Werbung am Blog und warum kennzeichnest du sie nicht!

blogger und bloggen

Heute kommt wieder einmal einer meiner Frustbeiträge und ich kann einfach nicht mehr still halten.

Es geht um das Bloggen und Werbung. Diese in jedlicher Form und warum sie fast keiner mehr kennzeichnet, oder falsch. Eigentlich machte es mir nie wirklich viel aus, obwohl ich wusste, hier handelt es sich eindeutig um Werbung. In letzter Zeit aber, finde ich es immer störender und ich werde regelrecht sauer und wütend.

Ich lese viele Blogs und dementsprechend auch viele Beiträge die eigentlich Werbung sind. Heißt, es wurde ein Produkt von der Firma kostenlos zur Verfügung gestellt, oder man bekommt für einen Blogpost Geld und stellt es vor. Ja sogar schon vorgefertigte Posts kommen manchmal vor. Die schreibt die Werbeagentur oder der Betreiber selbst und man übernimmt es dann so in den Beitrag. Man wird eingeladen zu einer Reise, darf ein Auto oder Hotel testen, fliegt auf Urlaub um darüber zu berichten.

Genau bei diesen Dingen handelt es sich um Werbung.

Man bekommt etwas dafür, in welcher Form auch immer, damit man darüber berichtet und online stellt!

Bei mir findet man auch Werbung, ja, aber diese erkennt ihr sofort am Anfang des Beitrages. Dieser enthält als erstes Wort eben Werbung (im deutschen Raum sollte man immer mit diesem Wort kennzeichnen). Dies muss auch sofort erkennbar sein am Anfang, es nützt also nichts, es am Ende hinzuschreiben oder mit einem Sternchen zu versehen und als letzten Satz im Beitrag zu schreiben. Keine Sorge, es beeinflusst meine Sichtweise in keinster Weise und ich gebe auch negative Aspekte weiter. Das es viele abschreckt ist mir auch bewusst, aber um gesetzeskonform zu handeln, ist es eben nur so möglich. Wie immer, wo kein Kläger, da kein Richter, aber ehrlich – Unwissenheit schützt vor Strafe auch nicht.

Andernfalls handelt es sich um Schleichwerbung und diese ist genauestens geregelt im Gesetz. Strafen können drohen!

Wenn ich dann immer wieder Beiträge lese, die eindeutig gesponsert worden sind, also Werbung sind, und sie in keinster Weise oder eben falsch gekennzeichnet sind, kann ich mich kaum noch halten. Ich verstehe natürlich Blogger die dies vielleicht aus Unwissenheit oder eben genau dem Punkt, dass Leser es vielleicht abschreckt, nicht machen, aber ehrlich, wieso?!

Ich finde das nicht fair allen anderen gegenüber, die es eben „richtig“ machen. Der Leser wird doch auch etwas in die Irre geführt. Stammleser kennen meistens den Unterschied, aber ich fühle mich dann immer ein kleinwenig angepisst.

Mich ärgert es einfach nur mehr und schüttle immer den Kopf.

Zudem klicke ich ehrlich gesagt auch bei solchen Beiträgen weg, besonders wenn sie dann so geschrieben wurden, als ob man es weiß und kennt, obwohl man es vorgekaut bekommen hat. Vielleicht sehe ich es auch einfach zu eng, wie seht ihr das? Es ist ja nichts Schlechtes Werbung zu schalten bzw. zu schreiben. Viele verdienen damit ihre Brötchen oder holen sich eben die Ausgaben wieder rein, aber dann doch bitte erkenntlich für jeden Leser. Es schadet doch auch der Glaubwürdigkeit, wenn man so tut als ob. Ich will niemanden persönlich ankreiden oder mit dem Finger auf einen zeigen, es muss jeder selbst wissen. Es musste einfach einmal raus, weil es in letzter Zeit auch wieder vermehrt vorkommt.

Auch Werbung auf den sozialen Kanälen gehört gekennzeichnet! Facebook ausgenommen, Sonderregelung!

Ja auch auf Instagram und Twitter & CO gehört Werbung gekennzeichnet. Hier reicht ein #ad nicht aus, da es für einen Laien nicht als solch eine Ersichtlich ist. Wieder das Wort Anzeige oder Werbung sind zulässig. Wobei ich persönlich mehr das Zweite bevorzuge. Es gab dazu auch schon Gerichtsfälle und Sprüche, welche dies bestätigen. Gesponsert ist Englisch und im deutschen Raum auch nicht wirklich zulässig, da man von niemanden erwarten kann, dass er Englisch kann.

Facebook ist seit März 2016 ganz neue Wege gegangen. Es wurde lange darüber hin und her diskutiert und Fakt ist, solange du keine verifizierte Seite (blauer Haken – Fanseite) hast, darfst du auf dieser und sämtlichen Facebook Gruppen keine direkte Werbung (gesponsert) schalten. Du darfst weder das Bild mit dem Produkt posten, noch den Link zu dem Beitrag. Lediglich deine Startseite mit Hinweis auf einen neuen Beitrag ist zulässig. Auch darf man von anderen Bloggern keine geposteten Werbebeiträge teilen auf der eigenen Seite, wenn man den blauen Haken nicht hat. Den bekommt man in DE und AT jedoch nicht, denn er wird momentan nur von Facebook selbst vergeben. Promis, große Marken und allgemein Personen die öffentlich sehr bekannt sind, erhalten diesen. Du kannst die Verifizierung also momentan nicht beantragen. Zudem muss deine Seite ein Unternehmen oder Organisation sein, sollte es endlich einmal umgestellt werden und ein Antrag kann gestellt werden. Was kann passieren? Facebook mahnt ab und kann bei nochmaligem Verstoß deine Seite sperren. Ich denke zwar nicht, dass sie jetzt die große Welle losbrechen und alle abmahnen, das wäre zuviel Arbeit, aber gerade jene, die immer brav mit #Werbung gekennzeichnet haben, fallen schneller auf.


Bitte versteht mich nicht falsch und seid nicht beleidigt oder fühlt euch angesprochen, aber das musste ich einfach einmal los werden. Es ärgert mich einfach schon zu sehr und mein Blog soll auch ein Kanal dafür sein oder auch aufklären. Vielleicht weiß das ja wirklich jemand nicht und ich konnte damit etwas helfen.

Nachtrag – ich bin natürlich keine juristische Person. Ich habe recherchiert und anhand der Erkenntnisse diesen Post geschrieben. Es ist eine Gradwanderung und kann natürlich sein, dass es etwas gibt, dass ich nicht korrekt verstanden habe oder falsch interpretiere.

Quelle für Facebook zum Nachlesen

Brandet Content

 

 

Quellen zum Nachlesen DE

Was ich nun daraus gelesen habe gelten folgenden Regelungen in DE

  1. Erhält man kostenlose Produkte (darunter fallen zb. Reisen, Hotelübernachtungen, technische Produkte, Matratzen, etc.) und bekommt vom Auftraggeber die Vorgabe diese rein positiv vorzustellen, handelt es sich um Werbung
  2. Erhält man oben Erwähntes, jedoch ohne jedlicher Vorgabe der Berichterstattung, so ist es keine Werbung
  3. Bekommt man Geldleistung oder eine Gegenleistung in anderer Form zur Bekanntmachung des Produktes oder Dienstleistung, welche auch im Beitrag im Mittelpunkt steht, dann ist es wieder Werbung

https://www.rechtzweinull.de/archives/172-Rechtslage-zu-Bloggergate-Wettbewerbsrechtliche-Bewertung-bei-Schleichwerbung-ueber-Links.html

https://www.berliner-rechtsanwaeltin.de/rechtsgebiete/blog-und-recht/rechtliche-anforderungen-kennzeichnung-von-werbung-in-blogs/

AT

Laut §26 MedienG ist die rechtliche Lage folgende

Ankündigungen, Empfehlungen sowie sonstige Beiträge und Berichte, deren Veröffentlichung ein Entgelt geleistet wird, müssen in periodischen Medien als „Anzeige“, „entgeltliche Einschaltung“ oder „Werbung“ gekennzeichnet sein, es sei denn, daß Zweifel über die Entgeltlichkeit durch Gestaltung oder Anordnung ausgeschlossen werden kann.

Unternehmensservice Portal

https://www.jusline.at/26_Kennzeichnung_entgeltlicher_Ver%C3%B6ffentlichungen_MedienG.html

Wie seht ihr das, bin ich zu hart? Kennzeichnet ihr eure Beiträge?

UPDATE 08.04.17 – ab sofort ist es auf Facebook auch möglich als nicht verifizierte Seite Werbung zu schalten. Dazu muss man jedoch zuvor dies beantragen – einfach dem Link folgen – Facebook Antrag

Ihr habt dann bei nach der Freischaltung ein weiteres Symbol zur Verfügung, wenn ihr einen Beitrag schreibt. Zwei Hände, danach steht in Grau oben beim Teilen Bezahlt dabei!

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Tanja Gammer

Leseratte, Hobbyfotografin, Globetrotter und Hobbyköchin aus Leidenschaft. Immer auf der Suche nach Neuem und Interessanten. Kreativität, Begeisterung, Liebe und meine Familie machen mein Leben so bunt. Ab und zu bin ich etwas verrückt also nicht wundern!

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78 Discussion to this post

  1. Margit sagt:

    Ich weiss gar nicht, worüber du dich so aufregst. Wenn du alles richtig machst ist das doch ok !Frust über andere Blogger habe ich nicht da gibt es etliche die ich mag !
    Mit denen ich ständig Kontakt habe wir uns unterstützen.Ich mag das verallgemeinern nicht.

    Wünsche dir ein tolles Wochenende Margit

  2. Melanie sagt:

    Hallo Tanja
    Danke für Deinen sehr interessanten Beitrag. Ich wusste bisher gar nicht, dass es da so strenge Regelungen gibt. Und ich bin jetzt doch etwas verunsichert. Ich schreibe normalerweise immer dazu, wie ich einen Artikel erhalten habe (meistens „Produkttest“ oder „Produkt XY im Test“) und zusätzlich steht dann am Anfang im Text, dass ich das Produkt „testen durfte“ und am Ende nochmal ein Dankeschön an den Hersteller, Verkäufer oder das Testportal. Aber explizit „Werbung“ schreibe ich nicht dazu. Allerdings hatte ich bisher auch keine „echte“ Werbung auf meinem Blog. Ich teste meistens Produkte und stelle sie vor und zwar ehrlich und ohne etwas zu beschönigen (auf Vorgaben, etwas rein positiv darzustellen lasse ich mich grundsätzlich nicht ein). Darum bin ich jetzt sehr verunsichert, ob ich dann das Wort „Werbung“ schreiben MUSS oder wie ich es richtig mache.
    Ich wusste zwar, dass es bestimmte Regeln gibt, die man als Blogger beachten muss, aber dass es so kompliziert ist, war mir gar nicht klar. Jetzt bin ich doch sehr unsicher.
    Liebe Grüße,
    Melanie

    • Leider ist es wirklich sehr kompliziert. Ich würde dir auf jedenfall anraten, sobald du etwas gratis oder vergünstigt bekommst, über das du bloggen sollst, schreibe Werbung am Anfang. Dann bist du auf der ganz sicheren Seite. Gerade in DE höre ich immer öfter von Anzeigen diesbezüglich. Anwälte und Firmen spezialisieren sich schon fast darauf und suchen gezielt danach. Das Wort tut ja keinem weh und man kann immer noch im Text vermerken, dass deine Meinung dies nicht beeinflusst Melanie

      • Melanie sagt:

        Danke für Deine Antwort. Dann werde ich das bei Gelegenheit wohl doch mal übernehmen. Ich lege ja selbst Wert darauf, dass ich Produkttests kennzeichne (unabhängig davon, ob es Pflicht ist oder nicht), aber dass es so streng ist, war mir nie bewusst.
        Danke nochmal und ein schönes Wochenende =^_^=

  3. Tina-Maria sagt:

    Hallo, ich kann dich auch verstehen mit Blogs, die nicht Kennzeichen. Ich kennzeichne meine Beiträge auf dem Blog indem ich als Kategorie Werbung. Steht zwar nicht als Erstes, sondern an dritter Stelle. Auf Facebook schalte ich eine Werbeanzeige, wenn ich einen Sponsord Post habe. Schade finde ich hier, dass man auf seiner Seite nicht sieht, dass es sich um eine Werbeanzeige handelt. Hier kennzeichne ich es mit dem #Werbung. Manchmal frage ich mich schon, warum ich eigentlich Geld bezahle…. Rentiert sich nicht, aber man macht es. Lg Tina-Maria

  4. Nila sagt:

    Ganz meiner Meinung Tanja.
    Ich finde es immer ein bisschen befremdent, wenn einem ein „Ach so tollen Artikel“ auf den verschiedensten Blogs angepriesen wird, ohne dass es mit Werbung gekennzeichnet wird.
    Immer mit dem fast identen Text, der wahrscheinlich vorgegeben wird.
    Naja -> Meine Meinung.
    Liebe Grüße
    Nila

    • Ja es fällt doch jedem mit der Zeit auf und dann Frage ich mich als Leser, was soll das Nila

      • Nila sagt:

        Erinnert mich ein bisschen an die Bewertungen auf Amazon. Die du auch nicht mehr ernst nehmen kannst, da viele gekauft bzw. gezahlt sind.
        Und genau so wird es auf einigen Blogs gehalten. Man kann diverse Blogger nicht mehr ernst nehmen, bzw. klicke ihre Blogs nicht mehr an. Denn ehrlich gesagt weiß man mit der Zeit genau, diese Person, hat den angepriesenen Artikel nicht getestet, sondern einfach nur die vorgeschriebene Lobhymne gebloggt.
        Irgendwie verarsche……
        Lg
        Nila

  5. Petra sagt:

    Liebe Tanja, ich ärgere mich auch immer über nicht gekennzeichnete Beiträger, vor allem bei großen Bloggern.
    LG Petra

  6. Jacqueline sagt:

    Liebe Tanja

    Du hast einen sehr interessanten und tollen Bericht geschrieben!

    Ich danke Dir!

    Hab einen schönen Tag!

    xoxo Jacqueline

  7. Es ändert sich ja auch alle Nase lang etwas, was heute richtig ist, kann morgen schon wieder falsch sein. Man muss sich ständig neu informieren. Und das Wort Werbung als erstes zu schreiben, tut ja auch nicht weh. LG Romy

  8. Mia sagt:

    Im Gegensatz zu DE und AT sind die Schweizer Gesetze anders, daher ist es für uns möglich die Posts anderweitig zu kennzeichnen ohne gegen Gesetze zu verstossen. Nicht einmal ein Impressum mit der vollständigen Adresse ist explizit verlangt. Eine Gewerbeanmeldung ebenfalls nicht, Aufträge kann man als Privatperson besteuern. Daher sollten Leser aus DE und AT uns nicht in denselben Topf werfen.

    • Ja das verstehe ich und habe ich auch gar nicht getan, weshalb ich auch nur AT und DE aufgeführt habe. Es hört sich bei euch wirklich super an und nicht so kompliziert

  9. […] Daher habe ich die Zeit genutzt um mich nochmal mit rechtlichen Dingen zu beschäftigen. Rund um Blogger, Werbung, Facebook, Instagram und Co. habe ich in der letzten Woche eine Menge guter Beiträge, wie z.B. diesen hier von Tanja’s bunte Welt gelesen. […]

  10. Christine sagt:

    Ich blogge ja erst seit April 2016 und habe früher munter drauf los geschrieben, ohne Ahnung zu haben, was richtig und falsch ist. Ich bin aber recht schnell durchgestiegen und kennzeichne auch konsequent direkt als erstes Wort mit -Werbung- in meinen gesponsorten Beiträgen. Nur bei Facebook blicke ich noch nicht so durch, wie ich es am besten handhaben soll. Ich setze nie #Werbung, denn umso schneller wird Facebook aufmerksam. Denn ich habe schon ab und an Beautyboxen o.ä. wo man dann das Produkt sieht. Ist irgendwie blöd. Gerade als Beautyblog. Bei mir kommen nämlich 50 Prozent der Leser über Facebook. Wenn ich nicht mehr dort teile, wäre es schade.

    Lg Christine

  11. Hallo Tanja,
    ich habe seit langer Zeit in meiner Sidebar (ganz unten) einen Hinweis darauf, weil ich es auch wichtig empfunden habe, egal ob man es muss oder nicht :) Zusätzlich noch einen Hinweis im Footer, dass wir uns von den abgehenden Links distanzieren, weil man ja nie weiß, was da irgendwann mal geschrieben wird. LG Katrin

  12. Stefii sagt:

    Hallo Tanja,

    Sehr guter Beitrag, ich wiederspreche dir aber in einer kurzen Sache. Nicht nur mit dem blauen Haken ist es erlaubt zu posten.
    Denn seit Dezeber 2016 kann sich jeder Blogger freischalten lassen – vorausgesetzt man hat ein Kleingewerbe, was man als Produkttester oder ein Blogger der Produkte vorstellt, eh braucht! Es gibt zwar nicht den blauen Haken aber den grauen. Facebook fordert dafür einen Gewerbeschein an, natürlich muss dieser auch auf die Person laufen, der die Seite gehört. Innerhalb von 3 Tagen ist man geprüft und verifiziert. Dann bekommt man auch als Blogger den grauen Haken. Man darf seine Bloglinks posten (auch ohne Kennzeichnung) und auch Bilder. Ich bewege mich auf der sicheren Seite und schreibe auch weiter die Kennzeichnung hin. Es werden schnell Gesetze geändert. Facebook bestätige meinen Anwalt diesen Zug und das es so in Ordnung ist!

    • Juhu, in DE braucht man ja sofort ein Gerwebe, klar, in AT nur wenn eine Gewinnbeabsichtigung dahinter steckt. Bitte nicht glauben, dass du mit dem grauen Haken Werbung machen kannst, der bringt dir nur soviel, dass deine Seite als echt angesehen wird, aber mehr nicht. Kannst du nachlesen auf Facebook in deren Regeln, weshalb es mich jetzt wundert, dass es doch plötzlich mit dem grauen Haken gehen soll. Viele haben direkt bei FB nachgefragt und es sich auch bestätigen lassen, dass es nur mit dem Blauen geht.

    • Filiz sagt:

      Den grauen Haken kann man beantragen, aber in Facebooks Richtlinien für Werbung steht ganz eindeutig: Nur Seiten mit dem blauen Haken dürfen Beiträge posten, die wie auch immer bezahlt wurden. Der graue Haken bringt in diesem Punkt leider rein gar nichts.

      LG,
      Filiz

  13. Bianca sagt:

    Toller Beitrag! Danke!
    Ich zum Beispiel wusste gar nicht dass ich die Beiträge kennzeichnen muss.
    Werde es künftig auf jeden Fall machen.

    LG Bianca

  14. Tanja L. sagt:

    Ich schreibe jetzt immer Werbung dazu selbst wenn ich ein Produkt ohne Vorgabe testen darf. So bin ich eben auf der sicheren Seite. Ich finde eh, man sollte transparent sein und schreiben, wo das vorgestellte Produkt her ist. So manches kaufen Blogger ja auch selber. Und wieso sollte man das dann nicht auch erwähnen? Bei Produkten aus Verlosungen spare ich mir das Werbung aber auch und erwähne es eben nur im Beitrag, meistens im ersten Absatz. Ich hoffe, dass ich so auf der sicheren Seite bin…

    • Du verlost sie ja und kannst ist ja kein Entgelt an dich, da es wer anderer bekommt. Erwähnen sollte man es aber schon. Alleine schon wegen der Steuer, sollte man ein Gewerbe haben, denn dann muss man es nicht angeben.

  15. Anja S. sagt:

    Hallo liebe Tanja,
    das mit der Werbung ist so eine Sache. Im Prinzip verfassen die meisten Blogger einen redaktionellen Beitrag und geben ihre eigene Meinung wider, was nach dem Presseehrenkodex eigentlich nicht als Werbung gilt. Verlinkt man dann natürlich zu dem Shop etc., sieht es etwas anders aus. Anzeige oder Werbung ist es meiner Meinung nach eindeutig, wenn man einen gelieferten Text 1:1 übernimmt, so wie es viele Blogger mit z.B. den dm Pressemitteilungen machen.
    Trotzdem kennzeichne ich meine Beiträge und habe dazu auch einen informativen Beitrag auf meinem Blog verfasst, wie man kennzeichnen sollte.
    Liebe Grüße
    Anja von Castlemaker.de

    • Bei euch in DE ist es etwas anders als bei uns. Ich habe ihn nun ergänzt, und hoffentlich habe ich es richtig verstanden. Bei uns wird ja auch noch nicht kontrolliert bzw. gibt es ein Organ dafür, was bei euch wirklich härter ist. Ich denke eine allgemeine Kennzeichnung ist sicher nicht der falsche Weg und der sichere.

  16. Marion sagt:

    Hallo Tanja, ich kennzeichne meine Beiträge auch direkt am Anfang mit Werbung. Zu meinen Anfangszeiten wusste ich es auch nicht besser und habe nur den berühmten Satz unter den Beitrag gepackt. Von der Änderung bei Facebook habe ich letzte Woche gehört. Das wird ja wieder kompliziert, meine Seite müsste zur Verifizierung als Unternehmensseite geführt werden, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe. Mal schauen wie das nun wieder von Statten gehen kann, angemeldet ist der Blog ja als Gewerbe … Liebe Grüße Marion

  17. inka sagt:

    Hallo Tanja,

    ganz lieben Dank fürs Bescheid sagen, dass mein Kommentar nicht gepostet werden konnte. Tatsächlich ist mir dieser Kommentar wichtig gewesen. Also in Kürze: Das ist nicht ganz korrekt, was Du schreibst, jedenfalls nicht für den Deutschen Raum, aber soweit ich das verstanden habe, auch nicht für Österreich: Nicht alles, wo man etwas zur Recherche gestellt bekommt, ist Werbung. Sonst wäre ja das gesamte GEO-Heft und der komplette Reiseteil der Süddeutschen Werbung. ;)
    Bezahlte Sachen sind Werbung, klar. Wenn Absprachen getroffen werden, was man posten soll, ist das Werbung. Wenn man getestet hat, ist das redaktioneller Inhalt, den gilt es, vom Werbecontent zu trennen. Und natürlich sagt der gute journalistische Ton, dass man transparent ist, was gestellte Produkte/Reisen etc. angeht, auch wenn das leider bisher fast nur Blogger machen und die großen Zeitungen leider alle nicht transparent sind.
    Du kannst das noch einmal hier nachlesen:

    http://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/Download/Publikationen/FAQ-Flyer_Werbung_Social_Media.pdf

    VG
    /inka

    • Hallo Inka, ich habe dir schon geschrieben. Sobald du eine Gegenleistung für eine Veröffentlichung erhältst, ist es Werbung. Teste ich etwas, dass ich mir selbst gekauft habe, klar, keine Werbung. Werde ich von einem Reiseveranstalter eingeladen und soll darüber bloggen, Werbung. Ich habe noch Links nachgetragen, wo ich recherchiert habe. Klar bin ich keine juristische Person, aber da es auch Paragraphen im Gesetz dazu gibt, denke ich schon, dass ich nicht ganz verkehrt liege. Bei YouTube an sich kenne ich mich mit der richtigen Platzierung für ein gesponsertes Video nicht aus, weshalb ich auch nicht darauf eingegangen bin. Denke aber, dass es gleich ist. Ob in DE jetzt Werbung nur gesetzt werden muss, wenn man positiv berichten muss, könnte anhand deines Links natürlich sein. LG

  18. Meinen Standpunkt kennst Du ja. Gesponserte Artikel sind als Werbung gekennzeichnet. Ich finde das gegenüber den Lesern nur fair. Obwohl es sich der Gesetzgeber leicht gemacht hat, weil man wirklich alles kennzeichnen muss, auch wenn man nur PR-Muster zugeschickt bekommt. Aber so sind nunmal die Spielregeln.

    Liebe Grüße Sabine

  19. Ich habe (noch) keine Werbung in meinen Beiträgen platziert. Wenn es jedoch einmal der Fall sein sollte, dann werde ich auf jeden Fall einen Hinweis geben.
    Werbefreie Grüße aus dem Garten

  20. Liebe Tanja ,auf Υoutube,werbe ich manchmal für etwas ,was mir gefällt,aber ohne ,dass derjenige Geschäftsmann es weiss.Ich mache es nur ,weil es mir dort gefallen hat,und warum es nicht weitersagen :) Zum Beispiel die Edelweisshütte auf der Bürgeralpe.Ich hatte davon Photos gemacht ,mir gefiel es dort ,und daher voila <3 Ιch bekomme kein Geld dafür,aber trotzdem ist es Werbung :) Viele Bussis.Dein Blog ist super <3 <3 <3 Die liebsten Grüsse. P.s.mich stört Werbung nicht,ich lerne etwas dabei :)

  21. Hey Tanja,

    ich kann dich sehr gut verstehen. Mir ist es eigentlich egal, was andere machen – was mir aber nicht egal ist, wenn sie mich als Leserin veräppeln! Ich falle zum Beispiel jedes Mal erneut auf einen Blog herein weil die Bloggerin so schön emotionale Überschriften wählt.

    Sie lügt mit diesen Überschriften auch nicht – leider vergisst sie zu erwähnen, dass das Thema nur dazu dient um elegant zu einer Werbung über zu leiten. Meistens erzählt sie im ersten Drittel etwas persönliches und lässt es dann so aussehen, als habe sie aus DIESEM Grund ein bestimmtes Produkt getestet oder weiterempfohlen… Jeder Beitrag sieht bei Ihr so aus. Und das empfinde ich als Betrug. Ich finde in so einem Krassen fall sollte es sogar schon im Titel erkennbar sein, dass es sich um eine Produktvorstellung handeln könnte.

    Wie gesagt – was andere rechtlich gesehen machen, ist mir egal… nur ich selbst komme mir bei sowas verarscht vor.

    Liebe Grüße > sara

    • Das ist gemein und bitter Sara. Gerade wenn man an sich den Blog gerne gelesen hat. Ich habe es hier natürlich auch eher aus der Sicht als Leser für mich geschrieben, unter anderem.

  22. Trixie sagt:

    Du schreibst für Blogger? OK, dann habe ich hier als normale Leserin nichts verloren. Es interessiert mich nicht, was ihr Blogger untereinander für Probleme habt.
    Ist wohl gerade modern sich als Moralapostel zu positionieren.

    • Ich schreibe auch als Leserin, welche ich ja bin, da ich andere Blogs lese. Natürlich könnte mich nun Moralapostel nennen, aber es geht ja auch um Gesetze, welche man beachten sollte. Möchtest du als Leser nicht auch wissen, ob der Beitrag jetzt echt ist oder vorgekaut wurde, oder eben nur das Schönste gesagt werden darf?!

  23. Hey Tanja,
    ich finde das Thema gar nicht so einfach, wenn ich ehrlich sein darf. Grundsätzlich bin ich zu 100% deiner Meinung, denn viele Firmen „benutzen“ Blogger und ihre Seiten viel zu oft als günstige Werbeplattform. Ich auf meiner Seite habe fast keine Beiträge als „Werbung“ gekennzeichnet. Warum? Das ist eigentlich ganz einfach.

    Ich schreibe nur aus Überzeugung und wenn mich ein Artikel wirklich absolut überzeugt. Monetäre Gegenleistungen lehne ich kategorisch ab, denn dann würde ich mir irgendwie „gekauft“ vorkommen. Wenn ich die Ware mir jedoch kaufen möchte und diese dann vielleicht günstiger, oder vielleicht mit Glück kostenlos bekomme, empfinde ich es nicht als Werbung, sondern als Erfahrungsbericht.

    „If it´s shit, call it shit“

    Wenn mich etwas nicht überzeugt, schreibe ich das entweder auch so, oder ich schreibe erst gar nicht darüber. Dies ist immer meine Bedingung, wenn mir Jemand etwas zum Testen zusendet. Ich behalte mir eine unabhängige und ehrliche Meinung vor.
    Ist es dann Werbung? Im klassischen Sinne vermutlich schon, aber ich empfinde und handel nicht so.
    Es ist und bleibt in meinen Augen kein einfaches Thema. Danke das du ihn so offen und ehrlich niedergeschrieben hast!

    Liebe Grüße,
    Sascha

    • Hallo Sascha. Ich hoffe ja doch, dass trotzdem viele Blogger noch ehrlich bleiben und auch Kritik anbringen, sachlich, wenn sie nötig ist. Rein rechtlich ist es trotzdem Werbung, so wie du es schreibst.Ich würde bei dir auch mit dem Wort Werbung am Anfang immer lesen, weil ich weiß, dass du dir treu bleibst

    • Leider ist es so, dass es den Gesetzgeber nicht interessiert, was man empfindet. Die Kennzeichnung ist ganz klar geregelt. Wie Tanja schon sagte: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Und die kann ziemlich hoch sein, wenn man erwischt wird. Genauso müssen Werbelinks „nofollow“ sein, sonst kann man von Google im Ranking abgestraft werden. Auch unschön. Das kleine Wörtchen „Werbung“ ist am Anfang des Posts schnell geschrieben.

      Liebe Grüße Sabine

      • Da gebe ich Euch Beiden natürlich absolut Recht, gar keine Frage! Ich beschäftige mich schon sehr lange mit dem Thema und kämpfe quasi immer wieder mit mir selber…

        Viele Grüße,
        Sascha

  24. Maike sagt:

    Liebe Tanja,
    ich stimme Dir total zu, auch ich sehe oft Beiträge die vor allem für Leser nicht als Werbung zu erkennen sind.
    Ich persönlich kennzeichne auf meinem Blog Werbung immer in der Überschrift mit dem Zusatz (Werbung), so sollte es für alle Leser auf den ersten Blick als Werbung zu erkennen sein.
    Tatsächlich habe ich mir über die Kennzeichnung in den sozialen Medien noch nie den Kopf gemacht, aber werde das definitiv mal tun.

    Ganz liebe Grüße,
    Maike

  25. Wolfgang sagt:

    Ich sehe das genauso wie du auch, Werbung muss fairerweise gekennzeichnet sein. Ein Blog der zur Dauerwerbesendung mutiert ist für mich ohnehin bald uninteressant. Als Follower hatte ich schon den einen oder anderen schönen Reiseblog abonniert, wenn man aber merkt dass dies nur billige Dauerschleichwerbung ist, dann läßt man das bald wieder sein.
    Auf meinem Blog mache ich grundsätzlich keine Werbung und gesponserte Testberichte findet man auch nicht. Natürlich berichte ich hin und wieder mal über Dinge die ich mir gekauft habe, aber aus diesen Erfahrungsberichten ist schnell raus zu lesen, dass dies mit Werbung nichts zu tun hat.

    • Ja und weißt du was das Schlimmste oft ist, man weiß es sogar wenn es Werbung ist und hat einen bitteren Nachgeschmack. Ich war Anfangs auch so, dachte immer, nie gesponserte Werbung auf meinen Blog, aber nach und nach kann man bei manchen Angeboten nicht nein sagen. Man sollte sie nur gut treffen und entscheiden, was und wie man online stellt, wenn es schon Werbung ist. Sich trotzdem immer treu bleiben und auch so schreiben

  26. Jasmin sagt:

    Liebe Tanja,

    ich habe deine Artikel sehr aufmerksam gelesen und bin froh über deine Ehrlichkeit. Ich muss offen sagen, dass ich wohl auch zu den Bloggern gehöre, deren Beiträge du ab und an weg drückst, denn auch bei mir findest du das Wort Werbung nicht.. Ich beginne meine Artikel meist mit einem „Dank einer Zusammenarbeit mit der Firma XYZ habe ich die Möglichkeit bekommen ABC zu testen.“ Nun möchte ich dich fragen, ob dies auch noch zur Schleichwerbung gehört? Ich bin erst seit einem Jahr mit meinem Blog dabei und möchte mich natürlich offen und ehrlich präsentieren und niemanden verärgern. :) Außerdem interessiert mich, ob du zufällig weist, ob das Ganze rechtliche Folgen haben kann? :(

    Ich bin gespannt auf deine Antwort und werde in Zukunft deine Hinweise beachten!

    Ganz liebe Grüße,
    Jasmin.

  27. Ulrike sagt:

    Du fragst nach der Meinung anderer. Also hier ist meine: Ich weiss gar nicht, worüber du dich so aufregst. Du machst alles richtig – die anderen nicht. Regst Du dich denn auch über all die Falschparker, bei Rot über die Ampel Geher oder Schwarzfahrer auf? Was tun die Leute dir, die nicht ganz ordnungsgemäß ihre Beiträge kennzeichnen oder auch gar nicht kennzeichnen? Was nehmen die Dir weg? Oder wo tun die dir weh? Du machst alles richtig – die anderen nicht. Oder ist es doch der Neid, dass andere sich kein schlechtes Gewissen machen und Geld verdienen, das du nicht verdienen kannst, weil du eben ein Gewissen hast? Du sagst doch selbst, dass jeder selbst entscheiden muss. Warum belastest du und vergeudest Deine Zeit mit dem Ärgern und dem Frust. Das ändert doch nichts. Das bewirkt nur, dass Du schlechte Laune hast, Bluthochdruck bekommst usw.
    Es bringt nichts, sich zu ärgern. Damit verbesserst du die Menschen und die Welt nicht. Es ist einfach nur Zeitverschwendung und unheilsam. Hat mein buddhistischer Lehrer mal gesagt…
    Also: komm runter, atme tief durch
    Und mach weiter mit ruhigen friedlichen artikeln zum Reisen und mehr
    Ulrike

    • Keine Sorge Ulrike, ich ärgere mich auch über Falschparker *gg* Es ist kein Neid, keine Sorge, sondern es geht mir hier gerade eher darum, dass ich genauso ein Leser bin und mich da ab und zu einfach doof vorkomme.Es tut auch nicht weh, aber es gibt durch das Thema immer wieder soviel Diskussionen und Zündstoff, viele wissen es auch nicht und deshalb wollte ich es auch nur einmal klar aufschreiben. Es geht auch darum, dass gerade viele Mitbewerber Anwälte auf Blogs ansetzen, die dagegen verstoßen und somit alle irgendwie mitgefangen sind. Ich habe mich auch schon wieder beruhigt, aber dazu ist auch mein Blog da, ein kleines Ventil.

  28. Kerstin sagt:

    Hi Tanja,
    da hast du ein heißes Eisen aufgegriffen *lach*. Zuerst stellt sich da die Frage, die immer wieder heiß diskutiert wird: was ist eigentlich Werbung und was nicht? Wenn ich ein Produkt teste und mit allen Pros und Contras vorstelle, ist es im Prinzip auch Werbung. Selbst wenn ich über etwas erzähle, weil ich es toll finde und mir aber selber gekauft habe, mache ich im Prinzip Werbung dafür.
    Werbung fängt für mich allerdings da an, wo jemand ein Produkt gratis oder stark verbilligt bekommt (oder Geld für seinen Artikel bezahlt bekommt) und darüber einfach alles Positive erzählt, ohne auf negative Punkte groß einzugehen. Wenn ich lese, dass ein Produkt soooo super zu 100% ist, dann werde ich von vornherein schon skeptisch, egal ob nun „Werbung“ dran steht oder nicht.
    Ich wurde mal angefragt, ob ich einen vorgefertigten Bericht über Öl als meinen ausgeben und auf meinem Blog veröffentlichen könnte. Hab ich abgelehnt und ein paar Tage später bei einer Bloggerin, die ich immer gerne gelesen habe gefunden. Der ganze Text und Stil passte gar nicht zu ihr, die Marke war die aus meiner Anfrage… ganz klar, sie hatte nicht die Skrupel wie ich gehabt. Seither lese ich bei ihr aber so gut wie gar nicht mehr, weil ich sie einfach nicht mehr ernst nehmen kann.
    Ernst nehmen kann ich diejenigen, die sich auch trauen, kritische Worte zu äußern. Ob da nun Werbung dran steht oder nicht ist für mich zweitranging. Dass man etwas zum Testen gratis oder verbilligt bekommen hat (z.B. auch „ich teste derzeit bei dieser oder jener Plattform“, sollte schon zu lesen sein, da bin ich deiner Meinung.
    Liebe Grüße
    Kerstin

  29. Beautifulwayoflife sagt:

    Liebe Tanja, ich finde es toll,dass du dieses Thema ansprichst, denn so langsam finde ich diese ganzen werbeposts und youtube videos nervig. Entweder man ist ehrlich und schreibt es dazu, oder lässt es. Ehrlich wehrt am längsten.
    Glg Tina

  30. Manni sagt:

    Ich mache meine Beiträge selber und alles ist handarbeit. Bei mir stehen eh die Fotos im Vordergrund , nicht mehr und nicht weniger. Also ich wurde mit dem Thema noch nie konfrontiert und werde es vermutlich auch nicht werden. Aber danke für deinen Beitrag und man kann sich ja wenigstens mal Gedanken darüber machen !

  31. Mary sagt:

    Puhhh das mit Facebook ist mir neu 🤔 da komme uch jetzt doch ins grübeln. Vor allem weil es eigentlich jeder macht.

    • Ja leider macht es noch jeder, da Facebook das irgendwie heimlich gemacht hat. Habe auch erst Ende letzten Jahres davon gehört. Wie gesagt, ob Facebook da nun schnell und bei allen druchgreift und abmahnt, kann ich mir kaum vorstellen

  32. Tina sagt:

    Ich kann deinen Ärger verstehen. Ich musste mich da tatsächlich erst reinfinden. Wusste anfangs nicht, dass man Beiträge, die Werbung beinhalten kennzeichnen muss. Ich hatte es zwar immer im Text erwähnt, dass mir das Produkt zur Verfügung gestellt worden ist, habe aber keine offensichtliche Markierung angebracht. Inzwischen tue ich das. Es war ein Lernprozess. Und die Beiträge werden deswegen auch nicht weniger gelesen.
    Mit Facebook hast du jetzt allerdings einen Punkt angesprochen, der mich überrascht. Ich verlinke meine Beiträge (auch die, die Werbung enthalten) auch in Bloggergruppen. Habe mir nie was dabei gedacht, weil es ja wirklich jeder macht. Das muss ich mir jetzt tatsächlich nochmal genauer ansehen. Danke für den Hinweis!
    LG, Tina

    • Ich dachte zuerst auch, es reicht einfach es zu erwähnen, doch nachdem mich einige darauf angesprochen haben darauf und ich mich hinein gelesen habe, habe ich es geändert. Genauso war es mit Facebook. Wäre nicht eine heftige Diskussion in einer Gruppe entbrannt, dann wüsste ich es heute noch nicht Tina

  33. Stefan sagt:

    hmm, schwer zu sagen… Hab auf meinen Blogs noch nicht so die Zugriffszahlen, dass ich da gescheit mitreden kann. Aber wir leben leider in einer teilweise unfairen Welt. Ich mein, denen, die sowieso schon Millionen Follower und Leser haben, wird’s vermutlich einigermaßen egal sein, ob solche Beiträge richtig gekennzeichnet sind. Den kleineren Bloggern, die sich mehr oder weniger dran halten müssen, bekommen eben dann das Fett weg, bzw. eben weniger ‚Aufträge‘, weil ihnen solche Mahnungen bzw. Strafen schon wehtun… Ich versuche, mich auf meinen Blogs schon daran zu halten – gut, hatte bisher erst einen ‚gesponserten‘ Artikel (auf meinem digitalen Blog), den hatte ich auch gekennzeichnet…. Was mir teilweise sauer aufstößt, ist, dass man ja in diesen Fällen auch die ‚gesponserten‘ Links auf nofollow setzen sollte – viele Auftraggeber auf diversen spezialisierten Portalen, du kennst ja bestimmt auch welche, verlangen aber dofollow’s. Diese nehme ich aber bewußt nicht an.

    Liebe Grüße

    • Ich würde allgemein von DoFollow abraten, da dich Google abmahnt und du weiter nach hinten rutscht in der Suche. Firmen wissen das auch, dass ärgert mich am meisten. Sowohl Blogger als auch Firma fällt dann im Ranking, bei einer Google Abmahnung, doch verlangen es immer wieder tsts

  34. Hallo Tanja, ich kennzeichne bezahlte Beiträge. Allerdings mit dem Zusatz *sponsored Post* was in Österreich auch erlaubt ist. Wird sich aber möglicherweise ändern. Prinzipiell ist es mir wurscht was andere machen, ich habe keine Kümmerei und auch keine Zeit andere Blogs nach Unzulänglichkeiten abzusuchen. Es ist mir übrigens schon passiert, dass mich jemand angemotzt hat, ich hätte einen Beitrag nicht gekennzeichnet. Ja, warum auch, wenn ich mir das Essen selber bezahlt habe. Ich glaube es ist wichtig für das zu stehen was man selber macht und sollte sich nicht zu sehr um anderen, in dem Fall unwichtigen Kram kümmern. Wenn jemand bewusst nicht gestzeskonform agiert, wird es ihn irgendwann erwischen. Ganz liebe Grüße nach OÖ, Claudia

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