Urlaub in Griechenland Kos – Wo die Götter wohnten!

Nun ist es leider schon wieder vorbei, die Urlaubszeit, zumindest bei den Meisten. So auch bei mir.

Heuer war ein turbulentes Jahr bis dato und mal gucken was noch kommt. Doch zuerst möchte ich euch von unserem Urlaub in Griechenland erzählen und zeigen.

Das erste Mal das meine Tochter und ich alleine verreist sind, jedoch nicht das letzte Mal. Anfang des Jahres haben wir in unserem TUI Reisebüro den Urlaub in Kos Griechenland gebucht und im August war es dann endlich soweit. Eine Woche entspannen, Kraft tanken und erholen. Eines kann ich euch vorweg schon sagen, es hat super geklappt!

Hotel Palladium Griechenland Kos

Begonnen hat unsere Reise mit einem fast 3stündigen Flug mit der AUA in einer Propellermaschine. Ja genau, richtig gelesen. Ich mit meiner Flug- und Höhenangst gleich nochmal etwas Panik geschoben, aber es war dann gar nicht so schlimm wie gedacht.

In Kos gelandet, wurden wir von einer leichten Brise und Sonne empfangen.

Mit dem Bus ging es dann in unser Hotel Palladium, welches laut Landeskategorie 3 Sterne hat und leider gut 15 Minuten vom Strand entfernt liegt. Weshalb wir kein einziges Mal dort waren, aber auch weil meine Tochter einfach nicht wollte und lieber im großen Pool geschwommen ist.

Die Hotelanlage ist nicht zu groß und der Empfang war herzlich und ja sogar Deutsch ist dort kein Problem bei den meisten Angestellten. Jedoch sollte man höflicherweise immer Kalimera (guten Tag)  sagen können, also merkt euch das Wort gut!

Wir wurden dann in unser 3Bett Zimmer gebracht mit Klimaanlage, TV, Kühlschrank, Bad mit Badewanne und da wir im Erdgeschoss waren, kleiner Terasse mit Tisch und Stühlen. Rundherum war es ruhig und das obwohl ein kleiner Spielplatz in unserer Nähe in der Anlage war.

Die Anlage verfügt über einen Pool mit genug Liegen für alle. Einer Bar danaben mit angrenzendem Raum, in welchem 2 Billiard Tische waren und auch Sitzmöglichkeiten. Man kann dort ein paar Bücher ausleihen, auch in Deutsch, und neben der Rezeption gibt es sowohl einen kleinen Mini-Markt als auch den Aufgang zum Restaurant.

Dort hat man Sitzmöglichkeiten drinnen als auch auf einer großen Terasse mit Blick auf dem Pool. Das Essen war in Buffetform und wirklich sehr lecker. Es gibt zwar keine Bio-Ecke aber dafür eine mit heimischen Speisen. Salaten, Desserts und vielem mehr. Hier verhungert definitiv niemand und täglich wechselte das Angebot. Außer beim Frühstück, hier hätte ich mir um eine Spur mehr Auswahlmöglichkeiten bzw. Abwechslung gewünscht, doch das ist jetzt Jammern auf hohem Niveau!

Man konnte sich beim Hotel Fahrräder ausborgen um zu den nahegelegenem Supermarkt zu fahren oder dem Strand. Was mir sehr gefallen hat, neben dem Essen und der allgemein sehr sauberen und schön begrünten Anlage, dass der Check-In ab 14 Uhr ist, okay ist ja schon fast normal wie überall, aber Check Out ist 12 Uhr und man kann gegen Aufpreis natürlich verlängern. Für unsere Flugzeiten war das optimal.

In der Anlage gibt es kostenloses WLAN und es ist kein reines Nichtraucher Hotel.

Viele Bilder konnte ich leider nicht machen, da ständig und überall Menschen waren, aber ich hoffe die Wenigen die ich euch hier zeige, reichen aus um euch einen kleinen Überblick zu geben. Mit einem Klick darauf könnt ihr sie größer machen.

Eine wirklich sehr schöne, ruhige, saubere und freundliche Hotelanlage. Das Palladium kann ich euch nur empfehlen, solltet ihr mal Urlaub in Griechenland – Kos machen!

Wir haben von den 7 Tagen wirklich fast alle nur am Pool verbracht. Gespielt, relaxed und es uns gut gehen lassen. Zwei Tage jedoch, sind wir auf Ausflüge gefahren. Ein kleinwenig will man dann ja doch gesehen haben, auch wenn Kos jetzt nicht mega riesig ist. Es erinnert mich etwas an Ägypten und die Türkei. Leider ist es momentan dank der anhaltenden Hitze und Sonne eher braun als grün, aber das macht ja nichts.

Stadt Kos – Bergdorf Zia – Asklepion

Wir haben also 2 Ausflüge gebucht. Der erste war von TUI die Privilege Tour. Hier hat man eine schöne Mischung und das Gute, es sind höchstens nur 30 Teilnehmer und man bekommt auch Kopfhöhrer, damit man nicht immer in der Nähe bleiben muss und trotzdem hören kann, was gesagt wird.

Die Tour ging den ganzen Tag und der erste Halt war Kos Stadt. Hier hatten wir auch Freizeit um einzukaufen und uns umzusehen. Leider gab es 2017 ein großes Erdbeben, weshalb man des öfteren zerstörte Häuser und Straßen gesehen hat. Der Hafen ist wunderschön und auch die Altstadt bezaubernd. Alles ist natürlich ausgelegt auf den Tourismus, zumindest kommt es mir so vor, da man mehr einkaufen kann als alles andere. Es gibt viele schöne Kirchen, Plätze und Gassen zu erkunden, was meine Tochter und ich dann auch getan haben. Zudem haben wir dort auch gleich ein paar Mitbringsel besorgt.

Weiter ging es dann zum Asklepion, bei der wir die Ruinen gesehen haben, einiges von der Geschichte erfahren haben und via IPad eine visuelle Tour machen konnten, wie es ausgesehen haben könnte damals.

Winery-KosTempelruine-AsklepieionTaverne-Stadt-KosKos-WindmühleHafen-KosAusblick-Zia-GriechenlandAsklepieionAltstadt-Kos

Von dort schlängelten wir uns auf einer engen Straße Richtung Bergdorf Zia weiter. Da es Mittag war, bekamen wir ein leckeres Mittagessen und haben uns danach umgesehen. Sehr viel gibt es natürlich nicht zu sehen, ist wirklich klein, aber der Ausblick ist traumhaft.

Weiter ging es zu einem Weingut zur Verkostung und durften uns auch den Weinkeller und die Produktion ansehen. Da Griechenland nicht Unmengen an Wein herstellt, ist kaum ein Export vorhanden von Kos. Ich habe mir natürlich eine Flasche mit nachhause nehmen müssen. Gerade da es ein Dessertwein war und wirklich mega lecker.

Vom Weingut ging es dann weiter zu einer von zwei Windmühlen auf Kos. Diese wurde restauriert und man sieht ansonsten nur mehr die Reste von den damaligen Windmühlen. Davon gab es echt jede Menge auf der Insel. Nach einer Erfrischung haben wir uns dann aufgemacht zum Agios Stefanos Strand, um ein paar Fotos machen zu können. Das war auch der letzte Stopp der Tour und es ging Abends zurück ins Hotel.

Diese Tour war vom Preis- Leistung her top und sollte sich als die Bessere erweisen als die am Tag darauf. Denn da ging es zur Schwammtaucher Insel Kalymnos!

Insel der Schwammtaucher – Kalymnos

Mit der Fähre ging es innerhalb von 30 Minuten zur Insel Kalymnos, die bekannt ist für ihre Schwämme. Die Abfahrt war von Mastichari und da wir sehr früh drann waren, dachte ich, wird schon nicht so viel los sein. Falsch gedacht, denn viele fahren auch zur Arbeit nach Kos oder umgekehrt, zudem gibt es ja noch mehr Touristen als uns, die sich die Insel ansehen möchten.

Angekommen haben wir dann einen Familienbetrieb besucht, der die Schwämme bearbeitet und verkauft. Sehr interessant und soll ich euch was sagen, je dunkler der Schwann ist, desto besser und länger hält er. Zudem darf er nur an einer Seite beschnitten sein. Die Schwämme werden auch als Deko genommen oder ins Aquarium gegeben. Wir haben dann freie Zeit danach gehabt und konnten uns in der Hafenstadt Pothia umsehen. Kleine enge Gassen und alle Häuser bergauf gebaut. Es sieht schon wirklich kitschig schön aus. Am Hafen und der „Promenade“ gibt es jedoch nur Cafe´s und Restaurants. Geht man etwas durch die Häuser, merkt man auch, dass viel unbewohnt, verfallen oder schon sehr marode sind, was jedoch den Charme keinen Abbruch gibt. Wir haben dann in Myrties den nächsten Stopp gemacht und man konnte essen gehen und auch baden. Hier empfiehlt sich Badeschuhe mitzunehmen, was wir natürlich nicht getan haben *hust*, denn dieser Strand ist mit Steinen und die pieksen extrem. Das Wasser war herrlich abkühlend, denn wir hatten eine mega Hitze. Am Abend ging es dann auch schon wieder mit der Fähre zurück und der Ausflug war zu Ende.

Seitengassen-KalymnosSchwammtaucherSchiffe-KalymnosHafen-KalymnosFrauenkloster-Kalymnos

Eine Woche ist nicht wirklich viel, jedoch war ja unser Ziel zu entspannen und unsere Tanks aufzufüllen, was wir auch geschafft haben.

Griechenland ist sehr schön bzw. Kos, und so ganz anders als die anderen Länder. Die Menschen sind freundlich aber nicht aufdringlich oder laufen einem nach. Zeitlich ist es von den Geschäften in etwas wie in Italien. Sie öffnen etwas später und schließen dafür auch später.

Die Reiseleitungen haben uns auch erzählt, alle Angaben jetzt ohne Gewähr, dass man in Griechenland bis 67 Jahren arbeiten muss. Mann und Frau, zudem braucht man 40 Arbeitsjahre. Man verdient im Schnitt so 600€ netto, arbeitet man schon viele Jahre, sind es so um die 1000€, was als guter Verdienst angesehen wird. Wohnungen um die 60m² die älter als 30 Jahre sind, kosten im Schnitt so 360€, die jünger gebaut wurden weit mehr, fast wie bei uns. Wenn man das mit dem Verdienst gegen rechnet uiui

Man sieht in Griechenland mehr Katzen als Hunde, vor allem Streunende. Hier und da haben wir auch Spendenboxen für diese gesehen. Vor denen wurde uns aber etwas gewarnt, da die wenigsten das gespendete Geld auch wirklich für die Tiere nehmen, sondern selbst behalten.

Auch sieht man oft Rinder an einer Schnur angeleint auf Grundstücken. Dies machen sie, weil sie sich einfach keinen Zaun leisten können und somit verhindert wird, dass sie aufs Nachbargrundstück kommen. Ist natürlich ungewohnt, aber Streit will ja niemand.

Griechenland ist wirklich sehr schön, hat eine tolle Geschichte und Mythologie. Freundliche Menschen und leckeres Essen. Kos hat uns sehr gefallen und wer weißt, vielleicht werden wir die Götter nochmal besuchen!

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Tanja Gammer

Leseratte, Hobbyfotografin, Globetrotter und Hobbyköchin aus Leidenschaft. Immer auf der Suche nach Neuem und Interessanten. Kreativität, Begeisterung, Liebe und meine Familie machen mein Leben so bunt. Ab und zu bin ich etwas verrückt also nicht wundern!

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