlich in beiden Dingen.

    Wir sind aufgrund meiner Flugangst nur noch mit dem Auto in den Urlaub gefahren. Bis Spanien waren das schon stolze 1700 km und auf der Fahrt nach Italien grauten mir die wenig abgegrenzten Straßen mit Blick in die Tiefe. Aber trotz allem sollten es das Meer und die Wärme sein.

    Als wir schon jede Ecke dieser 2 Länder kannten, kam die Überlegung und das Betteln meiner Kinder zu fliegen. Und ich ließ mich breit schlagen. Je näher der Flug rückte, je kränker wurde ich. Ich kann mir bis jetzt auch nichts schön reden. Alles ist so geblieben und fängt vor jedem Flug von vorn an.
    Aber die Sucht und regelrechte Gier auf neue Länder lassen mich immer wieder in dieses Ding klettern. Dann lässt die Angst erst etwas nach, wenn ich oben bin. Mittlerweile überlebe ich sogar Flüge von über 20 Stunden. Aber toll finde ich es nie und bin froh, wieder unten zu sein. Hier zieht nur mein unwahrscheinlich Fernweh.

    Du bist also gar nicht allein. Man glaubt es immer. Aber es entschärft so viele andere Leute genau wie dich und mich auch.

    Also freuen wir uns auf unsere nächste Angstflugreise in die Ferne? Da müssen wir eben durch oder nie mehr an Ziele zu kommen, die man mit dem Auto nicht erreicht.

    Wolltest du nicht sogar mal nach Japan? Bist trotz allem genauso verrückt wie ich 😀

    Liebe Grüße Sabine

    • Tanja Gammer

      Das es vielen so geht, hätte ich nie gedacht Sabine. Aber wie du sagst, will man da hin, und das wollen wir ja, muss man da durch. Japan steht noch immer auf der Liste ganz oben, ist aber eben nicht gerade günstig. Daher muss das Land noch auf uns warten.

  • Nessy Wagner

    Hallo Tanja! Nein, ich habe keine schlimmen Ängste! Nur, wenn ich früher Turnier geritten bin, war ich manchmal so aufgeregt, dass mir oft richtig schlecht gewesen ist. Aber ich weiß natürlich, wie schrecklich negativen Angst-Gefühle sein können! Was man machen kann, ist, neben der Hauruck-Desensibilisierung die langsame peu a peu Desensibilisierung. Alles Liebe, Nessy

    ´www.salutarystyle.com

  • Tanja L.

    Höhenangst hab ich auch. War mal auf dem Eiffelturm und habe von der zweiten PLattform runtergeguckt. Danach war vorbei. Habe mich mit geschlossenen Augen runterführen lassen. Im Flieger geht es, da fühlt es sich wenigstens an wie Boden unter den Füßen. Wäre er jedoch durchsichtig… Man soll ja auch mit 35 an Herzversagen sterben können…?

  • shadownlight

    Hey, ich habe Angst vor Höhen, da geht es mir wie dir. Vor dem Fliegen jedoch nicht. Leider jedoch hat mein Mann, auf Grund eines Erlebnisses Angst vor dem Fliegen und seitdem fahren wir nur noch in den Urlaub- das belastet mich sehr.
    Ich werde ihm mal deinen Beitrag weiterleiten.
    Liebe Grüße!

  • Silvia

    Oh mir geht es auch so-je älter ich werde umso weniger mag ich die Höhe. Kann dich gut verstehen. Früher bin ich Achterbahn gefahren und heute schau ich noch nicht mal gerne dabei zu;-). Liebe Grüsse

  • Christine

    Liebe Tanja,

    das passt gerade zu meiner Situation, denn ich war am Wochenende mit dem Flieger unterwegs. Ich bin von Köln nach Wien geflogen und zum ersten Mal hatte ich Angst im Flieger. Vielleicht lag es daran, dass ich zum ersten Mal ganz allein geflogen bin, aber es war einfach ein komisches Gefühl dieses Mal. Eventuell lag es auch an den vielen Dingen, die momentan so in der Welt passieren … außerdem leide ich auch an Höhenangst und das wird schlimmer, anstatt besser. Waren vor 14 Tagen an einer Brücke, die über ein großes Tal führt .. und ich konnte nicht drüber gehen. Musste dann an der Brücke warten, bis meine Familie wieder kam. Ich kann es gut verstehen.

    Liebe Grüße

    Christine

  • Kerstin

    Liebe Tanja, den Teufel werde ich tun und über solche Ängste lachen… ich selber habe zwar absolut keine Flugangst, da fühle ich mich auf der Autobahn unwohler (was auch logischer ist *g*), aber von Höhenangst kann ich dir ein Liedchen singen. Ich denke, ich weiß, woher die bei mir kommt (zu lange Geschichte für hier), aber das hilft ja auch nicht weiter. Ich kann kaum auf eine hohe Leiter steigen, ich kann nicht sehen, wenn mein Mann auf dem Dach rumstiefelt, wenn mal was mit der Satellitenschüssel ist und wenn mein Sohn beim Schwager auf die witklich breite Mauer sitzt, die die Terrasse umranden (und wo es hinten raus echt runter geht), kriege ich Herzrasen. Von einem Turm runterschauen oder auf der Schauderterrasse in Tremosine ans Geländer treten (übrigens nicht weit von Toscolano weg und sehr sehenswert – mehr Tipps gerne auf Anfrage, du weißt ja *g*)… geht gar nicht, außer ich schaue durch den Sucher meiner Kamera. Seltsamerweise geht das dann, wahrscheinlich ist das dann für mich irrealer, keine Ahnung. Man hat halt so seine Macken, was soll´s ;-)
    Liebe Grüße
    Kerstin

  • manni

    Also früher als ich noch in den Bergen Klettersteige gemacht habe, hatte ich wenig Probleme mit der Höhe und glaub mir, da gibt es wirklich krasse Anlagen wo du zwar gut gesichert aber hinter dir einen Abgrund von 100 Meter oder mehr hast. Ich habe es zum ersten Mal gemerkt vor 4 oder 5 Jahren auf einer Glasplatte in den Bergen ( am Dachstein ) wo du draufstehst und senkrecht eine Felswand hinterschaust. Da wurden die Knie aber sowas von weich ! Oder bei meinen Fotos letztes Jahr vom Stuttgarter Fernsehturm ! Ich weiß nicht warum aber es war einfach so !
    Was das fliegen anbetrifft habe ich keine Angst ! Bin aber trotzdem froh wenn ich wieder festen Boden unter den Füssen habe !
    Ps: dein erstes Fotos ist schon der Hammer !!!!

    • Tanja Gammer

      Bei dem Foto wird mir schon mulmig. Klettern würde nie gehen, puh, das Zusehen lässt mich schon weich werden. Wäre wirklich interessant zu wissen, warum es auf einmal auftritt und woher es kommt. Es sind ja doch viele, denen es mit zunehmenden Alter so geht.

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