Kopenhagen
Stadt & Land

Städtetrip nach Kopenhagen

Reisebericht – Kopenhagen

Mittlerweile habe ich euch unsere zwei Ausflüge nach Klagenfurt und London gezeigt, doch der Mai hat uns noch eine Reise über das Wochenende bereit gehalten. Ein Wochenende führte uns nach Kopenhagen.

Es ist schon länger aus, aber vielleicht könnt ihr euch noch an den Wettbewerb im letzten Jahr zu meinen DIY Ideen zur Weihnachtszeit erinnern?! In Zusammenarbeit mit Loctite habe ich euch einige Bastelanleitungen für Weihnachten gezeigt, dabei habe ich auch an einem Wettbewerb teilgenommen und ja, sogar gewonnen. Und jetzt war es soweit, ich konnte meinen Gewinn einlösen, denn das war der Kurztrip nach Kopenhagen :-)

Mein Mann und ich sind fast VIP like vom Linzer Flughafen nach Wien geflogen und von dort ging es dann mit der Austrian Airlines weiter nach Kopenhagen. Nicht einmal 2 Stunden brauchten wir, und wir konnten vom Flieger aus die Windräder und die Brücke sehen. Von vielen Seiten haben wir schon gehört, wie schön Kopenhagen sein soll und auch etwas an Amsterdam erinnern. Da wir in beiden Städten noch nicht waren, können wir das jetzt nicht so beurteilen. Eines jedoch kann ich sagen. Kopenhagen ist eine schöne, urige und lebendige Stadt mit vielen Gassen und einer schönen Altstadt. Leider aber sogar noch um eine Spur teurer als London.

Unsere Unterkunft, das Scandic Hotel in Lyngby war etwas außerhalb. Um dorthin zu kommen, mussten wir zuerst die Metro vom Flughafen nehmen und sind in Norreport in den Zug umgestiegen. Alles sehr einfach und auch die Ticketautomaten lassen sich auf Deutsch umstellen. Hier gilt wieder, mit Kreditkarte fährt man am besten. Preislich schreckte mich die Fahrkarte auch nicht. Für die Metro habe ich umgerechnet 4 Euro gezahlt und den Zug 6 Euro. Wenn man das jedoch mal zwei und eben für die Hin- und Rückfahrt rechnet, kommt schon was zusammen. Check-in war um 14 Uhr, und leider waren unsere Zimmer nicht fertig, als wir schon um 11 Uhr dort waren. Wir konnten aber unseren Rucksack abstellen und etwas die Gegend erkunden. Zudem hatten wir auch leichten Hunger.

Direkt unter dem Hotel, liegt das große Einkaufscenter von Lyngby, welches wir angesteuert haben. Dort haben wir uns einen Burger gegönnt und es gab auch Smorrebrod. Am Abend haben wir uns dort nochmal zum Italiener gesetzt und seine hausgemachte Pasta gekostet. Zudem haben wir ein Fish Spa entdeckt und konnten nicht widerstehen, und uns 15 Minuten Fischgeknabber gegönnen ;-)

Preislich alles etwas hoch, aber gut, wir wurden vorab gewarnt. Ansonsten haben wir eigentlich nicht wirklich etwas kulinarisches Landestypisches gefunden. In Kopenhagen essen die meisten Burger, Pizza und solche Sachen. Nachdem wir uns das Einkaufscenter angesehen hatten, ging es auf die Hauptstraße und dort fand man die Straße entlang viele Geschäfte und wir haben uns einen Kaffee gegönnt. Dann war es soweit und wir konnten unser Zimmer beziehen. Es war nicht allzu groß aber ausreichend. Sauber ja, aber es hätte noch einen Ticken sauberer sein können. Das Personal freundlich und Nachts hörte man nichts von der Hauptstraße. Was natürlich auch daran liegen konnte, das Lyngby einfach nicht wirklich viel zu bieten hat und es nur wenig zu sehen gibt.

Das Frühstücksbuffet reichte aus, aber die Eier waren der Horror, denn es waren keine echten beim Rührei. Auch die weich gekochten Eier waren eher roh und somit habe ich die Finger davon gelassen. Man wurde aber satt und auch Obst war vorhanden. Großes Manko, am Wochenende war die Bar geschlossen am Abend, wo gibt es denn so etwas. Egal, wir waren ja nicht dort um uns zu betrinken!

Der erste Tag vergingt eigentlich sehr schnell und zu sehen gab es leider nicht viel. Im Ort war das Freilichtmuseum, ein botanischer Garten und das Schloß Sorgenfri. Ersteres hatte nur bis 16 Uhr offen, in den Garten zog es uns nicht und das Schloß war Privatgrundstück. Außer vielen Radfahrern und einigen Kaffees gab es nicht wirklich Sehenswertes dort, weshalb wir uns doppelt auf die Stadt Kopenhagen gefreut haben.


Kopenhagen – eine urige Stadt

Am nächsten Tag in Kopenhagen angekommen, wir sind bei Norreport wieder ausgestiegen, haben wir die Stadt zu Fuß erkundet. Angelegt ist sie wirklich einfach und erinnert an unsere Altstädte in Österreich. Enge Gassen und verwinkelt zu einem Mittelpunkt. Es waren viele Menschen unterwegs, was jedoch nicht wirklich störte. Am Kanal haben wir uns in einem schwimmenden Cafe etwas zu trinken gegönnt und sind von einer Straße und Sehenswürdigkeit zur nächsten gegangen. Trotzdem gab es jetzt nicht das wirklich große Highlight dort. Es ist eher eine Stadt zum Flanieren und Bummeln. Hier hatten wir auch, trotz der hohen Preise, wirklich Lust zu shoppen. Meine ersten koreanischen Pflegeprodukte habe ich dort gekauft und auch eine Postkarte an meine Tochter durfte nicht fehlen. Es war angenehm zu gehen. Starbucks könnt ihr dort vergessen, hier ist der Kaffee von The Coffee Collective um einiges besser und auch To Go. Holt euch unbedingt etwas zu trinken von Joe and Juice, die frisch gemixten Säfte sind wirklich extrem lecker und ihr Geld wert.

Auch in Kopenhagen kam mir das Stadtbild bekannt vor, denn überall wird gebaut und Kräne ragen in den Himmel. Hatten wir das nicht schon in London *gg*

TivoliKirche LyngbyGefion BrunnenVilhelm Bissen AbsalonVictoria Säule KopenhagenSchloss SorgenfriRoyal GuardsRosenborgLittle Mermaid KopenhagenFreilichtmuseum LyngbyChristiansborg Palace

Leider ist mir auch etwas sehr Negatives aufgefallen. Es gibt in Kopenhagen sehr viele Obdachlose. Diese sammeln Flaschen und Dosen ein, denn es gibt darauf Pfand. Man sieht dort wirklich viele, oder fällt es mir nur auf, da ich einfach überall so genau hingucke! Falls jemand mal muss, es gibt neben dem Hardrock Cafe am großen Platz eine öffentliche Toilette. Diese ist gratis und wirklich sauber!

Fast alles haben wir gesehen, nur die kleine Meerjungfrau nicht, denn die haben wir uns für den letzten Tag aufgehoben. Hier sind wir nach dem auschecken direkt in Christianhaven ausgestiegen und zu Fuß in die Stadt gegangen. Dabei haben wir mehr als nur eine, wenn auch nicht die eine wahre, Meerjungfrau gesehen. Zudem konnten wir ein spanisches Kriegsschiff bei der Ausfahrt beobachten. Der Hafen ist sehr schön und super angelegt. Von dort kommt man zur Meerjungfrau und weiter in die Innenstadt. An den zwei Tagen direkt in Kopenhagen, haben wir wirklich jede Straße und Seitengasse gesehen, wenn nicht sogar doppelt. Insgesamt ist Kopenhagen ja nicht so groß und man hat es schnell durch. Es gibt sicher noch viel mehr zu sehen, aber das Wichtigste hatten wir geschafft. Von allem habe ich dann kein Foto gemacht, denn ab und zu will man auch einfach genießen und es nur mit den eigenen Augen sehen. Einige Bilder kommen dann auch nur auf meine Homepage für die Fotografie.


Es waren drei schöne Tage mit vielen Momenten und tollem Wetter. Der Rückflug war problemlos und wir konnten uns auch noch einige Zeit am Flughafen Kopenhagen umsehen. Dieser ist ja aufgebaut wie ein Einkaufscenter und hier habe ich auch das allererste Mal Scones bekommen. Die sind echt extrem lecker. Zusammengefasst – Kopenhagen ist eine schöne Stadt zum Bummeln und Flanieren, aber sehr teuer um mal eben einen schnellen Abstecher dorthin zu machen. Weit entfernt ist sie ja nicht, aber wenn man einmal dort war, reicht es meiner Ansicht nach. Wir haben alles gesehen was wir wollten und uns zieht es jetzt nicht unbedingt nochmal dorthin. Besonders nachdem ich die Kreditkartenabrechnung gesehen habe!

Günstig kann man dort bei Netto einkaufen und nehmt euch immer etwas zu trinken mit, für unterwegs. Christiana haben wir ausgelassen, auch wenn uns ein offensichtlich „freidenkender“ Einheimischer mitteilte, es sei die beste Stadt auf der ganzen Welt. Hier noch ein paar Eindrücke der Stadt und Umgebung.


Das war unser kurzer aber wirklich schöner Ausflug nach Kopenhagen. Ich möchte mich auch nochmal bei Loctite bedanken, dass ich diese Gelegenheit bekommen habe und den Gewinn letztes Jahr gewonnen habe.

Wer von euch war denn schon einmal in Kopenhagen und wie fandet ihr es?

Leseratte, Hobbyfotografin, Globetrotter und Hobbyköchin aus Leidenschaft. Immer auf der Suche nach Neuem und Interessanten. Kreativität, Begeisterung, Liebe und meine Familie machen mein Leben so bunt. Ab und zu bin ich etwas verrückt also nicht wundern!

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