Piratenschiff
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Unsere Zypern Ausflüge! Mit der Black Pearl bishin zu den Königsgräbern

Lange hat es nun gedauert, doch jetzt endlich möchte ich euch zeigen, was wir alles gesehen und gemacht haben in unserem Urlaub auf Zypern. Wir hätten natürlich alles auf eigene Faust mit Leihauto machen können, doch wir waren faul, vielleicht wenn wir wieder einmal dort sind.

Unser erster Ausflug war mit der Black Pearl!

Mit Captain Jack Sparrow und der Black Pearl unterwegs

Nicht weit von unseren Hotel entfernt liegt der Hafen, und hier ankert eine der größten Repliken der Black Pearl. Über unseren Reiseveranstalter haben wir den Tagesausflug gebucht. Von 11 Uhr bis 15 Uhr ist man auf der Black Pearl unterwegs und erlebt so einiges. An Bord wird man sofort freundlich von der Crew begrüßt. Inbegriffen sind 2 Badestopps bei den Meereshöhlen entlang der Ostküste Zyperns, traumhaft blaues Wasser erwartet einen dort, also Badesachen + Handtücher mitnehmen, und viel Sonnencreme und ein Hut ist auch nicht fehl am Platz. Man kann auf der Black Pearl sowohl innen als auch oben am Deck sitzen (hier ist es extrem heiß). Die Animation ist zwar eher für Kinder ausgerichtet, aber gegen Ende dürfen dann auch die Erwachsenen ihren Spaß haben. Die Crew spricht Englisch und es wird auch alles auf russisch übersetzt. Alle spielen ihre Rollen wirklich super und gegen Mittag gibt es sogar Essen für alle. Wir haben gemalt, ja auch ich obwohl es ja eher für Kinder war, aber hey, wer legt das fest *gg*, Spiele gespielt und bei der Rückfahrt mit der Black Pearl haben wir noch eine kleine Schlacht nachgemacht. Ihr könnt auch auf einem Bild sehen, wie nahe die Black Pearl den Meereshöhlen gekommen ist, man konnte die Felsen berühren – Wahnsinn! Ein toller, wenn auch sehr heißer Ausflug.

Famagusta und die Geisterstadt Varosia

Dieser Halbtagesausflug war etwas surreal und creepy, warum, erzähle ich euch dann.

Zuerst ging es in die historische Hafenstadt Famagusta, welche jedoch im türkischen Teil liegt und wir daher unsere Pässe unbedingt mithaben mussten. Und ja, man merkt wirklich den Unterschied!

Wir haben in der Stadt die Lala-Mustafa-Pascha-Moschee besucht und neben den gotischen Kirchen und venezianischen Mauern auch eine alte Templerkirche gesehen. Die Altstadt ist nicht wirklich groß, aber charmant mit ihren engen Gassen und kleinen Läden. Dort hatten wir Freizeit und konnten uns selbst ein Bild machen. Der Hafen hat nach wie vor eine große Bedeutung, und damals als die Juden hier versklaft worden sind und ankamen, ist einer die Treppe rauf und den in den Tot gestürzt. Gruselig!

Danach sind wir nach Constantia gefahren und durch die Geisterstadt Varosia. Sehr bedrückend und unvorstellbar. Alles verlassen und niemand kümmert sich darum. Soviel Land das ungenutzt ist und wegen politischer und militärischer Handhabung auch so bleiben wird. Angekommen am Strand gab es eine kleine Stärkung zu Essen und dann war das abgefahrenste was ich je erlebt habe.Während am Strand und Meer das Leben tobte, blickte man vom Wasser ans Land, befanden sich dahinter abgeriegelt die verlassenen Hotels und Häuser. Man kam sich vor wie in einem Endzeitfilm. Irgendwie beängstigend aber trotzdem einzigartig. Leider darf man hier absolut keine Fotos machen, denn es wird auch kontrolliert bei den Grenzen (Kameras und Handys). Kaum zu beschreiben wie wir uns fühlten, aber es war ein Gänsehauterlebnis.

Das Antike Zypern

Dieser Tagesausflug hat uns etwas in die antike, geschichtliche Welt von Zypern einblicken lassen. Zuerst ging es nach Kourion. Dort haben wir das Theater aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. gesehen und die Agora. Der Ausblick vom Theater war traumhaft und auch die Ausgrabungen der Agora sehr interessant. Auch hier unbedingt eine Kopfbedeckung und genug zu trinken mitnehmen, denn die Sonne knallt hier ganz schön runter. Für Fotos war das Theater einfach perfekt und noch immer erstaunt es mich, wie damals mit den nichtvorhandenen Maschinen alles gemacht wurde. Danach ging es zu den Felsen der Aphrodite – Petra tou Romiou, für einen Fotostopp. Der Legende nach stieg hier Aphrodite aus dem Meer hervor. Da wimmelte es nur so vor Touristen.

Weiter ging es nach Paphos, zu den legendägen Königsgräbern und der Villa des Dionysos mit den Mosaiken. Die Königsgräber waren schon imposant, unterirdisch und mit so vielen Säulen und Kammern, da reichte die Zeit leider nicht, alles anzusehen. Von dort kam man in die Villa des Dionysos und den sehr gut erhaltenen Mosaiken welche viel Geschichte erzählen. Die Hafenstadt Paphos und die Promenade waren dann unser nächstes Ziel und auch hier hatten wir Freizeit um alles zu erkunden. Man ist jedoch schnell fertig, da es wirklich nicht groß ist, aber sehr einladend und überall die Cafes und Restaurants. Der Fisch frisch und lecker!

Es gäbe auf Zypern noch so viel mehr anzusehen und ich hätte auch noch sicher um gefühlte 100 Bilder mehr, aber irgendwo muss man eben eingrenzen. Wer auf Zypern ist, dem kann ich diese Orte und Ausflüge nur empfehlen, egal ob auf eigene Faust oder mit einem Veranstalter. Zypern hat viele Seiten, nicht nur die Antike, sondern auch sportlich, kulinarisch und partymäßig hat es sehr viel zu bieten. Also für jeden etwas dabei!

Leseratte, Hobbyfotografin, Globetrotter und Hobbyköchin aus Leidenschaft. Immer auf der Suche nach Neuem und Interessanten. Kreativität, Begeisterung, Liebe und meine Familie machen mein Leben so bunt. Ab und zu bin ich etwas verrückt also nicht wundern!

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